Geschichte wiederholt sich: Vidkun Papandreou

10. Mai 2010 von admin Kategorie: Artikel & News

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von Julia Bug

Hart aber herzlich und immer schön europäisch

Ob Raub sich lohnt, hängt von der Stärke von Räubern und Beraubten ab. In Deutschland ist das klar: Der Staat ist stärker und plündert seine Untertanen hemmungslos. Offenbar wollen die Deutschen das so, sonst gäbe es ja im Parlament keine so großen Mehrheiten für Steuererhöhungen und am Biertisch nicht so viele Penner, die in die Schweiz einmarschieren wollen, um Bankdaten zu erheben. Die Griechen sind offenbar intelligenter als die Deutschen. Die Griechen halten ihren Staat schwach und lassen die Deutschen für sich Steuern zahlen. Das macht irgendwie mehr Spaß.

Außerdem kann man den Deutschen dann böse sein. Weil sie zu wenig geben. Weil sie antiquierten Vorstellungen anhängen, Staaten müssten ihre Schulden zurückzahlen, oder man könne Griechen Geld anvertrauen. Zugegeben war der Euro für die Deutschen ein riesengroßer Schwachsinn. Für die Deutschen Steuerzahler. Nicht jedoch für deutsche Politiker, die sich gerne mit Hilfe einer Weichwährung entschulden, und über Steuerprogression anschließend die Untertanen noch stärker abschöpfen können. Also liebe Griechen, bitte schön fair bleiben, Jupp und Else fanden es früher ganz toll, Ferien in Griechenland zu machen, und sich zu freuen, dass Drachme sei Dank alles so schön billig war.

Gegen die deutsche Regierung zu wettern ist hingegen für alle Griechen legitim. Denn dort wird Griechenland zur Kolonie gemacht. Die Logik ist einfach. Griechen haben keinen Bock, Steuern zu zahlen. Die einzig zulässige Folgerung ist, dass sie an diesem Staat kein Interesse haben. Sonst würden sie ja zahlen. Die Staatspleite wäre also der Wunsch der Griechen gewesen. Endlich keine korrupte Bande mehr. Wenn das Ausland kein Geld mehr leiht, und wegen EU der Staat kein eigenes Geld mehr drucken kann, fällt Schulzwang weg. Und Armee. Und Polizei. Ein leichtes für die Griechen, dann die Endlösung der Politikerfrage wirklich herbeizuführen, und die ganze kriminelle Papandreou-Sippschaft und derer Pseudo-Opposition ohne Schiff und Schwimmflügel ins Meer zu werfen.

Solcherart Freiheit ist unter feinen Staaten unbeliebt. Schließlich hat man schon hinreichend Negerstaaten installiert, um die Afrikaner unter der Knute zu halten. Entwicklungshilfe heißt das. Dort ist jetzt auch Griechenland. Wie einst Mussolini von der SS und Quisling von Reichkommisar Terboven an der Macht gehalten wurden, kann die Papandreou-Bande sich nun mit dem Geld deutscher Steuerzahler und aus der Notenpresse der EZB weiterhin der Ausbeutung widmen. Vielleicht kann Sarkozy für die Übergangszeit noch ein paar Fremdenlegionäre schicken. Vietnamesen abknallen bringt es doch schon lange nicht mehr…

10. Mai 2010

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