Welche Dynastie würde gegebenenfalls den neuen Deutschen Monarchen stellen?
von Holger Roehlig
Bereit sein ist alles
Nehmen wir einmal an irgendwelche Umstände würden eine Veränderung der Staatsform Deutschlands zur Monarchie ergeben, immerhin steht dies in alten Prophezeiungen.
Die antike Verfassungskreislauflehre postuliert dies gleichfalls. (Beispiel: Wechsel von Ochlokratie [Herrschaft des Pöbels, Herrschaft der Entarteten] zu Monarchie.)
In Frankreich streiten bis heute Anhänger der früheren Königshäuser Orléans und Bourbonen darum wer in Frankreich gegebenenfalls den neuen König stellen dürfte.
Wie ist es bei uns? Irgenjemand sollte den König stellen, der aus keiner Dynastie stammt? Also eine neue Dynastie begründet werden? Oder jemand wird Monarch, der aus einer der alten Dynastien stammt? Welcher? Welche gibt es? Ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
- Habsburger
- Welfen
- Staufer
- Wittelsbacher
- Hohenzollern
Existieren Nachfahren? Wie könnte man am schnellsten eine Auswahl treffen? Was würde ein alter Astrologe aus der Antike oder aus dem Mittelalter tun? Er würde sich interessieren für das Horoskop der Dynastie. Er hatte damals Astrologie gelernt in sieben Stufen. Erste drei Stufen waren:
- Stundenhoroskop,
- Zeitwahl,
- Geburtshoroskop.
Erst wenn Stufe 1 beherrscht wurde – erkennbar am Geben richtiger und verifizierbarer Antworten – durfte er in seiner Lehrzeit zur Stufe 2 wechseln. Erst wenn er auf Stufe 2 richtige und verifizierbare Antworten gab durfte er sich der dritten Stufe widmen.
Eine der folgenden Stufen war das Dynastiehoroskop.
Wie würde er heute vorgehen? Er würde sich die letzten Königskrönungen in Deutschland betrachten. Auffallen würden ihm erstens das Geschlecht Hohenzollern und zweitens ein wichtiger Einschnitt im 19. Jahrhundert: Da wurde ein König aus diesem Haus zum Deutschen Kaiser. Er würde bemerken, hoffentlich, dass bei diesem leicht erhältlichen genauem Datum (mit Zeitangabe) eine klitzekleine verhängnisvolle Falle drinsteckt. Er würde weitersuchen und schnell fündig werden. Er hätte das genaue Datum mit Zeit und Ort, wann das Königshaus Hohenzollern seine Mutation zum Kaiserhaus erlebte. Er würde das Geburtshoroskop der Kaiserdynastie Hohenzollern berechnen. Und deuten. Er wäre zusätzlich interessiert die genauen Daten herauszufinden wann das Haus Hohenzollern zum Königshaus mutierte. Das Finden dieser Daten wäre deutlich schwerer. (Uhrzeit.) Immerhin: Alleine schon mit der Mutation zum Kaiserhaus, mit dem Horoskop davon, ließe sich für ihn sehr viel anfangen. Er würde zunächst betrachten was angelegt ist in diesem Horoskop. Dann würde er es in der Zeit bewegen. Erste Tests müssten selbstverständlich 1914 und 1918 sein. Die Zäsuren dieser Jahre müssen enthalten sein im dynamisierten Kaiserkrönungshoroskop (Vorsicht! An erwähnte Falle denken!). Wären diese Zäsuren nicht enthalten so könnte er nun aufhören zu arbeiten. Da sie aber enthalten sind sucht er auf der Zeitspur weiter. Er stellt das Jahr 2010 und folgende Jahre ein. Er sucht nach gewissen Hinweisen. Einer der Hinweise, die enthalten sein müssen, wäre Jupiter / Pluto = Sonne. Das wäre aber nur ein einziger Hinweis und obendrein ein “unscharfer”, der Hinweis wäre notwendig aber noch lange nicht hinreichend.
Jupiter + Kronos – Sonne = Widderpunkt wäre ein hinreichender Hinweis. Aber der alte Astrologe wäre skeptisch. Er würde sich denken: Wenn Monarchie in Deutschland, dann muss vorher die Staatsform angeknackst worden sein. Also müssten vorher heftige, rauhe, herbe Zeiten in D. walten. “Ist so etwas sichtbar?”, würde er sich fragen. Folglich würde er nun wechseln vom Dynastiehoroskop zur Mundanastrologie. Er würde sich das Horoskop der Entität Deutschland betrachten. Da er bei seinem strengem Lehrer damals im Mittelalter angehalten wurde sorgfältig zu arbeiten nimmt er für Deutschland das allererste verbürgte Datum (natürlich nimmt er noch weitere): Er nimmt den Vertrag von Verdun von 843. Er sagt sich: Ein Wechsel der Staatsform dieses damals entstandenen Landes muss selbstverständlich keimhaft zu sehen sein am Horoskop von 843. Die genauen Daten liegen ihm vor. Sie sind überliefert. Seitdem sind mehr als 1100 Jahre vergangen. Reichlich historisches Material liegt vor. Mit diesem Material lässt sich das dynamisierte Horoskop des Vertrages von Verdun überprüfen. Beispiel: 1618-1638, 1871, 1914, 1918, 1923, 1945, 1989. Wenn es diesen Test bestanden hat, dann betrachtet der Astrologe das Horoskop von 843 dynamisiert auf unsere Gegenwart und nähere Zukunft. Während er das tut stutzt er. Nach einem Weilchen hat die Angelegenheit für ihn Hand und Fuß. Er nahm das Horoskop von 843 (und weitere!!) lediglich hilfsweise, er nahm sie zur Verifikation; ursprünglich war er ja mit Dynastiefrage beschäftigt. Da alle dynamisierten Horoskope ihm (in verschiedenen “Worten”) dasselbe für die Zukunft zeigen, kommt er zu seinem Schluß. (Natürlich zeigt das Geburtshoroskop eines zukünftigen Königs sein Königtum an.)
Er weiß
- ob er ein Glückwunschschreiben zu verfassen hat
- an wen.
P.S. Eine abartig veranlagte Kollegin des Astrologen widmete sich dem Spaß die Lebensfähigkeit des Vertrages von Verdun zu vergleichen mit der Lebensfähigkeit des Vertrages von Lissabon. Seitdem sie das tat wird sie von unkontrollierbaren Lachanfällen durchschüttelt. Den Rest gab ihr das dynamisierte Horoskop des Euro.
Quelle: Analyse + Aktion
Der Untergang der Mainstream-Medien
von killignorance
Am 9. Februar zeigte arte den Themenabend “Journalismus auf Abwegen?” mit einer anschließenden Debatte. An demselben Abend lieferte das ZDF die leicht gekürzte BBC-Dokumentation “Die Jagd nach Osama bin Laden – Mythos und Wahrheit“. Von den alternativen und investigativen Medien reagierten auch Alexander Benesch (Infokrieg.tv), der die Sendungen in seinem Webradio kommentierte, und Frank Höfer (NuoViso), der in seinem Webblog “Die Mainstream-Medien am Ende?” titelte.
Frankreichs Meinungsmacher packen aus
Journalismus auf Abwegen? – Die Debatte.
“Journalismus auf Abwegen?” – Dieser Titel war auch Programm, hätte aber vielleicht besser mit einem Rufzeichen statt mit einem Fragezeichen geschrieben werden müssen. Weitere Videos in den nächsten Tagen in diesem Vimeo-Album.
Wie funktioniert aber das ganze? – Zur Klärung einige Beispiele
- Qualitäts-Journalismus aus Frankreich geht so: Partizipative Nachrichtenseiten wie lepost.fr werden laut dem arte-Bericht offenbar überschwemmt von Verschwörungstheoretikern. Es werden zwar – verständlicherweise – nur die nicht repräsentativen Beispiele genannt (wie angeblich zionistische oder israelkritische Nachrichten), aber sicher wurden auch Tausende gute Argumente und unzählige Beweise eingereicht. Beweise zum Beispiel, die die offizielle Darstellung von 9/11 widerlegen. Was geschieht nun in der Redaktion, fragt man sich? Ganz einfach: Man klickt auf “Löschen”. Was sonst?
- Qualitäts-Journalismus aus Deutschland geht etwas anders: Menschen wie Michael Jürgs können nichts anderes als Ihre Überheblichkeit demonstrieren, polemisieren, Desinformation streuen, alternative Medien diffamieren und denunzieren. Was sonst hat er (argumentativ) zu bieten? Leider nichts, zumindest nicht in der genannten arte-Sendung, und Fakten liefert er ebenfalls nicht. Hat er keine? Vielleicht deshalb geht er auch mit keinem Wort auf die Argumente der Internet-Theorien ein. Und solche Leute meinen, gute Repräsentanten von seriösen Nachrichten zu sein!
Die Medien lügen. Und zwar auf der ganzen Bandbreite der entscheidenden Kernfragen, die für die freie Meinungsbildung wichtig wären: Von Schweinegrippe, Wettermanipulation, 9/11 bis Climategate. Im Jahr 2010 könnte das nun eigentlich jeder wissen. Sie verbreiten Desinformation und Nichtaufklärung, sie wollen nicht zusammenhängend berichten, keine Schlüsse ziehen und schon gar nicht aus vergangenen Fehlern lernen. – Und was geschieht? Sie können (und wollen) es selbst nicht fassen, drehen den Spieß um und bezeichnen alles, was abseits des Mainstreams zu lesen ist als “Schwachsinn”, “Verschwörungstheorien”, “Dummheiten” und Fanatismus (Michael Jürgs).
Die Medien gehen mit sich selbst genauso um, wie bisher auch schon mit den Sachfragen: Sie vermeiden es um jeden Preis, den Ursachen auf den Grund zu gehen. (Sehr schön aktuell an der Steuersünder-CD zu beobachten.) Wahre Sinnfragen und wissenschaftliche Fragen werden unter den Tisch gekehrt. So sehe ich auch keinen anderen Weg für die Nachrichten-Selektoren von heute, morgen schon “Schnee” von gestern zu sein. Wenn sie nicht noch im letzten Augenblick eine 180-Grad-Wendung schaffen, werden sie untergehen. Dass es auch anders gehen kann, also dass durch wertungsfreie Information, Nennung von Fakten und dem Stellen berechtigter, offener Fragen auch die Gegenseite dargestellt werden kann, hat Oliver Janich in seinen Artikeln zu 9/11 (PDF) und Klimagate (PDF) bewiesen. Schaffen die Medien die Wende nicht, wird sich zeigen, was die Welt verändern kann: Ständig wiederholte Desinformation und Diffamierung aller Anderswissenden oder die Suche der wissenschaftlichen Wahrheit.
Jetzt ist der Zeitpunkt: Werft Eure Fernseher raus und reduziert* oder erspart* Euch so die GEZ-Gebühren! Wer den Medien nicht traut, sollte dies auch zeigen und handeln. Nicht später, nicht 2012 oder ‘13, sondern jetzt sofort. (* Je nach dem ob noch andere gebührenpflichtige Geräte vorhanden sind; Anmerkung leider notwendig.) Vor allem möchte ich auffordern: Stellt die richtigen Fragen, stellt immer die Beweis-Frage und lasst Euch nicht längst wiederlegte angebliche Beweise verkaufen. Jeder kann sagen, “eine Kartoffel ist Lila-Grün gestreift, wenn sie in der Erde wächst”. Doch das funktioniert ja nur solange, wie niemand hingeht und nachsieht, welche Farbe sie hat. Der “Klimawandel” ist auch nicht deswegen realer, weil angebliche Beweise permanent ungeprüft wiederholt werden.
Jonathan Fenby bemängelt zum Beispiel, dass im Internetzeitalter jedermann schreiben kann, was und wann er will. Es gebe keine Gegenrede und keinen Dialog – Das gilt leider genauso für den Mainstream. Er schreibt offenbar selbst was und wie er will. Noch viel interessanter ist aber, was er nicht schreibt, welche Themen und Fakten er ausblendet… und meist sind dies die für die Meinungsbildung entscheidenden Fakten. Dass der Mainstream selbst keinen Dialog haben will, zeigt sich in der arte-Debatte sehr schön. Frank Höfer schrieb darüber.
Einige Vorschläge an die Herren: 1. Die ursprüngliche Aufgabe des Journalismus wieder erfüllen. 2. Bestimmte Themen nicht einfach totschweigen. 3. Fakten liefern, nicht Meinung ohne Faktenbezug machen. 4. Nicht von investigativem Journalismus plappern, sondern endlich selbst damit anfangen. Nicht Bürgerjournalisten diffamieren und schlecht machen, und selbst keinen Deut besser sein. – Dann werden sich vielleicht auch die Auflagen wieder steigern lassen. Vielleicht.
Quelle: Mut zur Wahrheit
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Griechenland-Desaster: So tief steckt Deutschland mit in der Schuldenfalle!
von Michael Grandt
Sollten die angeschlagenen EU-Staaten ihre Schulden nicht mehr bedienen, müsste die Bundesrepublik über eine halbe Billion US-Dollar abschreiben – eine Katastrophe!
Griechenland ist am Ende, der Euro unter Druck und die Stabilität der gesamten Europäischen Gemeinschaft in ernsthafter Gefahr. Natürlich nicht offiziell, man will die Menschen nicht in Panik versetzen, wohl aber hinter vorgehaltener Hand. Nicht umsonst gab es gestern einen Sondergipfel für die vom Staatsbankrott bedrohten Hellenen.
Die griechische Tragödie

Man sagte zwar Unterstützung zu, aber vorerst keine Finanzhilfe. EU-Ratspräsident van Rompuy erklärte, Griechenland sei zunächst aufgefordert, seine Sparziele für 2010 und in den Folgejahren »rigoros und entschlossen« umzusetzen. Experten hingegen sehen nur wenige Chancen, dass sich Griechenland ohne Hilfe aus der Verschuldungsfalle befreien kann. Doch laut EU-Vertrag dürfen die Euro-Länder untereinander nicht für andere einspringen. Aber van Rompuy beruhigte, die Mitglieder der Euro-Zone würden, »falls notwendig, entschlossene und abgestimmte Maßnahmen ergreifen, um die Stabilität in dem gesamten Währungsraum sicherzustellen«.
Es geht um sehr viel, denn Griechenland steht bei ausländischen Banken mit rund 302 Milliarden US-Dollar in der Kreide. Die größten Gläubiger sind:
– Frankreich: 75 Milliarden
– Schweiz: 64 Milliarden
– Deutschland: 43 Milliarden
– USA: 16,4 Milliarden
– Großbritannien: 12,3 Milliarden
– Niederlande: 12,0 Milliarden
– Portugal: 10,3 Milliarden
Am schlimmsten trifft es die Eidgenossen: Ganze zwölf Prozent (!) ihres Bruttoinlandsprodukts machen die Kredite der Schweizer Banken an Griechenland aus. Sollte Athen den Staatsbankrott erklären, würde das unweigerlich auch schlimme Auswirkungen auf unsere Nachbarn haben. Mit 43 Milliarden US-Dollar Kreditausfällen wäre aber auch Deutschland hart getroffen.
Weitere EU-Staatsbankrott-Kandidaten
Noch erschreckender sieht es mit Spanien aus. Auch die Iberer haben große Schuldenprobleme und stehen ganz oben auf der Liste der angehenden EU-Staatsbankrott-Kandidaten.

Spaniens Zahlungsausfall wäre für Deutschland eine Katastrophe: Von den 1,15 Billionen US-Dollar, die die Iberer im Ausland Schulden haben, entfällt der größte Anteil auf die Bundesrepublik: 240 Milliarden US-Dollar! Und auch die Portugiesen sind bei uns mit 47 Milliarden US-Dollar verschuldet. Irland, der nächste Wackelkandidat, schuldet uns noch 193 Milliarden US-Dollar.
Sollten also diese Staatsbankrott-Kandidaten ihrem Schuldendienst nicht mehr nachkommen, wäre nicht nur die EU in Gefahr, auch Deutschland müsste über eine halbe Billion (523 Milliarden Dollar) in den Wind schreiben. Was das für die deutsche Wirtschaft und die deutschen Privathaushalte bedeuten würde, brauche ich wohl nicht auszuführen. Es wäre auf jeden Fall eine Katastrophe.
Letzter Ausweg: Trickserei
Was also tun, um den Kollaps der Währungsunion zu verhindern und dennoch sein Gesicht zu wahren, sprich den EU-Vertrag nicht zu brechen?
Hier beginnt die Trickserei: Möglich wäre es, die Regionalhilfen vorzuziehen, die Griechenland sowieso zustehen. Das sind immerhin 18 Milliarden Euro bis zum Jahr 2013. Das könnte die EU-Kommission allein entscheiden. Eine weitere Möglichkeit wäre ein Kredit der Europäischen Investitionsbank (EIB). Sie dient der Finanzierung von Projekten in EU-Staaten und kann Geld am Markt aufnehmen. Die EIB könnte nun die Kreditvergabe an Griechenland verstärken. Denkbar wäre auch ein EU-Gemeinschaftskredit, also eine gemeinsame Anleihe der Euro-Länder. Als Letztes könnten einzelne Euro-Länder griechische Anleihen am Markt aufkaufen, was nichts anderes bedeutet, als dass man Athen damit bilaterale Kredite gewähren würde.
__________
Quellen:
http://www.tageschau.de/wirtschaft/griechenlandstreik106.html
BIZ-Statistik, 3. Quartal 2009
Handelsblatt vom 11.02.2010
Quelle: Kopp Verlag – News-Feed
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Der Schlüssel: Die verborgene Weltdiktatur des Rothschild-Imperiums -2-
von lupo cattivo
Wie Sie im ersten Kapitel lesen können oder gelesen haben beginnt die entscheidende Phase des Rothschild-Plans eigentlich 1913 mit der Durchsetzung des FEDERAL RESERVE ACTS in den USA.
(Eine knappe Zusammenfassung “Geheimnisse der US-Notenbank gibt es hier)
Einer der kultiviertesten, zudem einflußreichsten US-Amerikanischen Diplomaten des 20. Jahrhunderts, George Kennan, hat den Ersten – nicht den Zweiten ! – Weltkrieg als die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts sowie als Ursache des Niedergangs der »westlichen Kultur« bezeichnet.
In den USA wird der 1910 auf Jekyll-Island erdachte Plan einiger Gross-Bankiers, die zu dieser Zeit geschätzt ein Viertel des Weltvermögens repräsentierten, “endlich” verwirklicht: Sie wollen durch Gründung einer US-Notenbank Einfluss auf Regierungshandeln zu gewinnen und dadurch mehr Geldflüsse in die eigenen Taschen umleiten.
Präsident William Taft hatte 1912 prophezeit:
“Die gesamte Hemisphäre wird uns gehören, da sie uns kraft der Überlegenheit unserer Rasse moralisch eigentlich schon jetzt gehört”.
In den nächsten 25 Jahren gibt 12 US-Interventionen und 8 US-Invasionen. 1915 wird die Sklaven-Republik Haiti erstickt: Unter William B. Caperton landet ein Korps in Port-au-Prince und zwingt das Land, wie schon im Falle der Dominikanischen Republik 1907, die Militär-, Zivil- und Finanzverwaltung sowie das Zoll- und Steuersystem in die Hände der Amerikaner zu übergeben.
Anthony Sutton zum Plan von Paul Warburg, einem engen Verbündeten Rothschilds:
“…sein revolutionärer Plan, die amerikanische Gesellschaft für die Wall-Street arbeiten zu lassen, war erstaunlich simpel . . . .Das „Federal Reserve System“ ist ein legales privates Monopoly, das Geld liefert, in der Hand und zugunsten weniger, unter dem Vorwand, das öffentliche Wohl zu fördern und zu schützen.”
Aber der FED-Plan -ausgearbeitet von Paul Warburg- ging weit darüber hinaus, nur die amerikanische Gesellschaft “arbeiten” und bluten zu lassen.
Schnell hätte sich der Widerstand gegen den FED-ACT in den USA ausgeweitet, wenn die US-Bürger nicht ganz überwiegend das Gefühl gehabt hätten, in einem guten und richtigen System zu leben, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, in dem ein Tellerwäscher zum Millionär werden konnte, und einer Insel des Wohlstands, während Europa “unterging”.
Der FED-Plan ist die Keimzelle eines Welt-Syndikats, das aus Industrie, Handel, Krieg, Erdöl, später auch Drogen und dem sich daraus ergebenden Geldfluss in den folgenden 95 Jahren unvorstellbare, nicht mehr bezifferbare Gewinne erzielen wird und das auf diesem Weg 2,5 Milliarden Morde in Kauf nehmen wird.
Wenn wir heute die Geschichte über die folgenden 95 Jahre weiter verfolgen, sehen wir, dass bis zum durch den 11.September 2001 ausgelösten Terror und der daraus folgende Entwicklung noch immer das gleiche Syndikat nach diesem Drehbuch von 1913 arbeitet.
Vorher lohnt es sich aber, einen Blick auf die Familie Warburg (in Wikipedia) zu richten, denn sie spielt hier eine entscheidende Rolle, manche findet man leichter als andere, manches ist „verwunderlich“, auch das Verschweigen einer Wahrheit ist eben eine Lüge.
Vorfahren der Warburgs kamen aus Italien, ihr ursprünglicher Name war DEL BANCO, was darauf hindeutet, dass auch diese mit Geld zu tun hatten.
Simon Elias Warburg gründete in Schweden im 19 Jhdt. die jüdische Gemeinschaft, sein Enkel Elias war Mitgründer der Central London Electric Railway, der dänische Zweig der Familie behielt den Namen bei und man findet auch eine Alma del Banco (* 24. Dezember 1862 in Hamburg; † 8. März 1943 ebenda) bei WIKIPEDIA als deutsche Malerin. ….
Aber zu den unmittelbar Beteiligten in Wikipedia
Otto Warburg (* 20. Juli 1859 in Hamburg; † 10. Januar 1938 in Berlin) war ein deutscher Agrarbotaniker und Zionist. Um 1900 folgte seine Hinwendung zum Zionismus. Gemeinsam mit Franz Oppenheimer und Selig Eugen Soskin war er Mitglied der vom Sechsten Zionistenkongress (Basel 1903) eingesetzten Commission zur Erforschung Palästinas und Herausgeber der Zeitschrift Altneuland. …Warburgs Engagement mündete 1911 in seine Wahl zum Präsidenten der Zionistischen Organisation.
Max Moritz Warburg (* 5. Juni 1867 in Hamburg; † 26. Dezember1946 in New York ) war einer der angesehensten Hamburger Bankiers seiner Zeit und Politiker. Er war Jude und deutscher Patriot…..Max Warburg war der zweitälteste Sohn von sieben Kindern des damaligen Leiters der Hamburger Bank, Moritz Warburg, und dessen Ehefrau Charlotte geb. Oppenheim. Warburg machte eine Banklehre mit Stationen bei Privatbanken in Frankfurt am Main, Amsterdam bevor er in München seinen Wehrdienst ableistete. Es folgten weitere Stationen 1890 in Paris und 1891 in London beim Bankhaus N.M.Rothschild & Sons. Er wurde nach Hamburg zurückgerufen, um dort 1893 Teilhaber des noch heute existierenden Privatbankhauses M.M. Warburg & Co. zu werden. 1895 wurde auch sein jüngerer Bruder Paul Teilhaber, der nächst jüngere Bruder Felix wanderte in die USA aus und wurde dort Privatbankier. Um etwa 1900 schloss er mit dem älteren, erfolgreichen jüdischen Reeder Albert Ballin (1857–1918) eine beständige Freundschaft. Mit der Unterstützung der Warburg-Bank gelang es Ballin, das die Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (HAPAG) zu einer der beiden größten Reedereien Deutschlands aufstieg….Er war Berater des deutschen Kaiser Wilhelm II. und nahm als Delegierter an den Verhandlungen zum Versailler Vertrag teil…so Wiki –
Was fehlt: Er war nicht nur “Berater”, sondern CHEF des kaiserlich deutschen GEHEIMDIENSTS ! und er war 1925 einer der “Gründer” von IG-Farben. (Vorgriff auf die Geschichte: IG-Farben war TEIL der Übernahme der wichtigsten Kernbereiche deutscher Industriefirmen im Zuge der – ebenfalls von Rothschild oganisierten- Weltwirtschaftskrise) Max Warburg war einer der Privilegierten, die 1938 problemlos in die USA emigrieren konnten.
Paul Moritz Warburg (* 10. August 1868 in Hamburg; † 24. Januar 1932 in New York) war der Spross der Hamburger Bankiersfamilie Warburg, die bis heute mit dem Bankhaus M. M. Warburg&CO im Bankgeschäft aktiv ist. Nach einer Bankausbildung in Hamburg lernte Paul Moritz Warburg weitere Jahre in London und Paris. (=Rothschild ) 1893, während eines Aufenthalts in den USA, heiratete er eine Tochter von Solomon Loeb, eines Mitbegründers des New Yorker Bankhauses Kuhn, Loeb &Co..Nach seiner Rückkehr nach Hamburg wird er Teilhaber der familieneigenen Bank…. Während sein Bruder Max die Bank in HH weiterführt, gehen er und sein Bruder Felix Warburg nach New York, wo sie 1902 Teilhaber von Kuhn, Loeb & Co. werden.
1910 nimmt Warburg die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Paul Warburg schlägt die Etablierung einer privaten amerikanischen Zentralbank (Federal Reserve Bank) nach deutschem Muster vor, um die Geldhoheit vom Staat zu übernehmen.
1903 veröffentlichte er eine Schrift mit dem Titel Plan für eine Zentralbank. Die durch die vorübergehende Zahlungsunfähigkeit der Knickerbocker Trust Company und die bedrohliche Lage der Trust Company of America im Herbst 1907 ausgelöste schwere Finanzkrise verleiht seinem Vorschlag neue Aktualität. Das Resultat seiner Bemühungen ist schließlich direkt nach der Wahl von Woodrow Wilson der Owen-Glass Act von 1913 und damit die Gründung der Fed. Den ihm angebotenen Vorsitz der Federal Reserve Bank lehnt Paul Warburg als eben erst eingebürgerter deutscher Jude ab. Er wurde jedoch Mitglied ihres Aufsichtsrates wie auch des einflussreichen Council on Foreign Relations.
Dem Hinweis “nach deutschem Muster” kann man entnehmen, dass -oh Überraschung- bereits die Deutsche Reichsbank -1871 gegründet- keine staatliche Bank war, sondern eine Bank im Besitz von privaten Anteilseignern. Allerdings- dies ist der entscheidende Unterschied zwischen Reichsbank und FED-Plan, das Geld der Reichsbank war bis dahin durch GOLD gedeckt, die sog. GOLDMARK, während der Plan der FED darin bestand, diese Golddeckung loszuwerden um dadurch über unbegrenzte Geldschöpfung zu verfügen.
Felix Moritz Warburg (* 14. Januar 1871 in Hamburg; † 20. September 1937 in New York) war ein deutsch-amerikanischer Bankier und Mäzen….1894 wanderte Felix in die Vereinigten Staaten aus und wurde Partner im Bankhaus Kuhn, Loeb & Co. in New York. Er heiratete Frieda Schiff, die Tochter des Seniorpartners Jacob Schiff….Das Paar, …, hatte eine Tochter Carola, die Walter N. Rothschild heiratete KUHN,LOEB&CO, SCHIFF = ROTHSCHILD
Fritz Moritz Warburg (1879-1964), ein weiterer Warburg,der nach einer Quelle zusammen mit seinen Brüdern Paul und Felix nach USA auswanderte und “aktiv an der Erwachsenenerziehung arbeitete” – was immer dies bedeuten mag….wird gar nicht erwähnt …. ???
Eric Moritz Warburg (* 15. April 1900 in Hamburg; † 9. Juli 1990 HH) war ein deutsch-US-amerikanischer Bankier jüdischer Herkunft.Sein Vater ist Max Warburg (1867-1946), Teilhaber der 1798 gegründeten Hamburger Privatbank M. M. Warburg & Co, sein Onkel der renommierte Kunsthistoriker und Bibliotheksgründer Aby Warburg.
Aby (Abraham) Warburg ist der älteste Bruder von Max, Fritz, Felix und Paul . Aufgrund der nationalsozialistischen Rassenideologie war ihm ein sicheres Leben in seiner Heimatstadt nicht mehr möglich. Deshalb entschloss er sich im Jahre 1938 zur Flucht in die USA. In New York City gründete er 1938 eine Firma, die später in dem Konzern Warburg Pincus aufging. Nach Deutschland kehrte er erstmals als amerikanischer Armeeoffizier am Ende des Zweiten Weltkrieges zurück und arbeitete als Dolmetscher in Kriegsverbrecherprozessen. Land und Vermögen wurden der Familie Warburg zurückgegeben. 1956 trat Eric M. Warburg (fünfte Generation), der Vater des heute in der Bank tätigen persönlich haftenden Gesellschafters Max Warburg, wieder als Mitinhaber ein. 1982 übernahm sein Sohn Max die Geschäfte der Familie Warburg. Seine Tochter Marie ist mit dem Verleger, „Zeit“-Herausgeber und ehemaligen Hamburger SPD-Bürgermeisterkandidaten Michael Naumann verheiratet…..
1952 gründete Warburg zusammen mit der „Zeit“-Herausgeberin Gräfin Dönhoff den Verein Atlantik-Brücke.
Er ist nicht in die USA geflohen, sondern er konnte wie sein Onkel Max ganz legal und ohne Hast mit einem Dampfer in die USA ausreisen, ein Privileg, das den meisten Juden seitens der USA verweigert wurde. Er sorgte bei den Nürnberger Prozessen als CIA-Offizier dafür, dass über die finanziellen Verflechtungen zwischen Rothschild-Banken, -Konzernen und Nationalsozialismus nicht auf die Tagesordnung kamen. Weiterhin interessant, die Verflechtung von DIE ZEIT, die – das habe ich als Kommentator mehrmals erlebt- zu Rothschilds medialer Schutzstaffel gehört. Beachtenswert für alle, die immer noch an Demokratie und Politiker glauben. SELBSTVERSTÄNDLICH haben diese Kreise auch alle Parteien (incl. SPD,Grüne, NPD und Piraten) unterwandert und sie sind in diesen Parteien keine Hinterbänkler, sondern Anführer !
Sir Siegmund George Warburg (* 30. September 1902 in Tübingen; † 1982 in London) war ein Spross der Hamburger Bankiersfamilie Warburg, die noch heute mit der 1798 gegründeten Privatbank M. M. Warburg& CO aktiv ist. 1934 floh Siegmund G. Warburg … nach London und gründete dort die New Trading Company, Vorläuferin der 1946 umbenannten S.G. Warburg & Co. Während des Krieges war er für den britischen Geheimdienst tätig.
Er machte im Geschäftsleben mit unkonventionellen Ideen von sich reden. So emittierte er 1963 die ersten Eurobonds oder sorgte für die feindliche Übernahme der British Aluminium durch den US-Konzern Reynolds in den 50er Jahren. 1995 wurde die S.G. Warburg Plc. vom damaligen Schweizerischen Bankverein (SBV) übernommen. Dieser änderte deren Namen in „SBC Warburg“ und integrierte sie als Unternehmensbereich Investment Banking in das eigene Unternehmen. Im Juni 2003 ging der Name zu Gunsten eines einheitlichen Markenauftritts von UBS definitiv unter.
Es ist immer einem Rothschild überlassen, neue “unkonventionelle Ideen” zu kreieren, mit denen das Geld der anderen verschwindet. So Eurobonds, so feindliche Übernahmen und wir erfahren ganz nebenbei, dass auch British Aluminium und Reynolds zum Rothschild-Imperium gehören. Definitiv kann man auch davon ausgehen, dass das aktuelle UBS-Desaster, das die gesamte Schweiz “toten” kann, -dezent ausgedrückt- ein von Rothschild inszeniertes Desaster ist, mit dem die Schweiz als letztes resistentes basisdemokratisches Widerstandsnest notfalls übernommen werden kann.
Das Ziel des Warburg-Plans der nunmehr FED-geleiteten USA war es vor allem, Europa, mit der Zentralmacht Deutschland zu vernichten, indem man es finanziell vollständig ausplünderte … und man muss die Möglichkeiten dieser Ausplünderung unter dem Aspekt von Profiteuren betrachten:
- Frühere Kriege waren zwar auch kostenintensiv, denn die Soldaten und Munition mussten von den Staatsführungen bezahlt werden, das waren aber meist kleinere Positionen, die teilweise auch schon im Etat eingerechnet waren; insofern konnten die Reiche meist die entstandene Kriegverschuldung im Lauf der Nachkriegsjahre wieder abzahlen bei den Bankiers.
- Durch die Entwicklung neuer Technik angefangen vom Stahlhelm über das Maschinengewehr, Panzer, U-Boote, grosse Kriegsschiffe und beginnend Flugzeuge würde ein zukünftiger Krieg eine Staats-Verschuldung bei den Bankiers in viel größerem Mass auslösen, gleichzeitig mussten zwangsläufig die Verluste an Menschen steigen- auch bedingt durch die Entwicklung von Giftgas.
Da die USA letztlich Europa besiegen wollten, mußten sie Europas größte Macht, nämlich das aufstrebende Deutschland besiegen.
Die wachsende Erkenntnis der Nationen der alten Welt, dass eine friedliche Beilegung von Konflikten möglich ist, musste zerschlagen werden.
Es ist wichtig, an dieser Stelle festzuhalten, dass es gerade die europäischen (nicht-zionistischen) Juden waren, die im europäischen Verständigungsprozess vor und auch nach dem 1.Weltkrieg eine führende Rolle spielten.
„Nur Deutschland hätte die Kraft und die Fähigkeit gehabt, die sich in den letzten beiden Vorkriegsjahrzehnten anbahnende, über die Grenzen der Nationalstaaten hinausreichende europäische Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Technik auszubauen und voranzutreiben, womit der alte Kontinent sich unter Bewahrung seiner dominierenden Stellung gegenüber den neu entstehenden Zentren in Amerika und Asien hätte erfolgreich behaupten können.“
Und wenn man den tatsächlichen Ablauf und die Interessenlagen berücksichtigt, dann ist es vollständig absurd, dass am Ende dem deutschen Reich die alleinige Kriegsschuld auferlegt wurde. Das ist nur dann verständlich, wenn man begreift, dass dieser “Grosse Krieg” von Anfang an so zu enden hatte.
Zu jener Zeit ist:
- Europa mit Deutschland als zentralem Brückenland zwischen West und Ost,Nord und Süd der „Nabel der Welt“, aber die meisten Staaten – mit Ausnahme des deutschen Kaiserreichs- waren nach 1910 dem Bankrott nahe durch Verschuldung bei diesen Banken -
Andererseits: Dies war noch die Zeit als nationale Währungen ob Mark, Franc oder Sterling durch GOLD gedeckt waren, das in den Nationalbanken lagerte. Dadurch waren die Möglichkeiten der Bankiers stark eingeschränkt, Nationen zu verschulden, andererseits waren Kriege immer dazu da, dass Nationen von den Bankiers zusätzliches Geld benötigten.
Frankreich befand sich bereits unter Rothschilds Herrschaft, lag wirtschaftlich “am Boden” und hatte im Krieg 1870-71 eine “schmerzliche” Niederlage gegen Deutschland erlitten, für die es in Politikerkreisen sicher Revanchegelüste gab, die man auch versuchte in der Bevölkerung aufrecht zuerhalten.
Grossbritannien das schon vorher über die BoE unter Rothschilds Kontrolle geraten war, das sich auch zu lange auf den Einkünften aus den Überseeprovinzen des Commonwealth “ausgeruht” hatte, spürte die schwindende Macht und die Konkurrenz des aufstrebenden deutschen Kaiserreichs sowohl in der Kolonialfrage wie auch durch die wachsende deutsche Flotte, die den Briten die Herrschaft über die Weltmeere streitig machen konnte. Der englische Premier Roseberry hatte schon 1895 verkündet:
“Die Störung des Verhältnisses zwischen Deutschland und England ist darauf zurückzuführen, dass Deutschland England auf wirtschaftlichem Gebiet überflügelt.”
Roseberry hatte in die Familie Rothschild eingeheiratet. Diese Bankdynastie fungierte als heimlicher Führer der jüdischen Nationalbewegung. Es ist also “reiner Zufall”, dass sich die weltweiten Geschäfts-Operationen des Hauses Rothschild und der von ihr beeinflussten Londoner “City” seit 1895 direkt gegen Deutschland richteten.
Aus einem Saturday Review Artikel von 1895, der die Stimmung beschreibt:
“Wir Engländer haben bisher immer gegen unsere Rivalen im Handel und Verkehr Krieg geführt, und unser Hauptrivale ist heute nicht Frankreich, sondern Deutschland. Im Falle eines Krieges mit Deutschland wären wir in der Lage viel zu gewinnen und nichts zu verlieren.”
Ein Jahr später begann das Blatt eine Serie, die stets mit dem gleichen Satz beendet wurde:
“Germaniam esse delendam (Deutschland muss vernichtet werden). ”
Das Ziel der Kampagne brachte das Blatt am 1. September 1896 zum Ausdruck:
“Schwache Rassen werden eine nach der anderen vertilgt und die wenigen großen beginnenden Arten waffnen sich gegeneinander. England ist der größte unter ihnen, was geographische Verteilung angeht, die größte an Ausdehnungskraft, die größte an Rassenstolz. England hat Jahrhunderte hindurch den letzten, den einen wirklich gefährlichen Krieg vermieden…Die Deutschen sind ein wachsendes Volk, ihre Wohnsitze liegen über ihre Reichsgrenzen hinaus. Deutschland muss neuen Raum gewinnen, oder bei dem Versuch untergehen…Wäre morgen jeder Deutsche beseitigt, es gäbe kein englisches Unternehmen, das nicht wüchse…Amerika wäre vor Deutschland unser Feind, wenn nicht die Amerikaner als Nation zufällig noch Platz fänden innerhalb ihrer Grenzen. Einer von beiden muss das Feld räumen, einer von beiden wird das Feld räumen. Macht euch fertig zum Kampf gegen Deutschland, denn Deutschland muss zerstört werden.”
Auch der russische Zar war mit dem deutschen Kaiser verwandt, so war auch ein Krieg zwischen Russland und Deutschland unwahrscheinlich, zumal der Zar mit seinem Riesenreich auch ohne externe Kriege genügend und nicht nur finanzielle Sorgen hatte. Aus der ersten Folge sollte man aber noch in Erinnerung behalten, dass Rothschild dem Zarenhaus geschworen hatte, er werde für seine Parteinahme zugunsten Lincolns (und gegen Rothschilds Interessen) büßen.
Österreich-Ungarn, der “Vielvölkerstaat” war bedingt durch immer wieder aufkommende Unabhängigkeitsbestrebungen einzelner Völker der Monarchie auch ohne Weltkrieg ausreichend militärisch beschäftigt, insofern war es leichtsinnig von Seiten des deutschen Kaisers, Beistand ohne Vorbehalt zuzusichern.
Deutschland hatte den Krieg gegen Frankreich 1870-71 gewonnen und profitierte als Zentrum Europas zwangsläufig durch bessere Verkehrwege zunehmend von dieser Lage – insbesondere im Vergeich zum englischen Insel-Königreich.
Übrigens: Als in Frankfurt am Main 1901 die Stammfirma der Rothschilds mit dem Tode Carl Wilhelm Rotschilds erlosch, dass die Rothschilds trotz Befürwortung durch Kaiser Wilhelm den II. nicht bereit waren, ein neues Geschäftshaus in Deutschland zu eröffnen. Dies war umso unerklärlicher, als Deutschland zu der Zeit zu den drei prosperiendsten Länder der Welt zählte, und es war noch nie vorgekommen, dass sich die Rothschilds ein gutes Geschäft hatten entgehen lassen. Dem Kaiser war demnach offenbar nicht klar, dass die Warburg-Bank die Geschäfte Rothschilds in seinem Sinne weiterführte und dass somit sein Finanzier und Geheimdienstchef ein Rothschild-Mann war. Andererseits schien es dem deutschen Kaiser zu unwahrscheinlich, dass beide miteinander verwandte Königshäuser gegeneinander Krieg führen würden, zumal Kaiser Wilhelm II anglophil war.
Nord-Amerika, das Land der Einwanderer und „der unbegrenzten Möglichkeiten“ mit einer alleine dadurch rasanten wirtschaftlichen Aufwärtsentwicklung, bot ein offenes Feld für Investitionen europäischer Bankiers wie Rothschild, insbesondere auch wegen eines Subkontinents Südamerika, den die USA traditionell als ihr Rohstoffreservoir betrachteten.
Das Geld für die Investitionen, die in der Neuen Welt vorgenommen wurden, “fehlte” natürlich in Europa. Trotzdem steckten die USA zwischen 1913 und 1914 in einer Rezession. Hohe Arbeitslosigkeit mit vielen Fabriken, die nur zu 60% ausgelastet waren.
Aber auch dafür gibt es eine plausible Erklärung: Wenn man seitens der FED-Bankiers unter Rothschild für 1914 einen Krieg geplant hatte, konnte man nicht die Fabriken voll auslasten. In diesem Fall wäre die durch den Krieg erforderliche Rüstungsproduktion nicht durchführbar gewesen. Psychologisch konnten so die Amerikaner durchaus die Erfahrung machen, dass Kriege für sie positive Auswirkungen haben, weil diese fernab in der übrigen Welt stattfinden. Die Morgan-Gesellschaft im besonderen hatte Verluste bei den Eisenbahnen gemacht und hatte den Markt für Industriefinanzierung an Kuhn-Loeb (i.e. Schiff/Rothschild) “verloren”.
BTW: Die Morgans waren schon immer sehr eng mit dem Rothschild Finanzimperium in Europa verbunden. Als J.P. Morgan offiziell der “mächtigste Wallstreet Banker” 1913 stirbt, stellt sich heraus, dass er nur Anteile von ca. 15% an “seinem” Bankhaus besitzt, der Löwenanteil von ca. 85% dürfte niemand anderem als den Rothschilds gehört haben. So ist auch der “Verlust” bei Morgan hin zu Kuhn-Loeb (ebenfalls Rothschild) in Wahrheit nur eine Interessen-Verschiebung.
Der farblose und willensschwache Woodrow Wilson wurde Präsident -wie mit den unterstützenden Bankiers vereinbart - und setzte – wie vereinbart- das FED-Gesetz gegen alle Widerstände und mit einigen “Tricks” durch und dies obwohl er sich noch im Wahlkampf als Gegner des Wall-Street-Money-Trusts gab und ein “bankfreies” Geldsystem versprochen hatte.
- Mancher mag es für Zufall halten, dass der 1.Weltkrieg nur wenige Tage nachdem die FED im August 1914 ihren Betrieb endgültig aufgenommen hatte - durch das Attentat von Sarajewo- ausgelöst wird. Wenn man die frühere und spätere Geschichte der Rothschildschen Strategie betrachtet, stellt man eine unheimliche Häufung von “geistesgestörten” oder sonstwie abartigen sog. Attentätern fest, die immer gerade zur rechten Zeit genau das tun, was für die Weiterführung des Plans unabdingbar ist.
Für die meisten Menschen brach so der 1.Weltkrieg recht überraschend aus und alle glaubten an einen kurzen Krieg- wie bereits 1870-71. “Weihnachten sind wir wieder zuhause” war einer der Abschiedssprüche der Soldaten……
Man kann diesen “grossen Krieg” nur verstehen, wenn man berücksichtigt, dass Rothschilds Agenten vorher geschickt einige “Beistandspakte” initiiert hatten.
Durch diese wurde der 1.Weltkrieg wie der Fall von Dominosteinen ausgelöst, denn:
- Deutschland hatte einen solchen Pakt mit Österreich-Ungarn abgeschlossen – nicht mit Angriffsabsichten gegen Frankreich, Russland oder Grossbritannien, sondern eher als Rückendeckung der Habsburger in Richtung Balkan.Die deutsche Reichsregierung sicherte Österreich ihre unbedingte Unterstützung in einer Art Blanko Scheck für ihr Vorgehen gegen Serbien zu, sodass Österreich-Ungarn sich alles von seinem Deutschen Bündnispartner wünschen konnte.
- Das noch junge Italien, die dritte Nation in diesem Bündnis hatte 1902 bereits eine Erklärung gegenüber Frankreich abgegeben, dass es in einem Kriegsfall gegen Frankreich strikte Neutralität einhalten würde.
- Frankreich hatte einen solchen Pakt mit Russland seit 1893, um sich für einen weiteren Kriegsfall mit dem deutschen Reich abzusichern und nach einigen Verhandlungen einen solchen auch mit dem anderen “Rothschild”staat Grossbritannien vereinbart.
- Das Land Grossbritannien wollte möglichst nicht an Kriegen auf dem Festland teilnehmen, durch Rothschilds “Diplomatie” sicherte jedoch England sowohl Frankreich Beistand zu, wodurch es gleichfalls mit Russland verbündet war, zudem hatte Grossbritannien gegenüber Belgien eine Garantieerklärung abgegeben, deren Neutralität zu schützen.
Auch das kann man nur vor dem Hintergrund verstehen, dass eben der Rothschild-Mann Max Warburg Chef des deutschen Geheimdienstes war: In Deutschland gab es für einen evtl. Krieg mit Frankreich den “Schlieffen-Plan”, mit dem man die stark befestigte französische Wetsgrenze umgehen wollte und durch das neutrale Belgien gegen Frankreich marschieren konnte. Rothschild hatte durch die britische Garantieerklärung dafür gesorgt, dass dieser Plan zwangsläufig zur englischen Kriegserklärung führen musste.
Die Entwicklung dieser “Entente cordiale” von 1904 ist bemerkenswert:
Ende des 19. Jahrhunderts wäre es zwischen Großbritannien und Frankreich beinah zum Krieg gekommen. In Faschoda, einem Ort im Sudan, trafen 1898 die kolonialen Truppen beider imperialistischen Mächte aufeinander. Dass sich daraus kein größer Konflikt entwickelt hat, lag an Frankreich: Paris gab nach. Mit diesem Vertrag beglichen beide Staaten ihre kolonialen Differenzen in Nordafrika und verbesserte gleichzeitig ihre außenpolitischen Beziehungen.
Auch mit Russland hatte Großbritannien keinen leichten Stand: Am Ende des 19. Jahrhunderts stieß Russland nach Tibet, Afghanistan und Persien vor – zum Verdruss der Briten, die hier ihr eigenen Interessen verfolgten. Frankreich, seit 1894 mit Russland verbündet, gelang es, beide Mächte zu versöhnen: 1907 beglichen London und St. Petersburg ihre kolonialen Differenzen in Asien.
Als dann am 28. Juni 1914 der österreichische Kronprinz Franz Ferdinand und seine Gattin durch serbische Nationalisten ermordet wurden, betrachteten die meisten diesen Anschlag lediglich als weiteres tragisches Ereignis in einem bereits seit langem schwelenden Konflikt. Immer mal wieder hatte es in den Jahren zuvor “kleine Balkankriege” gegeben und schnell gewannen andere Themen die Schlagzeilen der Presse zurück.
Österreich verlangte von Serbien, das zwar prinzipiell von Russland als slawischer Grossmacht unterstützt wurde, einige “Unterwerfungshandlungen” mit einem Ultimatum vom 23.Juli. Bestrafung der Schuldigen und Bekämpfung der gegen Österreich gerichteten Umtriebe – unter Beteiligung österreichischer Beamter.
Ungeklärt ist, aufgrund welcher diplomatischer Umtriebe diese Forderung in das Ultimatum eingeschmuggelt wurde; Serbien als souveräner Staat musste sich durch eine solch “imperialistische Forderung” provoziert fühlen und konnte diese Bedingung natürlich nicht hinnehmen.
Das Ultimatum wurde so auch von Serbien termingerecht am 25.Juli erfüllt:
Serbien lenkt in allen wichtigen Punkten ein, lehnt aber eine Teilnahme österreichischer Beamter ab; daraufhin bricht Österreich -erstaunlich abrupt- seine diplomatischen Beziehungen zu Serbien ab;
es erfolgt die Teilmobilmachung in Österreich und Serbien;
es gibt russische Hilfsversprechen an Serbien- doch auch der Zar dachte gar nicht daran, wegen dieses “Unfalls” in einen grossen Krieg verwickelt zu werden und so konnte man davon ausgehen, dass auch diese kleine Balkankrise bald vergessen sein würde…
Am 28. Juli 1914 erklärt schließlich Österreich-Ungarn mit dem Blankoscheck Deutschlands im Rücken, Serbien den Krieg.
Und das Domino begann zu “purzeln:
Am 30. Juli beschliesst Russland die Generalmobilmachung und auch hier gibt es eine Merkwürdigkeit:
Russland war auf einen Krieg in keinster Weise vorbereitet. Als Kaiser Wilhelm II von der russichen Absicht zur Mobilmachung erfährt, “bestürmt” er geradezu seinen russischen Vetter, “die Kirche im Dorf zu lassen” und es nicht zu einer Ausweitung des Krieges kommen zu lassen. Der Zar war ganz offenkundig bereit, auf diesen Rat seines Vetters einzugehen und er ordnete die Aufhebung der Generalmobilmachung an. Aus unerklärlichen Gründen wurde diese Anordnung jedoch vom Generalstab abgelehnt mit der Begründung, diese sei nicht mehr zu stoppen. Weiter ungeklärt ist, dass der deutsche Kaiser eine russische Antwort nicht erhielt (bitte denken Sie daran, dass Max Warburg Geheimdienstchef war !)
So erklärt das deutsche Reich am 1.8.1914 Russland den Krieg, es erfolgt die Generalmobilmachung.
Am 1. August 1914 schrieb die englische Zeitung »Daily News«, die nicht zum deutschfeindlichen Harmsworth-Konzern gehörte, daß es in Englands Hand läge, ob Europa von Blut überfließen solle.
»Wir können den Frieden erhalten, wenn wir den Zaren wissen lassen, daß er seine Schlachten allein schlagen und die Folgen selber tragen muß. Wenn die englische Regierung das nicht tut, wird sie den schwersten Fluch der Menschheit auf sich laden.«
Doch Englands Aussenminister Grey wollte es anders. Die »Intimität« seiner Beziehungen zu Frankreich führte dazu, daß Poincaré mit dem englischen Bündnisversprechen im Gepäck den Russen bei seinem Besuch in St. Petersburg vom 20. bis 23. Juli 1914, also knapp vier Wochen nach dem Attentat von Sarajewo, die Zusicherung der englisch-französischen Bündnistreue im Konfliktfalle geben konnte.
Erst 7 Jahre nach Kriegsende hat Grey 1925 seine Dopelzüngigkeit gegenüber Deutschland bezüglich einer angeblich möglichen britischen Neutralität angesichts der Dokumente, die von der englischen Regierung unter James Ramsay MacDonald in den 1920er Jahren veröffentlicht wurden, nicht mehr länger abstreiten können:
„Serbischer Terrorismus und die Kriegseröffnung: … Die Verschwörer der »Schwarzen Hand« beschlossen im Sommer die Beseitigung des Erzherzogs. das Attentat sollte scharfe österreichische Maßnahmen veranlassen, diese die russische Mobilmachung hervorrufen und diese dann wiederum die deutsche Mobilmachung provozieren. Frankreich müßte hierauf reagieren (und England und dann die USA). Der erhoffte große Konflikt wäre da. Es ist gespenstisch, alles verlief nach diesem Plan … “
- Frankreich macht (aufgrund des Bündnisses mit Russland) am gleichen Tag mobil, trotz einer Bitte Deutschlands neutral zu bleiben, daraufhin erklärt sich Italien als NEUTRAL. Poincaré erklärte als Kriegsziele die Rückgabe des im Französisch-Preußischen Krieg 1870 verlorenen Elsass-Lothringens sowie die Annexion des Rheinlands und der Saar, was auf allgemeine Zustimmung der Bevölkerung stieß.
- Deutschland marschiert am 2.August in Luxemburg ein und fordert das neutrale Belgien auf, Durchmarschrechte zu gewähren (was nicht so unüblich ist, wie es scheint). Mit der Türkei wird ein Bündnisvertrag geschlossen, was dazu führt, dass die Türkei am 29.Oktober den Krieg gegen Frankreich und Russland erklärt, nachdem zuvor Serbien diese Erklärung gegenüber der Türkei abgegeben hatt.
- Am 3.August erklärt Deutschland Frankreich den Krieg, daraufhin ordnet Grossbritannien die Mobilmachung an und richtet zum Schein eine Forderung an Deutschland in Form eines Ultimatums, alle Kriegshandlungen zu beenden, was aus den bündnistechnischen Gründen gar nicht möglich ist, was auch den Engländern im Voraus klar war.
- Großbritannien bricht so am 4.August seine Beziehungen zu Deutschland ab und ruft den Kriegszustand aus. Der deutsche Reichstag bewilligt die ersten “KRIEGSKREDITE” (=1.Profit für Warburg&Co) , deutsche Truppen marschieren im neutralen Belgien ein gemäss “Schlieffen-Plan”. Vom 9.-16.August treffen die ersten englischen Truppen in Frankreich ein Die Kriegserklärung Englands, mit der die Mittelmächte nicht gerechnet hatten, machte den erst wenige Tage alten Krieg zum ersten Weltkrieg der Geschichte, da nun auch Indien, Kanada, Australien und andere Staaten des britischen Reiches zu Kriegsgegnern werden.
Man kann es nur verstehen, wenn man verstanden hat, dass Rothschild Grossbritannien zu diesem Zeitpunkt bereits seit 100 Jahren regiert!!
- Am 6.8.1914 erklärt auch Österreich-Ungarn Russland den Krieg, ebenso erklärt Serbien den Krieg gegen Deutschland
- am 7.August tritt auch Montenegro in den Krieg ein
- Frankreich erklärt am 11. August den Krieg gegen Österreich-Ungarn
- Grossbritannien folgt am 12. August dieser Erklärung
- am 23.August folgt die Kriegserklärung Japans an Deutschland, das sich erhoffte, den deutschen Einfluss in China zurück zu drängen; daraufhin erfolgt die Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Japan. Am 7.November kapituliert der deutsche Marinestützpunkt im chinesischen Tsingtau vor den Japanern.
- am 28.August vereinnahmt Grossbritannien die deutsche Afrika-Kolonie Togo.
Insgesamt waren bereits bis Mitte August 1914 10 Länder in den Krieg verwickelt. Bis zum Ende des ersten Weltkrieges sollten 38 Staaten aktiv in die kriegerischen Auseinandersetzungen verwickelt werden, mit den Kolonien waren sogar zwei Drittel der Weltbevölkerung vom Krieg betroffen.
So konnten Frankreich und Grossbritannien in grösserem Umfang als Deutschland auf Soldaten der Kolonialvölker zurückgreifen – in beiden grossen Kriegen wurden ca. 40% aller Soldaten von diesen gestellt.
Dasselbe gilt übrigens für die USA, in denen Schwarze keinerlei Rechte besassen – ausser dem im Krieg für’s Vaterland in vorderster Front zu verrecken -pardon- zu “fallen”…
Von Serbien redet nun niemand mehr…. alles nur, weil österreichische Beamte nicht an einer Untersuchung in Serbien beteilgt werden sollten ?????
Man muss sich vergegenwärtigen, dass zu diesem Zeitpunkt noch 50% der Weltbevölkerung in Kolonien der entwickelten Länder leben. Erst um 1880 hatte in Afrika, das bis dahin ein Erdteil fernab der Weltgeschichte weitgehend unerforscht war, ein Wettlauf um Kolonialgebiete der Großmächte begonnen.
Dass also letztendlich auch England, Frankreich, Rußland und alle anderen mit den USA “Verbündeten” in Europa nicht kriegspolitisch, aber doch wirtschaftlich ebenfalls vernichtet werden sollten, haben die Engländer, Franzosen, Russen und alle anderen mit den USA verbündeten Europäer nicht begriffen. Sie kannten (und viele kennen – das zeigt auch die heutige EU-Politik deutlich) den US-FED-Plan nicht oder sie sind gezwungen, ihn zu ignorieren !
Neutrale Historiker und Völkerrechtler stellten 1927 fest:
Was für Gründe und Anlässe es auch waren, es bleibt die Tatsache, daß die alliierten Mächte sich um den Staat geschart haben, der Ausgangspunkt eines internationalen Verbrechens geworden ist, und dass sie das Verbrechen gegen Aufklärung und Strafe deckten, und dass sie Front gegen den Staat (Österreich) gemacht haben, der Opfer dieses Verbrechens geworden war.
Insgesamt war keiner der Blöcke auf einen langen Krieg eingestellt, beispielsweise war Winterbekleidung für die Soldaten nicht vorgesehen. Die Führungen gingen von einem kurzen Krieg aus, der noch 1914 erfolgreich beendet werden könne.
Im Gegensatz zu den Heeren in Frankreich und Deutschland war die britische Armee bis dahin keine Massenarmee und es existierte auch keine Wehrpflicht.
Es gab lediglich neun reguläre Divisionen. Die britischen Regimenter wurden in einem Rotationssystem in der Heimat oder in den Kolonien eingesetzt. Die Hauptteilstreitkraft war bis dahin die Royal Navy.
Zu Beginn gab es in den Köpfen der Menschen klare Vorstellungen wie dieser Krieg ablaufen würde, nämlich so wie die Auseinandersetzung zwischen Frankreich und Deutschland 1870/71.
Man würde sich sammeln, ein paar Wochen Krieg führen und glücklich wieder heimfahren. Ein paar Soldaten würden ihr Leben fürs Vaterland geben und alle Übrigen wären Helden der Nation.
“Weihnachten sind wir wieder zu Hause!” behauptete eine Pariser Zeitung.
“Zwei Monate höchstens … Kein Industriestaat kann es sich erlauben, seine Wirtschaft durch einen langen Krieg ruinieren zu lassen!” tönten deutsche Stimmen. Tatsächlich schienen die ersten Wochen des Kriegs dies zu bestätigen
Der Kriegsbeginn verlief ungünstig für Frankreich, da das weit entfernte Russland viel Zeit für die Mobilisierung benötigte und Deutschland sich dazu entschloss, mit aller Kraft zunächst gegen den westlichen Nachbarn Frankreich vorzugehen.
Nach den ersten Niederlagen in den Ardennen gelang es den französischen Truppen letztlich an der Marne, den Vormarsch der deutschen Truppen auf Paris zu stoppen.
Inzwischen war die russische Armee, die in der Schlacht bei Tannenberg bereits geschlagen worden war, in die aktive Phase des Krieges eingetreten und Deutschland zog einen Teil der Truppen nach Osten ab und Weihnachten 1914 war vorbei.
Die Lage war trotz einiger verheerender Niederlagen Österreich-Ungarns für die “Mittelmächte” eher positiv, der Krieg spielte sich ausserhalb ihrer Grenzen in den Ländern Ihrer Feinde ab.
Die einsetzende britische Seeblockade machte in der Heimat die Importabhängigkeit der deutschen Wirtschaft deutlich.
Zudem hatte Grossbritannien gleich zu Kriegbeginn sämtliche deutschen Überseekabel durchtrennt. Dies hatte zur Folge, dass nunmehr deutsche Nachrichten nur noch über die neu entwicklete DRAHTLOSE TELEGRAFIE übermittelt werden konnten, was die Abhörmöglichkeiten der USA und ihrer Alliierten verbesserte.
Dazu muss folgendes -spekulativ- ergänzt werden. Es findet sich die Meldung, dass die geheimen Empfangsgeräte der Wall-Street-Banker für diese Technik ausgerechnet in New York auf einem Gebäude der Zeugen Jehovas installiert waren. Das führt zu einer -von mir völlig ungeklärten- möglichen Verbindung des Rothschild-Syndikats zu diesen “Zeugen”. Dass hier etwas “im Argen” liegt, von dem auch niemand weiss: Aufgefallen war mir dies erstmals im Zusammenhang mit dem durch Medien seltsam “hochgepuschten” Xavier Naidoo, von dem es manchmal heisst, er sei Zeuge Jehovas, der sich selbst aber als Sohn Zions bezeichnet und der für mich merkwürdigen Tatsache, dass selbst in Wikipedia verheimlicht wird, dass dessen Bruder Weltchef von Greenpeace ist. (erstaunlich – ein so erfolgreiches Brüderpaar, das sich gegenseitig ignoriert und auch von Wikipedia negiert wird ?)
Angesichts der nicht mehr absehbaren Dauer des Krieges wuchs die Gefahr, den Alliierten mangels ausreichenden Nachschubs an Munition und Waffen zu unterliegen. Schon ab August 1914 gab es daher Bemühungen, wichtige Produkte und deren Rohstoffe zentral zu bewirtschaften. Die Wirtschaftssteuerung wurde in den folgenden Monaten kontinuierlich ausgeweitet, unter anderem auch auf die Nahrungsmittelversorgung. So gab es ab Januar 1915 die erste Brotrationierung in Berlin, im Juni dann im ganzen Reich.
- Anfang 1915 begann Deutschland gegen die englische Seeblockade mit einem “uneingeschränkten U-Boot-Krieg” zu antworten.
Die USA waren zu Kriegsbeginn in einer unklaren Position.
Einerseits lebten unter den 92 Millionen Bürgern in Amerika unzählige Emigranten aus den verschiedenen europäischen Staaten (darunter immerhin 8 Millionen deutscher Herkunft und bei einer Abstimmung über die Landessprache der USA wurde die englische nur mit knapper Mehrheit vor der deutschen “auserwählt”), andererseits sprach die kulturelle Nähe zu Großbritannien für einen Kriegseintritt gegen Deutschland.
Um die Situation nicht zu verschärfen, rief der amerikanische Präsident Woodrow Wilson seine Landsleute, die keinerlei Interesse hatten, sich an diesen “Umtrieben” in der Alten Welt zu beteiligen, auch offiziell zu strikter Neutralität auf. Seine Handlungen verrieten jedoch die tatsächliche Planung:
US-Außenminister William Bryan forderte am 22. Februar 1915 einerseits die Engländer auf, die Hungerblockade gegen Deutschland aufzuheben und andererseits Deutschland, den U-Boot-Krieg einzustellen. Deutschland nahm den Vorschlag an, England lehnte ab. Als Bryan dem Präsidenten gegnüber Einspruch gegen die Einseitigkeit seiner Politik erhob und ihm vorhielt, seine Politik sei ein Bruch der von den USA allen kriegfühenden Staaten zugesagten Friedens- und Neutralitätspolitik, veranlaßte Wilson ihn zum Rücktritt, der am 9. Juni 1915 erfolgte. .…
Der deutschen U-Boot-Flotte gelingt es, den Nachschub der Engländer, vor allem auch die Waffenlieferungen aus den USA stark einzuschränken, was zudem zu erheblichen Versorgungsproblemen auf der Insel führt.
- Am 7.Mai versenkt ein deutsches U-Boot die als US-Passagierdampfer getarnte LUSITANIA, die tatsächlich AUCH mit Waffen und Munition für die Alliierten vollgepackt war. Danach beginnt die Rothschild-gesteuerte US-Presse nach und nach die Stimmung gegen Deutschland anzuheizen. Daraufhin schränkte das deutsche Reich den U-Boot-Krieg im Herbst 1915 stark ein, um nicht einen Kriegeintritt der USA zu provozieren.
Vom ersten Tag der Kriegshandlungen an hatten die »neutralen« nun FED-regierten USA jedoch massiv die “Ententemächte” mit Waffenlieferungen unterstützt. Die “Kredite” hierfür wurden -natürlich- von Rothschild London und Rothschild Paris via FED organisiert, denn die FED verfügte nun über uneingeschränkte Geldmittel.
In den ersten eineinhalb Jahren hatten die Lieferungen an Kriegsgütern der USA allein an England einen Wert von 2,3 Milliarden Dollar. Um welche Größenordnung es sich hierbei handelt, ergibt der Vergleich mit den jährlichen Rüstungsausgaben Englands vor dem Krieg: es waren im Durchschnitt der Jahre 1907 bis 1914 jährlich 340 Millionen Dollar. Die amerikanische Kriegshilfe betrug also am Anfang jährlich das Fünffache des englischen Rüstungsetats und steigerte sich auf das Zehnfache in den letzten Kriegsjahren.
„Die USA wurden in den ersten 32 Monaten amerikanischer Neutralität eine Zweigniederlassung der englischen Rüstungsindustrie.”
Update: Für viele amerikanische Investoren brachte der Krieg einen wahren Geldsegen auf Grund der massiven Einkäufe der Alliierten in Amerika. Zwar sanken durch den Krieg die Außenhandelseinkünfte, gleichzeitig sorgte aber die Kapitalnachfrage der Kriegsstaaten und deren Bedarf an amerikanischen Waffen für ein neuen Boom in der US-Wirtschaft. Nach Aussagen der Wallstreet-Legende Jesse Livermoore handelte es sich dabei “um die sich am deutlichsten abzeichnende Hausse aller Zeiten … Es konnte kein Zweifel daran bestehen, dass Amerika aufgrund der massiven Einkäufe der Alliierten das wohlhabendste Land der Erde werden würde. Bei uns gab es all die Dinge zu kaufen, die niemand anderer sonst im Angebot hatte. Das Geld der ganzen Welt floss in Strömen in dieses Land. Eine Inflation war unvermeidlich – und das bedeutete natürlich einen allgemeinen Preis- und Kursanstieg”
Im Herbst 1914 hatten amerikanische Bürger den Präsidenten Wilson aufgefordert, ein Waffenembargo zu verhängen und den Export von Kriegsartikeln nach Europa zu verbieten. Wilson lehnte am 14. Oktober 1914 ein solches Verbot ab, denn
»Privatleute müßten ungehindert Sprengstoffe und Waffengerät versenden können, soviel und wohin sie wollen«. ….
Im 26.April 1915 schliessen die Allierten in London ein Geheimabkommen mit dem bis dahin neutralen Italien, das dann am 23.Mai Österreich-Ungarn den Krieg erklärt.
Da es weder die Waffentechnik, noch die taktischen und strategischen Voraussetzungen für einen Bewegungskrieg gab, entwickelte sich bald an fast allen Fronten ein zermürbender Stellungskrieg. Auf den Schlachtfeldern vor Verdun, an der Somme, in Flandern, den Karpaten und am Isonzo fielen auf beiden Seiten Millionen Soldaten, ohne dass sich die militärischen Lage kriegsentscheidend änderte.
Allein die beiden Schlachten von Verdun und an der Somme kosteten 1 695 000 Soldaten das Leben, eine schreckliche Bilanz des Todes:
- Verdun : 360.000 Franzosen und 335.000 Deutsche
- Somme: 200.000 Franzosen , 400.000 Briten und 400.000 Deutsche
1916 wagten die Deutschen eine Offensive. Sie wählten das Gebiet um Verdun für einen gezielten Angriff, den Frankreich mit sehr hohen Verlusten abwehren konnte.Im Mai 1916 wurde das Kriegsernährungsamt gegründet, doch auch dieses konnte der vor allem durch den “Kohlrübenwinter 1916/17” symbolisierten tiefgreifenden Versorgungskrise wenig entgegensetzen.
Der Mangel an landwirtschaftlichen Arbeitskräften, Kunstdünger, Transportkapazitäten und Zugtieren drückte die Ernteerträge. In der Folge sank beispielsweise die Kartoffelproduktion von 52 Millionen Tonnen (1913) auf 29 Millionen Tonnen (1918), die Getreideernte verringerte sich von 27,1 Millionen Tonnen (1914) auf 17,3 Millionen Tonnen (1918). Vor allem in den Städten waren die Menschen vom Hunger betroffen – allein in Deutschland starben zwischen 1914 und 1918 über 750.000 Menschen an den Folgen von Hunger und Unterernährung.
Ende 1915 hat sich das Blatt eher weiter zugunsten der Mittelmächte verschoben:
- Deutsche U-Boote schwächen den Nachschub der Alliierten, alle Fronten liegen ausserhalb der Grenzen von Deutschland bzw. Österreich-Ungarn. An der Ostfront agiert Russland eher “lustlos”, Serbien ist miliärisch nicht mehr existent. Allerdings hat Deutschland bereits nahezu alle seine Kolonien und Auslandsbesitzungen verloren.
- Der seit Monaten anhaltende Stellungskrieg in Frankreich und Italien veranlasst mehr und mehr Politiker – wie auch die Bevölkerung- über ein Ende dieses von Anfang an sinnlosen Krieges (aber welcher Krieg ist schon sinnvoll, wenn man nicht auf der Seite der Profiteure an der Seitenlinie steht ?) nachzudenken….
Doch die Bankiers um Rothschild konnten zufrieden sein:
Nach einer kurzen Baisse an den Börsen in New York zu Beginn des Krieges ging es unaufhörlich aufwärts und die vorher unter Überkapazität leidende (Kriegs-)”Wirtschaft” produzierte auf Hochtouren.
Kurz nachdem der erste Schock über den Kriegsausbruch in Europa und die Schließung der NYSE überwunden worden war, fanden sich vor der NYSE regelmäßig einige Händler und Spekulanten zusammen, die ihre Wertpapiere auf dem Schwarzmarkt handelten. Dennoch dauerte es noch bis zum Jahresende, ehe die amerikanische Börse offiziell zur Normalität zurückkehrte. Erst nach viereinhalb Monaten, am 15. Dezember 1914, konnten wieder Aktien -zunächst noch unter Beachtung vorgesetzter Minimum-Preise – am “Big Board” in New York gehandelt werden.
Die europäischen Börsen blieben dagegen weiter geschlossen.
Das Goldene Zeitalter des Rothschild-Kapitalismus, das Goldene Zeitalter der USA hatte begonnen.
- Max Warburg hatte die deutschen Kriegskredite “besorgt”,
- ebenso waren das vorher schon leidende Frankreich und das “untergehende” Empire durch gigantische Kriegskredite verschuldet worden.
- Sicherheiten hatten diese Nationen genügend: Das GOLD ihrer Nationalbanken…..
Aber all das war nur ein armseliges Festmahl. Hätten die Alliierten verloren, dann wären den amerikanischen Investoren Riesenverluste entstanden und Morgan wäre abgestürzt. Wenn man die USA in den Krieg hineinbringen könnte, das würde den finanziellen „Windfall“ erheblich ausweiten, nur war die amerikanische Öffentlichkeit mit 10:1 gegen eine Kriegsbeteiligung.
- Und auch die Börsen-Hausse musste irgendwann ein Ende haben.
- Gerüchte über ein Botschaft des US-Präsidenten Wilson, die Europa den Frieden bringen sollte, sorgten für einen kräftigen Kursrutsch an der Börse.
- Die Anleger befürchteten, die Kriegshausse würde durch diesen Vorschlag ihre Grundlage verlieren – Frieden ist -natürlich- ein Baisse-Grund!
Im Herbst 1916 hatte Woodrow Wilson seinen Wahlkampf mit dem Versprechen gewonnen, die USA aus dem Krieg herauszuhalten. Gegenüber Grossbritannien hatte er jedoch seine schon seit 1915 bestehende Bereitschaft erneuert, von der indirekten zu einer direkten Kriegsbeteiligung der USA überzugehen. Die Engländer rechneten daher seit Dezember 1916 fest mit dem Kriegseintritt der USA. Darüber mehr in: Der Schlüssel: Die verborgene Weltdiktatur des Rothschild-Imperiums -3-
Quelle: lupo cattivo
Literatur zum Thema:
Polen schiebt unzufriedene Ausländer ab
von Kybeline
Von Polen lernen heißt abschieben lernen.
Warschau hat erkannt, dass nicht alle “Flüchtlinge” diese Bezeichnung verdienen und hat die passenden Konsequenzen gezogen: Man sichebt tausende “unzufriedene” Flüchtlinge und Asylanten ab, die Polen nur als Sprungbrett ins reichere EU-Länder benutzen wollten:
WARSCHAU – Die Beziehungen zwischen Warschau und Tiflis haben sich in der letzten Zeit deutlich verschlechtert. Einer der Gründe des begonnen Einfrierungsprozesses ist der anhaltende Sturm georgischer Flüchtlinge auf Polen, die nicht ins Land kommen um hier vor ihren “Verfolgern” Schutz zu suchen, sondern bekanntlich die Absicht haben, möglichst unerkannt in die reicheren EU- Länder zu gelangen um dort Wurzeln zu schlagen. Welcher Methoden sich die dubiosen Flüchtlinge in ihrem Bestreben bedienen, zeigte erst kürzlich die Kaperung eines Expresszuges der Deutschen Bahn von Breslau nach Dresden, der erst an der Grenze nach Sachsen gestoppt werden konnte. Über 200 Tschetschenen und Georgier befanden in dem Zug, Letztere sollen es gewesen sein, die diesen Coup organisiert haben sollen. Eine niederschmetternde Anklage musste Warschau dann schlucken, denn die Flüchtlinge behaupteten vor laufenden Kameras, in Polen “wie Tiere” behandelt worden zu sein.
Gigantisch wachsende Ströme von “Asylanten”Nach Agenturmeldungen aus Russland und dem Kaukasus bereitet Warschau zur Zeit die Abschiebung von über 4000 georgischen Flüchtlingen vor, die zuletzt illegal nach Polen gekommen waren. Ein erster Schub soll demnach schon in den nächsten Tagen per Flugzeug nach Tiflis gebracht werden, weitere derartige Charterflüge sollen dann alle zwei Wochen organisiert werden. Der Strom der “Flüchtlinge” aus Osteuropa und Asien, welcher über Polen in die alten EU- Länder fliesst, nimmt weiterhin und noch dramatischer zu. Alle Versuche die Massen zu stoppen, sind bisher gescheitert. Die offenen Grenze nach Deutschland ist kein Hindernis mehr, wenn man erst einmal in Polen ist. Viertausend Georgier versuchen derzeit einen Flüchtlingsstatus in Deutschland zu erhalten, die Zahl jener welche gleichzeitig “einfach nur untertauchten”, dürfte um ein Vielfaches höher liegen. Mit tausenden Anträgen von Georgiern sind derzeit auch die Behörden in Griechenland, der Schweiz, Italien, Österreich, Frankreich und Spanien beschäftigt.
Ost- Grenzen trotz Frontex und neuesten Techniken löchriger den je
Die meisten der Georgier kamen, trotz der Verstärkung der Sicherheit an der Grenze, über Weißrussland nach Polen. Die Ostgrenzen sind löchrig und die Korruption entlang dieser, in den nächsten Jahrzehnten nicht in den Griff zu bekommen. Nach Angaben der weißrussischen Grenzbehörde hat der Druck von Flüchtlingen aus dem Kaukasus extrem zugenommen. Alleine der Anteil von Georgiern, der versucht hat illegal über Weissrussland in die Länder der Europäischen Union einzudringen, habe sich den letzten Monaten verzehnfacht – teilte die Behörde mit. “Anders als z.B. Flüchtlinge aus Tschetschenien, Ingutetien oder Vietnam, verhalten sich die Georgier nicht immer dankbar in Polen” – kommentieren russische Zeitungen den Abschiebe-Plan der polnischen Regierung. Tatsächlich gab es im August und Dezember zwei größere Rebellionen durch “Besucher” aus Georgien. Erst ein kollektiver Hungerstreik in einem Auffanglager bei Biala Podlaska und dann die Besetzung des Zuges um Polen vor der Welt und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anzuklagen.
Tiflis und Warschau im diplomatischen KriegDer georgische Präsident Michail Saakaschwili war einmal stolz darauf, dass nach seiner Amtsübernahme Georgier damit begannen in ihre Heimat zurückzukehren. Aber das hat sich seit seinem mörderischen Engagement in Süd- Ossetien verändert. Eine wachsende Zahl von Flüchtlingen, die das Image des Landes im Ausland promoten, ist der unübersehbare Beweis hierzu. Kurioserweise scheint Polens Präsident Lech Kaczynski von dem diplomatischen Krieg zwischen Tiflis und Warschau wegen des Flüchtlingsproblems noch nichts mitbekommen zu haben. Er verkehrt offenbar weiterhin mit Saakaschwili. Erst vor zwei Wochen suchte man verzweifelt Kaczynskis Tupolew, um von Warschau aus Helfer, Material und Suchhunde ins Erdbebengebiet auf Haiti zu schaffen, fündig wurde man auf dem Flughafen der georgischen Hauptstadt Tiflis.
95 Prozent “falsche” Asylanten
Polen verweigert sich generell nicht in der Aufnahme von Flüchtlingen. Die Massen der Illegalen welche tagtäglich über die Ostgrenzen ins Land kommen, überfordern allerdings das Land bei weitem. 95 Prozent der Flüchtlinge sind “falsche Verfolgte” schätzt man, dementsprechend werden auch regelmäßig die meisten Asylanträge abgelehnt. Verantwortlich für diese Invasionen aus dem Osten sind deutsche Politiker, die 2007 den Weg für die ihnen nahestehende heimische Großindustrie via Schengenerweiterung freigemacht hatten, ohne hierbei sich um möglich fatale Folgen für Bürger und Polizei zu scheren. Auf die in Berlin und Potsdam manipulierten Statistiken zur grenzüberschreitenden Kriminalität und dem Einfall der Illegalen, hatte “Polskaweb” schon im Jahre 2008 hingewiesen.
Korruption ? Merkel Regierung betreibt bürgerfeindliche Politik
Die amtierende polnische Regierung ist in vielerlei Hinsicht entschlossener in der Verteidigung der Interessen und des Eigentums seiner Bürger. Man hat dies schon bei den dubiosen Grippen gesehen, als man sich den Erpressungsversuchen der Pharma- Mafia widersetzte und man sieht dies jetzt auch bei den entschlossenen Abschiebungen von Pseudo- Asylanten. Polnische Politiker sind solidarisch dem Volke gegenüber, deutsche Politiker hingegen bürgerfeindlich und möglichweise auch in höchsten Ämtern bestechlich. Anders kann man dies in Hinsicht auf die Unverantwortlichkeiten der um 20 Jahre zu früh gekommenen Schengen- Erweiterung und dem Schweigen zu den letzten Pandemie- Betrügereien nicht werten.
Quelle: Europäische Werte
Die Eurozone wackelt
von Judith
Seit Tagen mehren sich Artikel, die das Undenkbare thematisieren: Das Zerreißen der Eurozone. Auslöser ist die Finanzkrise und die enorme Verschuldung Griechenlands mit drohendem Staatsbankrott. Es treten jetzt exakt die Probleme immer deutlicher zu Tage, die vor Einführung des Euro von mehreren Wirtschaftswissenschaftlern vorhergesagt wurde.
Einer davon war und ist Wilhelm Hankel - der emeritierte Professor der Uni Frankfurt strengte zusammen mit den Professoren Wilhelm Nölling, Joachim Starbatty und Karl Albrecht Schachtschneider 1997 Klage beim Bundesverfassungsgericht an: Gegen den Vertrag von Amsterdam zur Einführung des Euro. Sie kritisierten u.a. den Verlust der nationalen monetären Autonomie und damit die Möglichkeit, über Zinsentscheidungen, Auf-und Abwertung der eigenen Währung auf wirtschaftliche Entwicklungen zu reagieren. Sie prognostizierten, dass die Einführung des Euro die Arbeitslosigkeit ansteigen, die öffentlichen Schulden und die Inflation zunehmen sowie Kapital aus Europa abfließen lassen würde, weil eine einheitliche Währung innerhalb verschieden starker Volkswirtschaften und unterschiedlicher Fiskalpolitik unweigerlich zu enormen Verwerfungen führe. Hauptverlierer der gemeinsamen Währung werde der deutsche Bürger und der selbstständige Mittelstand sein. Sie verloren die Klage und wurden als Europa-Feinde diffamiert. Davon abgesehen, hatten sie mit jedem ihrer Bedenken recht.
Die Einführung des Euro in der BRD war lt. Kohl ein Zugeständnis an Frankreich und unabdingbare Voraussetzung für die Erlaubnis zur Wiedervereinigung. In einem Interview mit dem Magazin “Der Selbstständige” erklärte Hankel:
Es gibt über die politischen Motive der Euroeinführung viele Spekulationen. Fakt ist, und dies ist durch Dokumente belegt, daß die englische Premierministerin Margret Thatcher sowie die Präsidenten von Frankreich und Italien, Mitterand und Andreotti, nach der Wiedervereinigung einen Brief an Helmut Kohl geschrieben haben, in dem es sinngemäß heißt, Deutschland werde nach der Wiedervereinigung zu einem zu mächtigen Gebilde innerhalb der Europäischen Union und müsse deshalb auf seine Währungsdominanz verzichten.
Dabei bezogen sich die drei Briefeschreiber auf Hans-Dietrich Genscher, der 1988 im Alleingang die Staats- und Regierungschefs der EU angeschrieben und dabei angeregt hatte, die Währungsunion, die ursprünglich als Fernziel vorgesehen war, vorzuziehen.
Ich persönlich glaube nicht an ein Zerreißen der Euro-Zone, weil unsere Politiker ALLES tun werden, das zu verhindern. Die “Europäische Einigung” gehört zur deutschen Staatsräson und wo Dogmen regieren, bleiben Fakten auf der Strecke. Dass wir, entgegen den Versprechen und entgegen der No-Bail-Out-Klausel, auch für Griechenlands Schulden bezahlen werden, zeigt die neuste Idee: Das bevorzugte Konzept sieht vor, einen multilateralen Notfallfonds aufzulegen, in den die anderen EU-Staaten einzahlen und der den Griechen gegen Auflagen zur Verfügung gestellt wird. Nun darf jeder von uns dreimal raten, wer der größte Einzahler ist.
Quelle: Vaterland
Die Vereinigten Staaten von Europa II
von Grilleau
Die Vereinigten Staaten von Europa
B. Die Errichtung der Vereinigten Staaten von Europa
I. Der größere Zusammenhang
Betrachtet man die Hintergründe der Entstehung der „Vereinigten Staaten von Europa“ unter einem größeren holistischen Blickwinkel, so ist es hilfreich seinen Blick nicht nur den beiden Weltkriegen, sowie den diesen unmittelbar vorausgehenden Jahrzehnten zuzuwenden, sondern mutig einen noch erheblich weitreicherenden Sprung auf dem irdischen Chronographen zurück zu vollziehen.
Um die Rolle des Europäisierungsprozesses zu verstehen, ist es unumgänglich zu erkennen, dass dieser keineswegs ein rein natürlicher, sondern vielmehr ein seit langem gesteuerter Ablauf ist. Das Ziel wurde in der Einleitung klar abgesteckt: Es geht um die Errichtung einer Weltregierung. Die „Vereinigten Staaten von Europa“ spielen eine wesentliche Schlüsselrolle bei diesem Prozess.
Sobald diese Weltregierung installiert ist – so die Logik der Initiatoren – wird es unausweichlich globalen Frieden geben. Wie sollte es auch anders sein? Es ist ja kein Feind mehr vorhanden, der je wieder Krieg führen könnte.
Eine Weltregierung, eine Weltarmee, eine Weltbank. Kein Bargeld. Das ist ihre Vision für uns. „Bezahlt“ und „gelebt“ wird nur noch per implantierten RFID-Microchip. Wer nicht „spurt“ und aus der Reihe tanzt, kann per Knopfdruck für „vogelfrei“ erklärt werden. Wie? Ganz einfach: Der Chip wird ausgeschaltet. Eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ist nicht mehr möglich. Keine Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel, keine Einkäufe, kein Arztbesuch – ja nicht mal mehr ein Buch in der örtlichen Bibliothek kann ausgeliehen werden. Die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ist vollumfänglich beendet. Auch eine schnelle Hinrichtung via Gift, die aus dem Implantat per Satellit aktiviert werden kann, liegt schon als Patent vor. Weglaufen ist demnach sinnlos. Eine Weltregierung macht den Planeten Erde sehr, sehr klein…
George Orwells Zukunftsvision in seinem Buch 1984 – der gute Mann hatte tiefen Einblick in die „inneren Bereiche“ und wusste somit sehr genau, was für uns geplant war – wäre ein „Paradies“, gegen die nun kommende Zeit, gewesen.
Ja, nach dieser Vision könnte es durchaus immer währenden globalen Frieden geben. Ganz einfach, weil jeder Andersdenkende sofort bequem und nachhaltig beseitigt werden kann. Eine Friedensutopie als finales Ziel, das übrigens die Nationalsozialisten, genauso wie die Kommunisten, in gleicher Weise angestrebt haben. Freilich überrascht dies nicht, da die gleichen Kräfte, die die neue Weltordnung forcieren, die NSDAP, genauso wie den Kommunismus „gegründet“, finanziert und propagiert haben.
Doch der „Nutzen“ des implantierten Microchips geht noch viel weiter. In erster Linie geht es vielmehr darum, die Menschheit durch diesen, als Empfänger und Sender – über die DNS – im menschlichen Organismus daran zu hindern, dass sie sich wieder zu ihrem vollen Potential entwickeln wird. Einem Zustand, den wir vor vielen Jahrtausenden alle innehatten. Er war ganz normal.
Telepathie, Teleportation, Telekinese, sekundenschnelle Manifestation aus dem „Nichts“, sowie interstellares Reisen – alles ohne technische Hilfsmittel – waren nur wenige der selbstverständlichen Fähigkeiten. Sucht man in der bereinigten offiziellen Geschichtsschreibung, findet man ausreichend Hinweise auf Vorgänge, die ohne diese „Gaben“ niemals vollbracht hätten werden können.
All diese Fähigkeiten und noch viel mehr, werden wir schon sehr bald wieder als unser natürliches Recht wahrnehmen können.
Vielmehr noch, jeder einzelne Mensch wird für sich ERFAHREN, dass wir alle eins sind. Dass Gott Alles-Ist-Was-Es gibt. Dass wir somit alle Gott sind. Dass Jeder und Alles göttlich ist. Ohne Ausnahme. Es gibt keine Trennung zwischen uns. Es gab sie nie und wird sie nie geben. Wir sind alle eins und erfahren uns dennoch als Individuen. Wir sind grenzenloses Bewusstsein, dass sich individuell in Beziehung zueinander durch die Illusion der Trennung erfährt.
Wir haben das alles nur vergessen. Wir haben uns trennen lassen – von unseren göttlichen Verbindung zu Allem-Was-Ist (= Intuition), genauso wie von unserer Verbindung zu allen anderen Menschen und Lebewesen. Das Herrschaftsprinzip des „divide et impera“ (Teile und Herrsche) wurde und wird immer noch auf allen Ebenen des menschlichen Daseins angewandt. Es zieht sich durch alle gesellschaftlichen, politischen und religiösen Bereiche: Von der Trennung (Spaltung des Kali-Yuga) in verschiedene politische Richtungen über die Trennung in verschiedene Religionszugehörigkeiten bis hin zu profansten Trennungen, wie die leidenschaftliche Favorisierung unterschiedlicher Sportteams.
Die psychologischen Folgen sind dermaßen extrem und dennoch subtil, dass sie immer noch von vielen Menschen gar nicht wahrgenommen werden können. Man sieht sich als von einander getrennt und bekämpft sich dadurch auf allen Ebenen selbst. Das Volk ist mit sich selbst beschäftigt, während die sich selbsterklärten Oberherren mit ihrer Agenda ungehindert fortfahren können. Entscheidend für sie ist es uns in dem gegenwärtigen extrem eingeschränkten Zustand mit allen Mitteln zu halten – und sei es durch Impfungen.
Vor mehr als 13.000 Jahren wurde die Menschheit aus dem „göttlichen“ natürlichen Zustand, durch Intrigen fremder, hinaustorpediert. Zu dieser Zeit fand ein großes Experiment statt, zu dem wir damals alle zugestimmt hatten. Diese Experiment jedoch ist aufgrund gewisser Umstände ziemlich schief gelaufen. Wir sind aus der Einheit mit Allem-Was-Ist in die Trennung „gefallen“. Mit anderen Worten, wir haben uns von unserer „Verbindung nach Oben“ abgeschnitten und mehr und mehr vergessen, dass wir Alle-Eins-Sind. Die Folgen davon sind in unserer „Geschichtsschreibung“ (mangels besserer Beschreibung nenne ich diese bewusst und systematische Fälschung) zu sehen.
Wir haben uns in vielen Inkarnationen wieder und wieder freiwillig in diese extreme Form der Trennung hier auf die Erde begeben, um den Planeten, sowie die menschliche Spezies, wieder „zurück ins Licht“ zu führen. Zurück zu unserem natürlichen Zustand – und schon sehr bald noch weit darüber hinaus.
Wir sind alle wunderbare und lichtvolle „Meisterseelen“. Denn nur wenige wagen sich in diese Dichte hinab, die auf unserem blauen Planeten – wenn auch gerade scheidend – immer noch präsent ist.
Und JETZT ist die Zeit, in der dieses alte und natürliche Wissen wieder verfügbar geworden ist. Wir befinden uns in der Tat in einer wunderbaren „Wendezeit“. Das ganze Universum, Millionen von Zivilisationen, betrachten gerade unseren kleinen blauen Planeten am äußeren Rande einer der äußeren Galaxien.
Die Menschen werden unausweichlich wieder erkennen, dass wir alle eins sind. Alle Formen der Spaltung werden wegfallen. Frieden wird nicht mehr gemacht werden müssen – man kann nicht Frieden MACHEN ! … schon gar nicht durch Bomben … sondern nur im friedlichen Zustand SEIN – er wird sich ganz einfach als unmittelbare Folge des inneren Friedens in jedem Menschen im Äußeren manifestieren.
Eine Weltregierung wird nicht mehr nötig sein, da die nationalen Trennungen einfach von selbst verschwinden werden. Die Menschen erkennen, dass diese künstlichen Konstrukte ihnen aufoktroyiert wurden und nichts mit ihrem natürlichen Zustand zu tun haben. Die GESAMTE Menschheit – ohne Ausnahme – wird GLOBAL ganz natürlich und ohne äußeren Druck in Frieden, Wohlstand und Fülle zusammenrücken und ihre kulturelle Individualität in Einheit feiern.
Das und nichts anderes, gilt es aus Sicht der sich selbst erklärten Eliten zu verhindern. Dem dient die neue Weltordnung, die die totale Kontrolle über die Menschen bringen soll.
Ich persönlich habe mittlerweile nicht mehr den geringsten Zweifel, dass ihnen dies nicht gelingen wird. Sie werden sehr schnell „fallen“. Schneller als der eine oder andere dies für möglich halten wird. Wir haben die kritische Masse für die „zweite Aufklärung“, für unsere Befreiung aus der von uns angenommenen Unmündigkeit sehr bald erreicht. Ich freue mich darauf!
II. Spaltung in Vereinigung
Über Jahrtausende hinweg hatte die sich selbsterklärte Elite die „schlafenden“ Massen offen – wenn auch teilweise verschleiert – von den „Königs-, Kaiser-, und Priesterthronen“ aus regiert. Monarchen und Päpste wechselten, Marionetten wurden eingesetzt und verschwanden wieder, doch die Blutlinie blieb stets die gleiche.
Eine wichtige Grundlage für diese langandauernde Herrschaft waren die beiden Regierungsprinzipien „divide et imperia“ (Teile und Herrsche), sowie „panem et circenses“ (Brot und Spiele), die letztendlich beide die unmittelbare Manifestation des spaltenden, sowie täuschenden „Geistes“ des Kali-Yugas darstellen.
Allerdings wussten die sich selbst proklamierten Oberherren schon seit vielen Jahrhunderten, dass die Menschheit sich in eine Zeit der Selbstbefreiung bewegen würde. Diese Zeit ist JETZT. Ihre ersten energetischen Ausläufer jedoch, trafen schon im 18. Jahrhundert auf unserem wunderschönen Planeten ein.
Die französische, genauso wie die amerikanische Revolution sind plastische Beispiele dafür. Bezeichnend vor allem deswegen, weil die Bewegungen aus dem nach Freiheit und Aufklärungen strebenden Volke, gezielt durch die neu gegründeten Maurerlogen erst untergraben und anschließend zunehmend in eine versteckte und damit noch perfidere Form der Herrschaft umgewandelt wurden – die parlamentarische Demokratie war „geboren“.
Immer mehr schossen diese demokratisch aussehenden neuen Herrschaftsformen in aller Herren Länder aus dem Boden. Man spiegelte den Menschen die Illusion der Freiheit vor, indem man sie alle vier bis sechs Jahre zwischen Sodom und Gomorrha durch ABGABE ihrer Stimme wählen ließ, wohlwissend, dass durch Kontrolle aller antretenden Parteien die Herrschaft unverändert – wenn nun auch versteckt und unter dem Deckmantel der Legalität – weitergehen konnte.
Wahrlich, niemand ist hoffnungsloser versklavt, als derjenige, der fälschlicherweise glaubt, frei zu sein, brachte es ein großer deutscher Dichter auf den Punkt.
Der nächste Schritt war die Schaffung erdumspannender Organisationen. Allerdings würde die Implementierung dieser, der Bevölkerung schwer zu verkaufen sein. Hatte man jene doch über Jahrtausende auf Trennung programmiert.
Wie immer in derartigen Fällen des völkischen Unwollens wurde eine Methode angewandt, die wohl am besten unter der Bezeichnung „Hegelsche Dialektik“ bekannt ist. Man bildet zu der bestehenden These der Bevölkerung eine inszenierte Antithese, die automatische zur Synthese, dem gewünschten Ergebnis führen wird. Neuere Autoren bezeichnen dieses Vorgehen auch als „Problem-Reaction-Solution“. Ein Problem wird generiert. Die Bevölkerung regiert wie gewünscht darauf und die davor noch undenkbare „Lösung“ wird nun bereitwillig angenommen. Der erste und zweite Weltkrieg, der Vietnamkrieg, der erste und zweite Golfkrieg, der 11. September, sowie die Anschläge von London und Madrid sind nur wenige Beispiele für diese Vorgehensweise (siehe dazu auch „Unter falscher Flagge“ :
Entscheidend war vor allem die Inszenierung der beiden Weltkriege. Ein augenöffnender Themenbereich, der jedoch den Rahmen dieses Artikels sprengen würde. Entscheidend ist auch bei diesen Ereignissen, dass – wie in allen anderen größeren geschichtlichen Umwälzungen – die gleichen Kräfte ihre manipulierenden Hände auf beiden Seiten im Spiel hatten, sodass das Ergebnis bereits vorher feststand.
Was Anfang des 20. Jahrhunderts noch undenkbar war und nach dem 1. Weltkrieg im sich bald wieder auflösenden Völkerbund noch scheiterte, wurde bereits einen Monat nach Ende des 2. Weltkrieges Realität: Die Staaten der Erde schlossen sich, enger als je zuvor, in den Vereinten Nationen zusammen.
Selbstverständlich ist gegen ein derartiges Zusammenrücken der Erdenbewohner nichts einzuwenden – ja es ist sogar zu begrüßen. Doch auch hier besteht zwischen Theorie und Praxis ein himmelweit aufklaffender Unterschied. So sind die Vereinten Nationen mit ihren zahlreichen „Unterprogrammen“ auch heute leider nichts weiter als ein frommes Projekt, das – nicht nur wegen der Monopolstellung des Sicherheitsrates – beinahe keinerlei nutzbringende Tat für das Wohlergehen der Erdenbürger verzeichnen kann, sondern vielmehr allein der Forcierung der Weltregierung dient.
Die Schlinge um die Freiheit der Menschen hatte sich ein großes Stück zugezogen. Die Grundlage für die „Vereinigten Staaten von Europa“ war gelegt.
III. Die unmittelbare Vorgeschichte
Wie seit einigen Jahren bekannt ist, lag in Freimaurerkreisen bereits Ende des 19. Jahrhunderts ein detailliert ausgearbeiteter Plan vor, gemäß dem die „Vereinigten Staaten von Europa“ nach den verheerenden Weltkriegen wie der Phönix aus der Asche geboren werden sollten (siehe: Picknett/Prince, The Sion Revelation, S.368 ff.). Aus dem Chaos des zerstörten Europas sollte eine neue Ordnung entstehen (ordo ab chao).
Sucht man in den Geschichtsarchiven nach den ausführenden Personen, die diesem Vorhaben letztendlich zur Realisierung verholfen haben, erscheinen, vor allen anderen, drei Namen: Graf Richard Nicolaus Coudenhoven-Kalergi, Gabriel Monnet und Józef Retinger (Gründer der Bilderberger) – alle drei Mitglieder des „Komitee der 300“ und Frontmänner für die Rothschild Dynastie. Dies sind also die „Gründungsväter“ der „Vereinigten Staaten von Europa“:
1. Coudenhoven-Kalergi und die Paneuropa-Union
Graf Richard Nicolaus Coudenhoven-Kalergi wurde am 16. November 1884 in Tokio geboren und starb am 27. Juli 1972 in Österreich.
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Von der Europäischen Union wird er bis heute als einer der „europäischen Gründungsväter“ in höchsten Ehren gehalten. 1950 erhielt er für seine besonderen Verdienste um die europäische Einigung als erster Preisträger den internationalen Karlspreis zu Aachen.
In einem Artikel in der Wiener Neuen Freien Presse brachte er erstmals 1922 seine Vision eines politisch, wirtschaftlich und militärisch vereinten Europas öffentlich zum Ausdruck. Der Startschuss für die Paneuropa-Union – eine „große politische Bewegung“, so der Graf selbst – war gefallen. Diese gilt bis heute als älteste europäische Einheitsbewegung und hat wie keine andere den Europäisierungsprozess vorangetrieben. Prominentes Mitglied der ersten Stunde war übrigens der spätere deutsche „Marionetten-Kanzler der Alliierten“ Konrad Adenauer.
Im nachfolgenden Jahr publizierte Coudenhoven-Kalergi ein Buch mit dem Titel „Pan Europa“, in dem er seine Vision der Errichtung der „Vereinigten Staaten von Europa“ im Detail darlegte.
Soviel zur bekannten Geschichte des charmanten Österreichers, den kein geringerer als Thomas Mann auf folgende Weise beschrieb: “Zur Hälfte Japaner, zur anderen Hälfte gemischt aus dem internationalen Adelsgeblüt Europas, wie man weiß, stellt er wirklich einen eurasischen Typus vornehmer Weltmenschlichkeit dar, der außerordentlich fesselt, und vor welchem der Durchschnittsdeutsche sich recht provinzlerisch fühlt.“
Ja, Coudenhoven-Kalergi schien wirklich ein von philanthropischen Motiven geleiteter Weltbürger erster Klasse gewesen zu sein. Diese Ansicht lässt sich allerdings nur solange aufrechterhalten, bis man sich mit den – bewusst vor der Öffentlichkeit verborgenen – Fakten über ihn näher befasst.
So schreibt Coudenhoven-Kalergi in seiner Autobiographie über die Geldgeber seiner Bewegung:
„Anfang 1924 erhielten wir einen Anruf von Baron Louis de Rothschild; einer seiner Freunde Max Warburg aus Hamburg, hatte mein Buch gelesen und wollte uns kennenlernen. Zu meiner großen Überraschung bot Warburg uns spontan 60.000 Goldmark an, um uns eine Starthilfe für die ersten drei Jahre zu geben … Max Warburg, der einer der hervorragendsten und klügsten Männer ist, die ich je getroffen habe, unterstütze solche Bewegungen prinzipiell.“
(Hervorhebungen durch den Autor; Zitiert in Mullins: The World Order, S. 248)
Na, wenn sie das so sagen, Herr Graf, dann muss es ja stimmen. Kein geringerer als Warburg persönlich liest ihr Buch und schickt ihnen SPONTAN 60.000 Goldmark verpackt im Köfferchen vorbei… wie edel!
Um die wahre Intention dieser beiden „philanthropischen“ Geldgeber ans Tageslicht zu bringen, ist es aufschlussreich einen Blick auf Paul, den Bruder von Max Warburg, zu werfen, dem die amerikanischen Bürger zu einem großen Anteil die Erschaffung der „Kreatur von Jekyll Island“ – der Federal Reserve Bank – im Jahre 1913, zu verdanken haben. Jener Paul Warburg brachte am 17. Februar 1950 ungeniert vor dem US-Kongress die Agenda der Blutlinie zum Ausdruck:
„Wir werden eine Weltregierung haben, ob ihnen das passt oder nicht. Die einzige Frage ist, ob diese Weltregierung durch Eroberung oder Übereinstimmung erreicht werden wird.“
Die paneuropäische Bewegung wurde also von der Rothschild-Dynastie gesponsert. Einer deutschen Banker-Familie (ehemals Bauer), die seit vielen Jahrhunderten beinahe jede politische Bewegung und kriegerische Auseinandersetzung – meist auf beiden Seiten – vollständig finanzierte und dadurch deren Ausgang kontrollieren konnte. Einer ihrer prominentesten Vertreter, Mayer Amschel Rothschild, drückte die Macht des Geldes folgendermaßen aus: „Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, und es ist mir gleichgültig, wer die Gesetze macht!“
Die Familie Rothschild gehört der reinsten Blutlinie an und führt diese stolz bis nach Ägypten, ja sogar ins alte Sumerien und Babylon zurück. Bereits gegen 1850 hatte James Rothschild in nur wenigen Jahren sein Vermögen auf 600 Millionen Franc erhöht und besaß damit 150 Millionen Franc mehr als alle anderen französischen Banker zusammen. Bis heute ist das Familienvermögen schätzungsweise auf 80-90% aller Geldwerte unseres Planeten angewachsen, wobei ihre Unternehmen und Banken großenteils gut unter fremden Namen getarnt sind. Zusammen mit dem Rockefeller-Clan (ehemals dt.: Roggenfelder), sowie großen Teilen der europäischen Königshäuser bilden sie jenen inneren Kern der Blutlinie, der, wegen der aufwachenden Menschheit, nunmehr panisch nach der Weltregierung strebt.
Seit dem 14. Mai 1948 besitzt die Familie Rothschild mit Israel sogar einen eigenen Staat – samt Geheimdienst, Militär und Atombomben. Maßgeblich für dessen Errichtung war Theodor Herzl, der Begründer des politischen Zionismus, jener „frommen“ Bewegung, die unter dem Deckmantel des Judentums, für die völkerrechtswidrige Vernichtung, Vertreibung (Nakba 1948) und Gettoisierung, sowie den andauernden Völkermord an den Palästinensern verantwortlich ist.
Und genau jener Theodor Herzl, ein weiterer Frontmann der Rothschilds, war einer der besten und engsten Freunde von Coudenhoven-Kalergis Vater. Damit schließt sich der Kreis und das oben angeführte Zitat des Grafen erscheint in einem gänzlich anderen Lichte. Nicht um eine zufällige Buchlektüre von Max Warburg handelte es sich, sondern vielmehr um die gezielte Forcierung der Weltregierung durch Errichtung der „Vereinigten Staaten von Europa“ mittels eines zumindest teilwissenden Frontmanns namens Coudenhoven-Kalergi.
Doch das Studium der Vergangenheit des freimaurerischen Grafen, schwemmt noch ganz andere Details an die Oberfläche. Im Jahre 1925 – nach Anlauf der paneuropäischen Bewegung – verfasst Coudenhoven-Kalergi ein Buch mit dem Titel „Praktischer Idealismus“ (Download http://ia311206.us.archive.org/2/items/PraktischerIdealismus1925/PraktischerIdealismus.pdf). Dieses ist heute weltweit in, und über, keinen einzigen Buchladen mehr zu bekommen, obwohl es nie offiziell indiziert wurde. Nach dessen Lektüre dürfte auch klar sein, weshalb dessen Inhalt nie an die Öffentlichkeit gelangen sollte. Um es in einem Satz zusammenzufassen: Coudenhoven-Kalergi propagiert die Herrschaft einer „jüdischen Führerrasse“ über eine „eurasisch-negroide Zukunftsrasse“, die die europäischen Völker ablösen soll.
Er entblößt sich mit diesem Werk als Eugeniker erster Klasse. Diese Geisteshaltung, die die Menschen als nutzlose „Biomasse“, „Fußvolk“ oder „Pöbel“ betrachtet, ist charakteristisch für die Blutlinie, die sich selbst aufgrund ihrer genetischen Abstammung (und vor allen ihrer „Genlieferanten“) als überlegen, ja sogar über Jahrhunderte hinweg als gottesgegebene Herrscher der Erde betrachtete.
Coudenhoven-Kalergie glaubte an diese „göttliche“ Herrschaft jener Blutlinie. Er drückte es folgendermaßen aus: „ Diese Entwicklung und damit das Chaos moderner Politik, wird erst dann ein Ende finden, bis eine geistige Aristokratie die Machtmittel der Gesellschaft: Pulver, Gold, Druckerschwärze an sich reißt und zum Segen der Allgemeinheit verwendet.“
(Praktischer Idealismus, S.32, 33)
In einem weiteren Buch mit dem Titel „Adel“ (http://ia341315.us.archive.org/1/items/Coudenhove-Kalergi-Adel/Coudenhove-kalergiRichard-Adel192256S.Scan-text.pdf), dass 1922 erschien präzisierte er diese von ihm geteilte Weltsicht noch weiter:
„Heute ist Demokratie Fassade der Plutokratie: weil die Völker nackte Plutokratie nicht dulden würden, wird ihnen die nominelle Macht überlassen, während die faktische Macht in den Händen der Plutokraten ruht. In republikanischen wie in monarchischen Demokratien sind die Staatsmänner Marionetten, die Kapitalisten Drahtzieher: sie diktieren die Richtlinien der Politik, sie beherrschen durch Ankauf der öffentlichen Meinung die Wähler, durch geschäftliche und gesellschaftliche Beziehungen die Minister.“
(Adel, S. 31)
Nun dürfte der wahre Charakter des werten Herrn Grafen mehr als deutlich ans Tageslicht gekommen sein: Ein rassistischer Eugeniker, der nach der Errichtung einer neuen Weltordnung, unter einer diktatorischen Weltregierung eines „neuen Adels“, strebt. Ein „würdiger“ Vertreter unserer sich selbsterklärten Oberherren.
Die genaue Vorgehensweise, um die Errichtung der „Vereinigten Staaten von Europa“ als wichtige Zwischenetappe zu erreichen beschreibt Coudenhoven-Kalergi folgendermaßen:
„Die nächsten fünf Jahre der Paneuropa-Bewegung waren zur Hauptsache diesem Ziel gewidmet: durch Mobilisierung der Parlamente die Regierungen zu zwingen, Paneuropa zu errichten.“
(Hervorhebung durch den Autor; Paneuropa 1922 -1922, S. 73)
Zu den Befürworten der paneuropäischen Bewegung zählte auch der Hochgradfreimaurer und Premier von Großbritannien Winston Churchill, der in seiner berühmten Rede an der Universität von Zürich im September 1946 die Errichtung der „Vereinigten Staaten von Europa“ forderte:
„Wenn Europa einmal einträchtig sein gemeinsames Erbe verwalten würde, dann könnten seine drei- oder vierhundert Millionen Einwohner ein Glück, einen Wohlstand und einen Ruhm ohne Grenzen genießen … Wir müssen eine Art von Vereinigten Staaten von Europa schaffen !“
(Hervorhebungen durch den Autor)
In einer weiteren Rede in der Albert Hall in London am 14. Mai 1947, die auf ein Manuskript Coudenhoven-Kalergis zurückgeht, präzisierte Churchill die Vorgehensweise diesbezüglich:
„Wir geben uns natürlich nicht der Täuschung hin, dass die Vereinigten Staaten von Europa die letzte und vollständige Lösung aller Probleme der internationalen Beziehungen darstelle. Die Schaffung einer autoritären, allmächtigen Weltordnung ist das Endziel, das wir anzustreben haben. Wenn nicht eine wirksame Welt- Superregierung errichtet und rasch handlungsfähig werden kann, bleiben die Aussichten auf Frieden und menschlichen Fortschritt düster und zweifelhaft. Doch wollen wir uns in Bezug auf das Hauptziel keiner Illusion hin geben: Ohne ein Vereinigtes Europa keine sichere Aussicht auf eine Weltregierung. Die Vereinigung Europas ist der unverzichtbare erste Schritt zur Verwirklichung dieses Zieles.“
(Hervorhebungen durch den Autor)
Das Ziel ist mithin auch von Churchill klar umrissen: Die Errichtung der „Vereinigten Staaten von Europa“ als Zwischenschritt zu einer Weltregierung. Nach einer kurzen Zwischenphase der Demokratie, soll somit letztendlich wieder eine Diktatur eingeführt werden. Diese Ansicht teilte auch Coudenhoven-Kalergi, der schrieb:
„Unser demokratisches Zeitalter ist ein klägliches Zwischenspiel zwischen zwei großen aristokratischen Epochen.“
(Praktischer Idealismus, S. 31)
Interessante Ergebnisse liefert auch eine Analyse der Flagge der Paneuropa-Union.
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Bezeichnend ist das rote Templerkreuz der Blutlinie auf einer goldenen Kugel, symbolisch für die Herrschaft über die Erde. Diese umschließen 12 Sterne, die sich als ausgefüllte Pentagramme, mittlerweile – ihren wahren Charakter versteckend – auf zahlreichen Flaggen unterschiedlichster Staaten befinden. Die 12 Sterne stehen für die 12 Stämme Israels, sowie die vatikanisch propagierte Jungfrau Maria (siehe Bild unten) – was keinesfalls einen Widerspruch darstellt, da alle Religionen von der gleichen Blutlinie gegründet wurden, um die Menschheit von ihrem wahren, ihnen innewohnenden göttlichen Potential abzuhalten.
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Vergleicht man die Flagge der Paneuropa-Union mit derjenigen der Europäischen Union so fällt auf, dass der blaue Hintergrund, sowie die gelben Sterne in gleicher Anzahl identisch übernommen wurden.
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Um den Kreis, zum Abschluss, ein weiteres Mal zu schließen: Coudenhoven-Kalergis „Schüler“ war übrigens kein geringerer als Otto von Habsburg selbst – Erbfolger einer Dynastie, die Europa für Jahrhunderte offen beherrschte – der nach dem Tod des Grafen von 1973 bis 2004 Präsident der Paneuropa-Union war.
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(Otto von Habsburg 1991 bei der Verleihung des Coudenhove-Kalergi-Preises der Paneuropa-Union an Helmut Kohl)
2. Jean Monnet und seine „Pläne“
Jean Omer Marie Gabriel Monnet wurde am 9. November 1888 in Frankreich geboren. Er starb am 16. März 1979 bei Paris.
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Monnet erhielt 1953 den internationalen Karlspreis zu Aachen. 1976 wurde er für seine besonderen Verdienste zum ersten Ehrenbürger Europas (http://de.wikipedia.org/wiki/Ehrenbürger_Europas) ernannt, eine Auszeichnung die außer ihm (bisher) nur dem Hochgradfreimaurer und Altbundeskanzler Helmut Kohl zuteil wurde.
Monnet gilt als einer der Gründungsväter der Europäischen Gemeinschaften. Diese ist – wie noch im Detail aufgezeigt werden wird – Vorgänger- und Wegbereiterorganisation der Europäischen Union. Monnet ist allgemein als „Vater Europas“ bekannt und wird u.a. durch zahlreiche Lehrstühle an diversen Universitäten geehrt.
Im Alter von 20 Jahren wurde er von seinem Vater nach Kanada gesandt, wo er schnell Anschluss an die New Yorker Tochtergesellschaft des Bankhauses Lazard Frères & Co. gewann, die über Andrè Meyer in direkter Verbindung zur berüchtigten Chase Manhattan Bank der Familie Rockefeller stand – jener amerikanischen Bankengruppe, die später zur Finanzierung Hitlers verwendet werden sollte (siehe dazu auch: „Wallstreet and the Rise of Hitler“ von Prof. Antony Sutton http://www.reformation.org/wall-st-hitler.html).
Innerhalb weniger Jahre gelangte Monnet auf diese Weise in die inneren Kreise der Blutlinie. Somit verwundert es nicht, dass er bedeutender „Ratgeber“ bei den von den Rothschilds dominierten Verhandlungen über den „Friedensvertrag von Versailles“ wurde, dessen eigentlicher Sinn die Herbeiführung der wirtschaftlichen Zerstörung Deutschlands durch utopische Reparationsforderungen gewesen ist, um letztendlich Hitler den Weg zur Macht zu ebnen.
Von 1920-1923 wurde Monnet als stellvertretender Generalsekretär, des hauptsächlich durch Rockefeller-Gelder finanzierten, Völkerbundes eingesetzt. Einige Jahre darauf ging er in die USA, wo er innerhalb kürzester Zeit in den engsten Beraterkreis des Freimaurers und US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt vordrang – jener Präsident, der die symbolträchtige Neugestaltung der Ein-Dollar-Note (http://www.diealternativen.de/dollar-noten.htm) absegnete. Dort bereitete er die USA langfristig auf die Errichtung der „Vereinigten Staaten von Europa“ vor.
Von 1940-1943 war Monnet schließlich für die Umstellung der US-Wirtschaft von Friedens- auf Kriegsproduktion („Victory Program“) verantwortlich.
Unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg präsentierte er den – bereits weit im Voraus von ihm ausgearbeiteten – so genannten „Monnet-Plan“ (http://en.wikipedia.org/wiki/Monnet_plan) (nicht zu verwechseln mit dem „Schuman-Plan“). Dieser beinhaltete die Übernahme der Kontrolle über die deutsche Kohlenproduktion im Ruhrgebiet und im Saarland durch Frankreich. Deutschlands Ressourcen sollten nach Monnets Ansicht Europa, und vor allem Frankreich, zur Verfügung gestellt werden. Auf diese Weise konnte Deutschland permanent geschwächt werden.
1947 wurde dazu das Saarland vom Deutschen Reich völkerrechtswidrig, unter Verletzung des Selbstbestimmungsrechts der Völker, ausgegliedert und unter französische Kontrolle gestellt.
Zusätzlich konnte auch noch nach 1949 sichergestellt werden, dass das Ruhrgebiet weiterhin unter direkter Aufsicht der Alliierten bleiben würde. Dies war unmittelbare Bedingung der Siegermächte des 2. Weltkrieges für deren Zustimmung zur Errichtung der BRD.
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(Gebiete, die nach dem Monnet-Plan von Deutschland abgetrennt werden sollten)
Zeit für ein kurzes Zwischenresümee: Monnet half tatkräftig bei der Ausarbeitung des Versailler Vertrages mit, der den Weg für Hitler vorbereitete. Er steht in engster Verbindung zu der Chase Manhatten Bank der Rockefellers, über die Hitler zu einem großen Teil aus den USA finanziert wurde. Während des Krieges stellte er die amerikanische Wirtschaft auf Kriegsproduktion um. Nach dem 2. Weltkrieg beabsichtige er mit dem „Monnet-Plan“ das Ruhrgebiet und Saarland von dem durch den Krieg zerrütteten Deutschland abzutrennen.
Doch damit noch nicht genug. Der nächste „Plan“ sollte schon bald danach an die Öffentlichkeit gebracht zu werden. Gemeint ist der berühmte „Marshall-Plan“ vom 3. April 1948, das so genannte „European Recovery Program“ der USA für das vom Krieg zerstörte Europa.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/24/US-MarshallPlanAid-Logo.svg/180px-US-MarshallPlanAid-Logo.svg.png
Dieses ging nur dem Namen nach auf den US-Außenminister George Marshall zurück. In Wahrheit entstammte es vielmehr der Feder einer Arbeitsgruppe des „Council on Foreign Relations“ (CFR), unter der Leitung keiner geringeren, als Jean Monnet und Józef Retinger.
Gerade an diesem Beispiel lässt sich die Vorgehensweise der Blutlinie plastisch aufzeigen: So wurde bereits im September 1944 der „Morgenthau-Plan“ gezielt bekannt gemacht. Nach diesem sollte Deutschland in zwei Teile geteilt, dem Ruhrgebiet beraubt und für immer in einen Agrarstaat umgewandelt werden. Urheber war auch hier nicht der US-Finanzminister Henry Morgenthau, sondern ein gewisser William H. Drapper, der im Auftrag von Prescott Bush, dem Großvater von George W. Bush, agierte – jenem Prescott Bush, der wegen seiner Unterstützung der Nazis sogar unter dem „Trading with the enemy Act“ verhaftet wurde. Einziges Ziel des „Morgenthau-Planes“ war es, die Welt dergestalt unter Druck zu setzen, dass sie den „Marshall-Plan“ freudestrahlend willkommen heißen würden.
Trotz dieses Schreckensszenarios jedoch, gelangte der „Marshall-Plan“ erst nach einer breit angelegten Propaganda-Offensive des CFR, bezüglich der aufkommenden Gefahr des Kommunismuses, durch den US-Kongress. Nun konnte Europa nach Beliegen neu gestaltet werden (ordo ab chao). Milliarden von Steuergeldern der US-Bürger gelangten auf diese Weise ganz legal an die, von der Blutlinie favorisierten Staaten, Organe und Personen.
Zuständig für diese Verteilung war übrigens Averell Harriman (Komitee der 300, Skull & Bones), dessen Familienunternehmen den Aufstieg, sowie die Eugenikprogramme von Adolf Hitler unterstütze. Dieser Aufgabe kam Harriman, direkt vom Pariser Rothschild-Anwesen aus, nach.
Im Mai 1948 fand in Den Haag ein riesiger Europäischer Kongress der „Bewegung für ein Vereinigtes Europa“, mit Teilnahme von über 750 Politikern und Privatpersonen, unter der Leitung des Hochgradfreimaurers Winston Churchill statt. Die wirklichen Initiatoren hinter den Kulissen waren jedoch Jean Monnet und Józef Retinger. Aus diesem Kongress gingen die „Europäische Bewegung“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Europäische_Bewegung_International), die über das „American Committee for a United Europa“ durch die Geheimdienste der USA finanziert wurde, sowie später der Europarat – der „Motor der europäischen Integration“ – hervor.
Auf dem Kongress wurde ausgearbeitet, auf welche Art und Weise man Europa am effektivsten vereinigen könnte. In einer der sieben verabschiedeten Resolutionen heißt es:
„Die Gründung eines Vereinigten Europas ist ein wesentlicher Schritt in Richtung einer Vereinigten Welt.“
Das Ziel war also auch hier das gleiche, wie seit Jahrhunderten: Die Errichtung der „Vereinigten Staaten von Europa“ als wichtiger Schritt zur Implementierung einer Weltregierung.
Am 9. Mai 1950 sollte dieses Vorhaben dann endgültig in die Tat umgesetzt werden. An diesem Tag folgte, als dritter der Pläne des Herren Monnet, der so genannte „Schuman-Plan“. Dieser geht namentlich auf den französischen Außenminister Robert Schuman zurück, wurde jedoch unter strikter Geheimhaltung von einer Gruppe unter der Leitung von Jean Monnet entworfen.
Der französische Außenminister Robert Schuman erklärte am 9. Mai 1950 öffentlich:
„Die französische Regierung schlägt vor, die Gesamtheit der französisch-deutschen Kohle- und Stahlproduktion unter eine gemeinsame Oberste Aufsichtsbehörde zu stellen, in einer Organisation, die den anderen Ländern zum Beitritt offen steht.“.
(Hervorhebungen durch den Autor)
Als direkte Folge des „Schuman-Plans“ wurde am 18. April 1951 zwischen Deutschland, Frankreich, Italien und den Beneluxstaaten die „Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl“ (EGKS / „Montanunion“) gegründet, die am 23. Juli 1952 in Kraft trat. Diese stellte als erste europäische supranationale Institution den Beginn desjenigen Prozesses dar, der heute in der „Europäischen Union“ angelangt ist – und noch im Detail dargestellt werden wird.
Monnet selbst erklärte dazu:
„Die gegenwärtigen Gemeinschaften sollen durch einen gemeinsamen Finanzmarkt vervollständigt werden, die uns zu einer Europäischen Wirtschaftseinheit führen würde. Nur dann würden … die wechselseitigen Verpflichtungen es relativ einfach machen eine politische Union hervorzubringen, was das Ziel ist.“
(Booker/North, The Great Deception, S. 35)
Von 1952 bis 1954 bekleidete Monnet selbst das Amt des ersten Präsidenten der Hohen Behörde der Montanunion (EGKS) – jenem Amt, dass mittlerweile in die Europäische Kommission übergegangen ist.
Anschließend gründete Monnet im Jahre 1955 das „Aktionskomitee für die Vereinigten Staaten von Europa“, das er bis 1975 leitete. Aufgabe dieser Organisation, die in enger Verbindung zu den „Bilderberg-Konferenzen“ steht, war es, den Europäisierungsprozess weiter zu forcieren.
In dem Buch „Jean Monnet And The United States of Europe“, aus dem Jahre 1969, wird dieser Plan zur Errichtung der „Vereinigten Staaten von Europa“ auf den Punkt gebracht:
„Allmählich sollten die supranationalen Behörden, die vom Europäischen Ministerrat in Brüssel und dem Europaparlament in Strassburg beaufsichtigt wurden, die gesamte Politik des Kontinents bestimmen. Der Tag würde kommen, da die Regierungen gezwungen wären zuzugeben, dass ein integriertes Europa eine vollendete Tatsache ist, ohne dass sie bei der Festlegung seiner Grundlagen auch nur das Geringste zu sagen hätten. Alles, was ihnen noch bliebe, wäre, ihre sämtlichen autonomen Institutionen zu einer einzigen föderalen Verwaltung zu verschmelzen und dann die Vereinigten Staaten von Europa auszurufen.“
(Bromberger, Jean Monnet And The United States of Europe, S.123)
3. Józef Retinger und die Bilderberger
Józef Hieronim Retinger wurde am 17. April 1888 in Polen geboren. Er starb am 12. Juni 1960 in London.
http://home.teleport.com/~flyheart/retinger-bruxelles-march-1949-detail.jpg
Bereits in seiner späten Jugend wurde Retinger Mitglied des freimaurerischen Malteserordens und arbeitete längere Zeit auf direkten Geheißes des Vatikans (der Jesuiten) hinter den Kulissen des Weltgeschehens.
Während des 2. Weltkrieges war es Retinger, der die amerikanischen und europäischen Politiker in gemeinsamen Treffen auf eine europäische Vereinigung, nach Kriegsende vorbereitete. Aus diesen Treffen ging bereits am 5. September 1944 die Zollunion zwischen Belgien, Niederlanden und Luxemburg hervor, die wiederum Vorraussetzung für die Errichtung der EGKS im Jahre 1951 war.
Nach dem Krieg hielt Retinger im Londoner Chatham House – dem 1920/1926 gegründeten Royal Insitute of International Affairs, das als Pendant des amerikanischen CFR betrachtet werden kann – eine Rede, in der er die Vereinigung Europas durch Teilaufgabe der nationalen Souveränität forderte (vgl. Retinger, The European Continent?, 1946).
Im Herbst 1946 wurde Retinger über seine exzellenten Beziehungen zum damaligen US-Botschafter in England, Averell Harriman (CFR), in die USA gebracht, wo er intensive Kontakte zu David und Nelson Rockefeller, sowie Allen Dulles, dem ersten Chef der CIA, pflegte. Dort arbeitete er zusammen mit Jean Monnet den „Marshall-Plan“ aus, um die Errichtung der „Vereinigten Staaten von Europa“ gezielt steuern zu können.
Im gleichen Jahre rief Retinger die „European League for Economic Cooperation“ (ELEC) ins Leben, die 1948 in der von Retinger und Monnet gegründeten „Europäische Bewegung“ aufging. Über Retinger wurde diese „Europäische Bewegung“ mit Geldern der CIA und der Rockefellerfamilie finanziert.
Ebenfalls direkt auf Retinger geht die Gründung des Europarates (nicht zu verwechseln mit dem Europäischen Rat und dem Rat der Europäischen Union) am 5. Mai 1949 zurück. Dieser ist die älteste originär politische Organisation Europas und gilt als „Motor der Europäischen Integration“. Er war entscheidend für die Forcierung der politischen Einigung.
In den nachfolgenden Jahren war es Retingers Aufgabe, weiterhin inoffizielle Zusammenkünfte privater Natur, zwischen amerikanischen und europäischen Politikern, Bankiers und Wirtschaftsvertretern zu fördern, um die Errichtung der „Vereinigten Staaten von Europa“ voranzutreiben.
Dieses Streben gipfelte im berüchtigten Treffen im Hotel de Bilderberg in den Niederlanden vom 29. – 31. Mai 1954 – jener berüchtigten Konferenz, die der von da an jährlich in aller Welt stattfindenden Tagung, den Namen „Bilderberg-Konferenz“ verlieh.
Józef Retinger war die treibende Kraft hinter dieser Zusammenkunft. Er arbeitete in direktem Auftrag von Victor Rothschild. Als Frontmann konnte er seinen langjährigen Freund, Prinz Bernhard der Niederlande, einen ehemaligen deutschen SS-Offizier und Spion der I.G. Farben gewinnen.
Dieser leitet die „Bilderberg-Konferenz“ von 1954 bis 1975. Sein Nachfolger von 1976-1979 wurde Sir Alexander Douglas-Home, Freimaurer, Mitglied des „Komitee der 300“ und ehemaliger britischer Premierminister. Von 1980-1984 übernahm der ehemalige Bundespräsident Walter Scheel den Vorsitz, der neben seiner Mitgliedschaft in der „Round-Table“, auch als Rotarier-Freimauer und ehemaliges NSDAP-Mitglied bekannt ist. In den nächsten vier Jahren, von 1985-1988, saß Lord Roll of Ipsden, ein früherer Präsident des Bankhauses S.G. Warburg, dem Treffen vor. Von 1989-1999 schließlich wurde die Konferenz von Lord Peter Carrington geleitet, ein Mitglied des „Komittee der 300“, ehemaliger Vorsitzender des Royal Institute of International Affairs und engster Freund von Lionel Rothschild.
Diese Auflistung der offiziellen Leitung der „Bilderberg-Konferenz“ mag interessant sein, ist jedoch im Ergebnis unerheblich, da die Blutlinie in Gestalt der Rothschilds, Rockefellers und europäischen Königshäuser – z. B. mittels Prinz Phillip, dessen größter Traum es zu sein scheint, als Virus wiedergeboren zu werden, um die Bevölkerung des Planeten auf ein Mindestmaß zu dezimieren … – die eigentlichen Entscheidungen bereits im Voraus trifft.
Die jährlichen „Bilderberg-Konferenzen“ dürfen somit keineswegs mit einer geheimen Weltregierung gleichgesetzt werden. Sie sind nicht mehr als ein Kommunikationsmedium der Blutlinie, neben vielen andern Konferenzen – wie der Trilateralen Kommission, dem CFR, dem RIIA, der Atlantikbrücke, dem Club of Rome, der Round-Tables, usw… – bei denen letztendlich nichts weiter, als die in den Palästen beschlossene und nun auszuführende Agenda an unterschiedlichste Politiker, Staatsbedienstete, Bankiers, Pharmavertreter, sowie Wirtschafts- und Medienmogule weitergegeben wird.
Diese haben meistens keinerlei Einblick in die wahren Intentionen der von ihnen auszuführenden Handlungen. Dennoch scheint nicht wenigen von ihnen die „Hose wegen der Nominierung zu derartigen Treffen erheblich anzuschwellen“ …
Die „Bilderberg-Konferenz“ erfüllt im Großen und Ganzen die Funktion, die europäische Einheitsbewegung gezielt voranbringen. So wurde z.B. die europäische Entwicklung bis hin zur EU, samt Einführung des Euro (http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/05/bildberg-beschloss-die-eu-und-den-euro.html), bereits im Jahre 1955 – diesmal in Deutschland – beschlossen.
Auch die Römischen Verträge haben – nach George McGhee – ihren Ursprung auf einem Bilderberg-Treffen: „Ich glaube, sie können sagen, dass die Römischen Verträge, welche den Gemeinsamen Markt einleiteten, auf diesen Tagungen geboren wurden.“
Der Autor William Shannon fasst das geheime Treiben der „Bilderberg-Bande“ folgendermaßen zusammen:
„Die Bilderberger streben ein postnationales Zeitalter an, in dem es keine Länder mehr gibt, sondern nur noch Regionen der Erde, die durch universelle Werte zusammengehalten werden. Das heisst: eine globale Wirtschaft, eine Eine-Welt- Regierung (eine eher ausgewählte als gewählte) und eine universelle Religion. Um sicherzugehen, dass sie diese Ziele erreichen, konzentrieren sich die Bilderberger auf eine eher technische Herangehensweise und weniger auf das Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit.“
(William Shannon in einem Artikel vom 11.8.2002: „Plans to destroy America are exposed“)
Freilich lässt sich, im Detail, schwer beweisen, was denn nun genau auf den Konferenzen „beschlossen“ wurde und wird, da diese unter strikter Geheimhaltung und Bewachung durch Secret Service, Mossad und sogar Militär stehen. Dennoch gelangen immer wieder interessante Informationen an die Öffentlichkeit. So berichtete zum Beispiel der Journalist, Daniel Estulin, bereits im Jahre 2006, aufgrund durchgesickerter Informationen, öffentlich, dass es 2008 zu einer Immobilienkrise kommen würde, die letztendlich im Zusammenbruch des Finanzsystems gipfeln wird.
Interessant ist auch zu sehen, dass Angela Merkel im Mai 2005 die „Bilderberg-Konferenz“ (http://www.fosar-bludorf.com/bilderberger/Liste.htm) besuchte, unmittelbar bevor sie im November 2005 Bundeskanzlerin wurde. Ihr Kontrahent Gerhard Schröder war ebenfalls anwesend. Obwohl er nicht auf der offiziellen Teilnehmerliste stand, wurde seine Teilnahme nachträglich bestätigt.
Gleiches „Phänomen“ ist bei Alfred Gusenhauer zu beobachten, der im Juni 2006 an der „Bilderberg-Konferenz“ (http://www.bilderberg.org/2006.htm) teilnahm und im Januar 2007 österreichischer Bundeskanzler wurde.
Als nächstes könnte man die Teilnahme von Helmut Kohl an der „Bilderberg-Konferenz“ (http://skunks.wordpress.com/2008/01/12/the-1988-bilderberg-list-for-all-you-collectors-out-there/) im Juni 1988 anführen, ein Jahr vor dem Fall der Berliner Mauer im November 1989.
Diese „Zufälle“ lassen sich beinahe endlos weiterführen…
Dass es sich dabei gerade um keine zufälligen Begebenheiten, sondern um einen langatmigen Plan zur Errichtung einer Weltregierung handelt, zeigen die Worte aus dem Munde Henry Kissingers – jener grauen Emminenz, die wohl bisher kein einziges der „Bilderberg-Treffen“ verpasst hat:
„Heute würden die Amerikaner noch aufgebracht sein, wenn UN-Truppen nach Los Angeles vordringen würden, um dort wieder Ruhe und Ordnung herzustellen; aber schon morgen werden sie dankbar sein. Dies wäre besonders dann der Fall, wenn man ihnen sagte, dass es sich – ob in Wirklichkeit oder in Verlautbarungen – dabei um eine Bedrohung von aussen handelt, die unsere Existenz gefährden würde. In einem solchen Fall würden alle Menschen die Weltführer anflehen, sie vor diesen Bösewichtern zu schützen. Das eine, das alle fürchten, ist das Unbekannte. Wenn sie vor einer solchen Situation stehen, werden alle ihre individuellen Rechte gerne aufgegeben, solange ihnen die Weltregierung ihr Wohlergehen garantiert.“
(Henry Kissinger, Evians, Frankreich 1991)
Für alle, die von diesen Informationen „erschlagen“ sein sollten, empfehle ich abschließend, auf ihre Intuition zu hören und mit dem Herzen zu fühlen – der direkten Verbindung „nach oben“. Prüft alles kritisch und lasst weg, was sich FÜR EUCH nicht richtig anfühlt.
Ich möchte diesen Artikel mit den Zitaten zweier Franzosen beenden:
“Es gibt zwei Arten von Geschichte: Die eine ist die offizielle, geschönte, jene die gelehrt wird, eine Geschichte ad usum delphini; und dann ist da die andere geheime Geschichte, welche die wahren Ursachen der Ereignisse birgt, eine beschämende Geschichte.”
(Honoré de Balzac)
„Geschichte ist die Lüge auf die man sich geeinigt hat.“
(François Marie Arouet alias „Voltaire“)
(Ausblick: Der dritte Teil schließt unmittelbar an diesen an und befasst sich, in diesem Sinne, mit der Errichtung der „Vereinigten Staaten von Europa“ von der EGKS bis zum Vertrag von Lissabon)
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Quelle: Marigny de Grilleau

TOR – Eine „Waffe“ für Bürger im Informationskrieg gegen staatliche Zensur
TOR (The Onion Router) ist die beste Software um anonym und sicher auf das Internet zuzugreifen.
Die Idee für dieses Open Source Projekt ist bereits über 10 Jahre alt. Die ursprüngliche Entwicklung erfolgte für die U.S. Navy um die Kommunikation der US-Regierung zu schützen. Heutzutage finanziert sich das Projekt ausschließlich durch Spenden und wird täglich von mehr als 300.000 Menschen weltweit genutzt, Tendenz steigend.
Da die Software unter der freien BSD-Lizenz steht, ist der Quell-Code jedem frei zugänglich. Somit wird gewährleistet, dass es keine Backdoor (Hintertür) gibt und keine Interessen Dritter vertreten werden.
Im Gegensatz zu anderen Anonymisierungsdiensten gibt es bei TOR keinen zentralen Knotenpunkt, wie es bei den verschiedenen einfachen Proxy-Diensten im Internet der Fall ist. Vielmehr nutzt TOR die Internetverbindung seiner Nutzer untereinander um die Datenübertragung, jeweils über mehrere Stationen hinweg, zu verschleiern. Dadurch wird es nahezu unmöglich für staatliche Behörden Profile über das Surfverhalten anzufertigen oder Daten zu entschlüsseln.
Im Dezember 2009 hielt Roger Dingledine (Projektleiter) auf dem Chaos Communications Congress 2009 einen Vortrag zum Thema TOR. Er beschreibt die Software ausführlich, geht auf Probleme ein und zeigt die Zukunft des Projekts auf.
Der Vortrag als .mp4 Datei in besserer Qualität
Ein deutsches Video mit Grundlagen zum TOR-Netzwerk finden Sie hier.
Wer nutzt Anonymisierungsdienste wie TOR im Internet, sind das nicht alles Pädophile?
Nein! TOR wird von einer großen Zahl verschiedener Anwender genutzt und genau darin liegt die Stärke der Software. Würden lediglich einige wenige Interessensgruppen TOR benutzen, ließe sich bei Benutzung des Programms im Umkehrschluss darauf schließen, dass man einer solchen Interessensgruppe angehört.
Potentielle TOR-Nutzer mit besonderem Interesse am Schutz von Privatsphäre und Sicherheit im Internet sind:
- Journalisten/Blogger, um sicher mit Ihren Quellen zu kommunizieren und sensible Themen zu recherchieren
- Bürger in Zensur-Ländern wie China, Iran, Thailand, Dänemark, Australien, England, Kanada, Frankreich, Irland, Norwegen, Italien, Schweiz, Malta, Holland, Polen, Schweden, Spanien, … bald auch bei uns;
- Firmen, bei der Durchführung von Wettbewerbsanalysen und um sensible Beschaffungsvorgänge gegen Lauscher zu schützen
- Militär und Geheimdienste, für Kommunikation über Ländergrenzen hinweg
- Regierungen, um sich vor Traffic-Analysen anderer Staaten zu schützen
- Menschenrechtsaktivisten, um anonym über Verbrechen aus Gefahrenzonen zu berichten
- uvm.
Ist man erst einmal mit dem TOR-Netzwerk verbunden, überwindet man selbst die stark zensierende Firewall der Volksrepublik China. Allerdings wird an dieser Front ein heftiger Kampf geführt um den Zugang zum TOR-Netzwerk zu verhindern. Während im Iran das Internet im „Notfall“ auch einfach mal abgeschaltet wird, muss China andere Wege gehen … die können sich das nämlich schlichtweg nicht leisten. So wurden am 24. September letzten Jahres mehr als 15000 öffentliche TOR Server in China gesperrt, sodass es nicht mehr möglich war eine Verbindung zu TOR aufzubauen.
Aber mit diesem Schritt hatte man gerechnet und binnen weniger Tage hatten wieder mehr als 30.000 Chinesen über sogenannte TOR-Bridges Zugriff auf das freie Internet. Diese Brücken-Server sind TOR-Server, die nicht im öffentlichen Verzeichnis aufgelistet sind. Jeder kann mithelfen und ohne das Risiko rechtlicher Folgen eine TOR-Bridge betreiben und somit anderen als Einstiegspunkt zum TOR-Netzwerk dienen um Zensur zu umgehen.
Wir stehen hier alle in der Verantwortung unseren Beitrag in diesem Informationskrieg zu leisten. Wie in jedem Krieg üblich, liefert Deutschland auch hier Argumente und Waffen! Wir liefern Argumente an Länder wie China, indem wir in der westlichen Welt zu denselben Mitteln greifen um unliebsame Inhalte zu zensieren. Unsere Kritik z. B. an der Nichteinhaltung von Menschenrechten verpufft, weil die Doppelmoral unserer Politiker einfach zu offensichtlich ist. Wir liefern Informationskriegswaffen, Firmen wie Siemens verkaufen neueste Hardware und Software an Länder wie Iran. Unter den Begriffen „Intelligence Platform“ & „Lawful Interception“ findet man diese maßgeschneiderten Produkte.
Um weiterhin einen Schritt voraus zu sein ist es unerlässlich, dass Informationen von Firmen und Regierungen, z. B. Strategiepapiere, zum Thema Internetzensur an die Öffentlichkeit gelangen. Wer Zugang zu solchen Informationen hat, https://secure.wikileaks.org/ & http://www.whistleblowers.org helfen euch bei der Veröffentlichung.
Jeder hat die Möglichkeit zu helfen! Entweder betreibt man einen Brücken-Server, und/oder spendet Geld um das Projekt weiter zu entwickeln! Zurzeit ist das Surfen über TOR viel zu langsam, je mehr mitmachen umso schneller und sicherer wird es!
Quelle: Mut zur Wahrheit
Mauer: Chrutschow wollte freie Wahlen für Gesamtdeutschland
Als 1989 die innerdeutsche Mauer fiel, sagte ich zu meinem Freund Andreas Vogt, lass uns nur schnell die gesamte innerdeutsche Grenze fotografisch festhalten, denn nichts wird so schnell abgerissen werden, wie diese Architektur. Darum ist auch zügig erzählt, was diese Dokumentation zeigen soll: Wie im Rausch der Siegermachtsdemokratie Gras über die Geschichte wächst im wahrsten Sinne des Wortes. Weiterlesen »
Mussolini war ein britischer Agent
Dokumente zeigen, der italienische Diktator begann seine politische Karriere 1917 mit Hilfe des britischen Geheimdienst MI5, in dem sie ihm 100 Pfund pro Woche zahlten damit Italien weiter im ersten Weltkrieg gegen Deutschland kämpfte. Er war für ca. ein Jahr ein britischer Agent.
1917 war Benito Mussolini Chefredakteur seiner Zeitung Il Popolo d’Italia und gerade als Verwundeter frühzeitig aus dem I. WK entlassen worden. Der britische Geheimdienst sah es als gute Investition an Mussolini damit zu animieren Propaganda für den weiteren Kampf Italiens neben den Alliierten gegen Deutschland zu verbreiten.
Die Zahlungen an Mussolini wurden von Sir Samuel Hoare genehmigt, ein Mitglied des britischen Parlaments und damals der MI5 Mann in Rom, der ca. 100 britische Agenten in Italien führte. In dieser Tätigkeit lernte er auch den Agitator Benito Mussolini kennen und so kam die Rekrutierung zustande.
Der Historiker Peter Martland der Cambridge Universität hat die Details der Vereinbarung mit dem zukünftigen Diktator entdeckt und sagt dazu: “Britanniens unzuverlässigster Alliierter im Krieg zu dieser Zeit war Italien nach dem das revolutionäre Russland aus dem Konflikt sich zurückzog. Mussolini bekam 100 Pfund die Woche von Herbst 1917 an für mindestens ein Jahr um die Propagandakampagne pro Krieg aufrecht zu erhalten – was ungefähr 6′000 Pfund pro Woche heute wäre.“
Hoare der später Lord Templewood wurde erwähnte die Rekrutierung in seinen Memoiren 1954, aber Hartland stiess auf die Details der Zahlungen zum ersten Mal während er die Papiere von Hoare durchforstete.
“Das letzte was Grossbritannien wollte waren Streiks für den Frieden welche die Fabriken in Mailand lahmlegten. Es war viel Geld zu der Zeit um es einen Journalisten zu zahlen, aber im Vergleich zu den 4 Millionen Pfund die der Krieg jeden Tag kostete nur Kleingeld,“ sagte Martland.
Neben der Propaganda war Mussolini auch bereit seine Schlägertrupps gegen Teilnehmer von Friedensdemonstrationen einzusetzen um sie zu „überzeugen“ lieber zu Hause zu bleiben.
Bereits bei der Gründung der als sozialistisch deklarierten Zeitung Il Popolo d’Italia im Jahre 1914 begann Mussolini mit der Werbung für den Eintritt Italiens in den Krieg an der Seite der Entente. Seine Parteifreunde warfen ihm dann vor, ein von den Westmächten bestochener Verräter des Sozialismus zu sein und schlossen ihn am 25. November 1914 auch aus der Partei aus. Die Finanzierung der neuen Zeitung wurde mit bedeutenden Geldmittel aus Frankreich ermöglicht, das am Kriegseintritt Italiens sehr interessiert war.
Nach Kriegsende begann der Aufstieg Mussolinis zur Macht in dem er durch Wahlbetrug und Gewalt seiner Schwarzhemden die faschistische Diktatur mitte der 20ger Jahre errichten konnte.
Seine kolonialen Ambitionen in Afrika brachten ihn wieder mit seinem alten Zahlmeister im Jahre 1935 zusammen. Hoare war dann britischer Aussenminister und unterschrieb den Hoare-Laval Pakt, welcher Italien die Kontrolle über Abessinien (Ethiopien) gab.
„Es gibt keinen Grund zu glauben die zwei Männer waren Freunde, obwohl Hoare eine andauernde Liebesaffaire mit Italien hatte,“ sagte Martland, dessen Forschungsarbeit im neuen Buch von Christopher Andrew erwähnt wird, “The Defence of the Realm: The Authorised History of MI5“ welches die autorisierte Geschichte des britischen Geheimdienstes aufzeichnet und vergangene Woche veröffentlicht wurde.
Kommentar: Was lernen wir daraus? Die Geschichte ist nie so schwarz/weiss wie sie uns dargestellt wird. Die Verbindungen laufen kreuz und quer. Mussolini wurde genau so vom Westen finanziert wie auch Hitler. Geheimdienste bestechen Redakteure um gewünschte Propaganda zu verbreiten. Wer vorher ein Sozialist war wird zum Wendehals und ein Faschist. Was damals war ist heute genauso. Korruption, Verrat, Opportunismus und Machtgeilheit wo man hinschaut. Das Volk wird dauernd belogen und verarscht und bekommt ein Schauspiel vorgetragen. Es hat sich nichts geändert, im Gegenteil, es ist so schlimm wie nie zuvor.
Eiszeit: Bemerkungen zum 1. September 1939 – 70 Jahre und kein Ende
Wer siegt, bestimmt. Nämlich über das Schicksal, über die weitere Zukunft des Besiegten.
Wenn ein Sieg das Ende eines Krieges einläutet, fängt das wirkliche Zittern des Besiegten an. Denn ihm, dem Besiegten, wird bestimmt, für wie lange er zahlen und für wie lange er seine Würde begraben muss. Weiterlesen »
Teil 5: Eingezwängt zwischen zwei Militärmächten
Von Gerd Schultze-Rhonhof
Das deutsch-polnische Verhältnis zwischen beiden Kriegen war meist risikobeladen. Der Start war schlecht, das Ende ebenso. Am Anfang standen Polens Forderungen nach den Provinzen Posen und Westpreußen, nach Teilen Pommerns, nach Oberschlesien, Danzig, ganz Ostpreußen und dem Memelland. Am Ende stand der Kriegsausbruch.
Die Sieger gestanden Polen bis 1921 zwar nur die Provinzen Posen und Westpreußen, Ostoberschlesien und die begrenzten Hoheitsrechte im Freistaat Danzig (JF 25/09) zu, aber die darüber hinausgehenden Forderungen nach Landesteilen mit rein deutscher Bevölkerung hinterließen in Deutschland dauerhafte Ängste vor dem neuen Nachbarn Polen.
Das mag auf den Leser des Jahres 2009 etwas unwahrscheinlich wirken, aber Polen unterhielt in den zwanziger Jahren mit seinen rund 300.000 Mann im Heer im Frieden immerhin dreimal so viele Soldaten wie das Deutsche Reich mit seinem 100.000-Mann-Heer. Zudem verfügte Polen über drei Millionen Reservisten mit dazugehöriger Bewaffnung, während Deutschland keine Reservisten ausbilden, unterhalten und bewaffnen durfte.
Gleichzeitig auf Berlin
In Deutschland hatte man in den zwanziger und dreißiger Jahren auch nicht vergessen, daß Polen 1919 bis 1921 in fünf sogenannten Volksaufständen versucht hatte, ganz Oberschlesien an sich zu reißen. Polnische Bewohner aus dem ostoberschlesischen Industriegebiet waren mit Unterstützung der polnischen Armee in das deutsch besiedelte Oberschlesien eingedrungen, um es zu erobern. Frankreich hatte Polen dabei unterstützt und der deutschen Reichsregierung einen französischen Militärschlag gegen Deutschland angedroht, falls sie die Reichswehr zum Schutze Oberschlesien einsetzen sollte.
Diese französisch-polnische Zange war und blieb eine dauerhafte Bedrohung für das Deutsche Reich bis 1936. In diesem Jahr stationierte die Reichsregierung in dem nach dem Versailler Vertrag entmilitarisierten und damit gegenüber Frankreich schutzlos offenen Rheinland wieder Wehrmachtstruppen und schlug so das bis dahin offene Einfallstor für eventuelle französische Militäraktionen zu. Zudem trug 1936 die Wiederaufrüstung der deutschen Wehrmacht ihre ersten Früchte.
In den Jahren davor war Deutschland gegenüber Polen und Frankreich weitgehend wehrlos und jederzeit bedroht. So hatten beispielsweise die Oberbefehlshaber der Streitkräfte von Frankreich, Marschall Ferdinand Foch, und von Polen, Marschall Józef Piłsudski, einen gemeinsamen Feldzugsplan für einen Krieg gegen Deutschland verabschiedet. Die polnische und die französische Armee sollten im Falle eines Kriegs gleichzeitig auf Berlin vorstoßen und Deutschland so erneut besiegen. Es war dabei vereinbart, daß Polen zugleich seinen Korridor zwischen Pommern und Ostpreußen erweitern, also auch Danzig okkupieren sollte.
Zwei weitere Pläne sahen die Eroberung von Teilen Ostpreußens und von Oberschlesien vor. Das 1925 zwischen Polen und Frankreich abgeschlossene Militärabkommen bedeutete eine weitere Bedrohungsstufe. Darin hatte Frankreich Polen zugesagt, ihm im Falle eines Konflikts mit Deutschland ein Flottengeschwader zur Unterstützung in die Ostsee zu entsenden. Der Fall, auf den der Pakt maßgeschneidert war, konnte nur ein deutsch-polnischer Streit um Danzig, Ostpreußen oder Memel sein, in dem die Seeverbindungen dorthin für Deutschland eine Rolle spielten.
Bemühen, die deutsch-polnischen Spannungen zu entschärfen
Im November 1932 nahm die Bedrohung noch einmal konkrete Formen an. Polen bot Frankreich in Geheimverhandlungen an, gemeinsam Deutschland anzugreifen („Die Lage für einen Krieg ist so günstig wie nie“). Frankreich lehnte ab, doch der Vorgang blieb der Reichsregierung und der Wehrmachtsführung nicht verborgen. So wurde Polen wegen seiner Gebietsansprüche, wegen seiner militärischen Überlegenheit und wegen seiner deutschfeindlichen Politik bis 1933 von allen Regierungen und Parteien der Weimarer Republik und von der Reichswehr als Bedrohung angesehen.
Diese Einschätzung baute sich erst langsam ab, als Hitler und Piłsudski 1934 einen Freundschaftsvertrag geschlossen hatten. Es folgten vier Jahre mit dem beiderseitigen Bemühen, die deutsch-polnischen Spannungen zu entschärfen, einzudämmen und zu überspielen. Dieses Bemühen um Entspannung und die Lösung der Probleme fand im März 1939 ein abruptes Ende, als Hitler die Tschechei besetzen ließ. Ein halbes Jahr danach, als die Wehrmacht in Polen einmarschierte, waren die antideutsche Politik der Polen aus der Zeit bis 1934 und die militärische Bedrohung in der Zange zwischen den Armeen der Polen und Franzosen nicht vergessen.
Für viele deutsche Kriegsteilnehmer war der Krieg gegen Polen deshalb nicht nur ein Feldzug zur Befreiung der deutschen Minderheit in Polen, um die Wiedervereinigung Danzigs und um die freien Verkehrswege zum abgetrennten Ostpreußen. Es war auch eine militärische Abrechnung mit der Militärmacht Polen, die wiederholt versucht hatte, ihre Überlegenheit in der Zeit der deutschen Schwäche ohne Skrupel auszunutzen.
Quellennachweis:
http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5d629aeeaef.0.html
Teil 6: Danzigs Zukunft wurde zuvor in Prag verspielt
Von Gerd Schultze-Rhonhof
Das Jahr 1939 war nicht nur das Jahr des Kriegsausbruchs. Der Herbst 1938 und der Winter, das Frühjahr und der Sommer 1939 waren auch eine Zeit bemerkenswerter Veränderungen und Verhandlungsbemühungen. Alles begann nach der Konferenz von München im Oktober 1938 mit den deutsch-polnischen Gesprächen über die Zukunft Danzigs und um exterritoriale Verkehrsverbindungen nach Ostpreußen.
Mit dem Zerfall der Tschechoslowakei in drei neue Staaten ein halbes Jahr danach fanden die Verhandlungen zwischen Berlin und Warschau ein abruptes Ende. Hitler vergriff sich an der Rest-Tschechei und ließ sie völkerrechtswidrig als Protektorat besetzen.
Großbritannien ging infolgedessen auf Konfrontationskurs zu Deutschland. Polen ergriff die Gelegenheit und wechselte von der deutschen auf die britische Seite über. Großbritannien stellte Polen einen Persilschein für seinen weiteren Umgang mit dem Deutschen Reich aus. Großbritannien und Frankreich versprachen Polen ihre Unterstützung für den Fall einer deutsch-polnischen Auseinandersetzung um Danzig und die Passage durch den Korridor.
Hitler ging aufs Ganze
Zu allem Überfluß entwickelte sich im Mai 1939 noch der sogenannte Zollinspektorenstreit zwischen der Freien Stadt Danzig und Polen, der beinahe schon im August 1939 den Krieg ausgelöst hätte. In den letzten neun Tagen vor Kriegsausbruch ging Hitler dann aufs Ganze, er verlangte von Polen ein Entgegenkommen bis zum Monatsende. Als das ausblieb, ließ er die Wehrmacht in Polen einmarschieren und löste so den Zweiten Weltkrieg aus.
Nach diesem Parforce-Ritt durch das letzte Jahr vor Kriegsausbruch das Ganze noch einmal im Detail: Der deutsch-polnische Freundschaftsvertrag von 1934 hatte eine stabile Phase des Verhältnisses beider Staaten eingeleitet. Das führte dazu, daß Polen sich im Oktober 1938 seine Landerwerbung in der zerfallenden Tschechoslowakei von Hitler billigen ließ. Polen wollte den tschechischen Teil des Industriegebiets von Teschen annektieren und dabei auch die tschechisch, deutsch und polnisch bewohnte Grenzstadt Oderberg.
Das Auswärtige Amt in Berlin hatte Einspruch gegen die Annexion von Oderberg in Warschau eingelegt, doch Hitler war hier eingeschritten. Er hatte die Grenzstadt Polen zugestanden. Sein Argument: „Wir können nicht um jede deutsche Stadt mit Polen streiten.“ Seine Hoffnung war, daß Polen dafür der Wiedervereinigung der deutschen Stadt Danzig mit dem Deutschen Reich zustimmen würde.
Anerkennung polnischer Gebietserwerbungen angeboten
Bald nach der Annexion des Teschener Gebiets und Oderbergs durch Polen im September 1938 begann Hitler im Oktober Verhandlungen um Danzig, die Transitwege und die Einhaltung der Menschenrechte für die Volksdeutschen in Polen. Sein erstes Angebot: die Anerkennung der polnischen Gebietserwerbungen der altdeutschen Gebiete seit 1918 und die Verlängerung des deutsch-polnischen Freundschaftsvertrags von 10 auf 25 Jahre.
Das erste der beiden Angebote Hitlers war ein großer Schritt Richtung Polen. Alle polnischen Regierungen seit 1924 hatten die Reichsregierungen vor Hitler stets gebeten, ihre Gebietsgewinne in Posen, Westpreußen und Oberschlesien als endgültig anzuerkennen. Alle Regierungen der Weimarer Republik hatten dieses abgelehnt. Hitler bot die Anerkennung als erster deutscher Kanzler an.
Im Januar 1939 legte Hitler noch einmal nach. Er schlug vor: „Danzig kommt politisch zur deutschen Gemeinschaft und bleibt wirtschaftlich bei Polen“, was den bisherigen Status quo Polens unwesentlich verändert hätte. Außerdem lud Außenminister Joachim von Ribbentrop Polen zum Beitritt in den „Antikomintern“-Pakt ein. Bis in den März 1939 hinein gab es sechs Anläufe, die drei deutsch-polnischen Probleme auf dem Verhandlungsweg zu lösen.
Beistandspakt gegen Deutschland
Polen war zwar bereit, das Recht anzuerkennen, den Freistaat von Deutschland diplomatisch im Ausland zu vertreten zu lassen, aber in den territorialen Fragen kam man sich nicht näher. Zu dieser Zeit, im Winter 1938/39, war Polen wegen seiner außenpolitischen Spannungen mit fast allen Nachbarstaaten nach 1920 und wegen der erfolgten Teschen-Annexion in London noch geächtet.
Ende März 1939 aber wendete sich das Blatt. Hitler beging seinen großen Fehler. Er erklärte die Tschechei, entgegen früher gegebenen Versprechen, zum deutschen Protektorat und ließ sie besetzen. Nun brauchten die Briten Verbündete gegen Deutschland. Sie boten Polen einen Beistandspakt gegen Deutschland an. Polen wechselte den Partner und ging auf Großbritanniens Seite über.
Zu diesem Seitenwechsel hatte beigetragen, daß Deutschland im März die von den Slowaken erbetene Schutzherrschaft für ihren neuen Staat übernommen hatte, obwohl die polnische Regierung der Ansicht war, das Privileg der Schutzherrschaft hätte Polen zugestanden. Weitere Faktoren waren die Rückgabe des seit 1923 illegal besetzten Memellands von Litauen an Deutschland und der vom Reich mit Rumänien abgeschlossene Handelsvertrag. Deutschland hatte in kurzer Frist vier Erfolge an Polens Grenzen eingefahren, und Polen war leer ausgegangen.
Eiszeit zwischen Deutschland und Polen
Obwohl die Versuche der deutschen Seite, mit den Polen weiter zu verhandeln, zunächst noch weiterliefen, schloß Warschau Ende März 1939 eine Beistandsabmachung mit den Briten, machte seine Streitkräfte teilmobil, das heißt, es verdoppelte seine Truppen, stellte sieben Armeestäbe auf und ließ Truppen in Richtung Ostpreußen aufmarschieren. Hitler reagierte und gab am 3. April der Wehrmacht erstmals konkret den Befehl, einen Angriff gegen Polen (Fall Weiß) für den Fall vorzubereiten, daß Polen seine Haltung gegenüber dem Deutschen Reich weiter verschärfen sollte.
Nun herrschte Eiszeit zwischen Deutschland und Polen. Dennoch machte die deutsche Reichsregierung noch ein paar Anläufe, weiter zu verhandeln. Doch die polnische Regierung erklärte nun, der Status der Freien Stadt Danzig beruhe nicht auf dem Vertrag von Versailles, sondern auf der jahrhundertelangen Zugehörigkeit Danzigs zum Königreich Polen. Und Posen und Westpreußen gehörten de jure und de facto längst zu Polen. Die von Hitler angebotene Anerkennung der polnischen Gebietsgewinne sei keine Gegenleistung.
Bemerkenswert bei dieser Entwicklung ist, daß Polen die ersten Aufmarschschritte für die Kriegseröffnung eingeleitet hatte. Die neuen Armeehauptquartiere waren bereits an ihren späteren Kriegsstandorten aufgeschlagen und wurden bis zum Kriegsbeginn auch nicht mehr abgerüstet. Zudem hatte Polen den größten Teil der einberufenen 330.000 Reservisten bis zum Kriegsanfang nicht mehr entlassen.
Die Mobilmachung setzte sich im Mai und später in kleinen Schritten fort, wie auch die Verlegung von Truppenteilen an ihre späteren Einsatzorte. Der polnische Aufmarsch war damit drei Monate vor dem deutschen eingeleitet. Die deutschen Mobilmachungs- und Aufmarschvorbereitungen begannen erst am 26. Juni 1939 mit der Verlegung von neun Infanteriedivisionen an die polnisch-deutsche Grenze.
Quellennachweis:
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Teil 7: Krieg war nur noch eine Frage der Zeit
Von Gerd Schultze-Rhonhof
Seit Großbritannien eine Garantie angeboten und Frankreich seine militärische Unterstützung versprochen hatte, wuchs in Polen ein Gefühl von Siegessicherheit, das sich zwischen Traum und Rausch bewegt hat. Ab Mai 1939 nahmen die Ausschreitungen gegen die volksdeutsche Minderheit in Polen wieder schlimme Formen an.
Auf dem Lande wurden Höfe deutscher Besitzer in großer Zahl angezündet, die Bauern vertrieben, Deutsche in den Städten verprügelt, in Einzelfällen sogar totgeschlagen. Deutschsprachige Gottesdienste wurden so häufig gestürmt und aufgelöst, daß sich der Vatikan genötigt sah, dies bei der polnischen Regierung zu beklagen.
Die Deutsche Reichsregierung mußte im Sommer 1939 Auffanglager einrichten, um des Stromes deutscher Flüchtlinge aus Polen Herr zu werden. Ab Juni 1939 mehrten sich in Danzig die gegenseitigen Beschuldigungen und Verdächtigungen zwischen der deutsch-Danziger Bevölkerung und den polnisch-Danziger Behörden.
„Zollinspektorenstreit“
Polnische Militärtransporte fuhren durch das Danziger Gebiet, ohne daß sie, wie es vereinbart war, vorher beim Danziger Senat gemeldet wurden. Die polnischen Wachmannschaften im Munitionsdepot auf der Westerplatte wurden auf 240 Mann verstärkt, obwohl der Völkerbund nur 88 Soldaten zugelassen hatte.
Besonders kritisch wurde ein Zwist im Sommer 1939, der sogenannte „Zollinspektorenstreit“. Ab Mai verschärften sich Kontrollen und Verhalten der polnischen Zollbeamten gegenüber den Danzigern im kleinen Grenzverkehr, der für die Menschen dort in ihrer Insellage von besonderer Bedeutung war. Des weiteren maßten sich die polnischen Zollbeamten gegenüber ihren deutschen Kollegen Befehlsbefugnisse an. Zur Verärgerung der deutschen Seite wurde auch die Zahl der polnischen Beamten wesentlich erhöht.
Die deutschen Beamten arbeiteten daraufhin mit den polnischen nicht mehr zusammen. Die wiederum verzögerten die Ausfuhr Danziger Agrar- und Fischereiprodukte, die im heißen Sommer 1939 schnell verdarben. In dieser angespannten Lage beschwerte sich der Präsident des Danziger Senats, Arthur Greiser (NSdAP), beim polnischen Generalkommissar Marjan Chodacki über die beschriebenen Vorfälle und kündigte an, daß deutsche Zollbeamte von den polnischen in Zukunft keine Weisungen mehr entgegennehmen würden.
Einmischung als „Angriffshandlung“ betrachtet
Chodacki schickte dem Senatspräsidenten postwendend ein Ultimatum, diese Weisung bis 18 Uhr des selben Tags zurückzunehmen, andernfalls „werde die polnische Regierung unverzüglich Vergeltung gegen die freie Stadt anwenden“. Außerdem teilte Chodacki mit, daß der polnische Zoll ab sofort bewaffnet werde. Hitler, vom Senatspräsidenten um Rat gefragt, drängte diesen, für Entspannung zu sorgen und „die Angelegenheit nicht noch mehr zu vergiften“. Es gelang schließlich, Chodacki zur Aufhebung des Ultimatums zu bewegen.
Das Auswärtige Amt übermittelte dem polnischen Geschäftsträger in Berlin die Mißbilligung der Reichsregierung zum Zollinspektorenstreit, zum Ultimatum und zur Drohung gegenüber der Danziger Bevölkerung. Der teilte nach Rücksprache mit seinem Ministerium in Warschau tags darauf mit, daß Polen jede Einmischung der deutschen Reichsregierung in die polnischen Beziehungen zum Freistaat zu Lasten Polens als „Angriffshandlung“ betrachten werde.
Angesichts des unbedeutenden Zollstreits in Danzig war das eine ganz massive Drohung, zumal Großbritannien und Frankreich zugesichert hatten, Polen in jedem von Deutschland ausgelösten Krieg zu unterstützen. Hitler zeigte sich über das polnische Ultimatum empört. Verschärfend wirkten Deutungen der polnischen Presse, Hitler habe im Zollstreit „klein beigegeben“ und eine einzige, ein wenig schroffe Note habe genügt, „ihn in die Knie zu zwingen“.
Fingierte Brand- und Sprengstoffanschläge
In der letzten Woche vor dem Kriegsausbruch versuchten polnische Flak-Batterien mehrmals, Passagiermaschinen der Deutschen Lufthansa auf ihrem Flug von Berlin nach Königsberg über der Ostsee abzuschießen. Es kam zu zahlreichen Schießereien an den Grenzübergängen zwischen polnischen und deutschen Zollbeamten und Soldaten, wobei es Tote gab.
Das „Abfackeln“ deutscher Bauernhöfe im polnischen Grenzland ging unvermindert weiter. Im August griffen die Überfälle und Brandstiftungen der Polen auch auf die deutsche Seite der Grenze über. Um diese Geschehnisse dann für die Propaganda gezielter ausschlachten zu können, inszenierte der Sicherheitsdienst des Reichsführers SS (SD) in den letzten Tagen vor Beginn des Krieges beiderseits der Grenze fingierte Brand- und Sprengstoffanschläge.
Diese illegalen Aktivitäten des SD wären angesichts der Vielzahl der polnischen Übergriffe wohl nicht erforderlich gewesen, zu offen sprachen gegenüber der entsetzten deutschen Öffentlichkeit die Bilder der Flüchtlingsströme, der Schießereien und Angriffe auf deutsche Bauern jenseits der Grenze. Als am 31. August, dem Tag vor Kriegsbeginn, auch noch der deutsche Konsul in Krakau umgebracht wurde, überraschte der Krieg gegen Polen im Deutschen Reich wohl niemanden mehr.
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Teil 8: Stalin verhandelte zweigleisig
Von Gerd Schultze-Rhonhof
Der August 1939 war ein in jeder Hinsicht turbulenter Monat. Der Zollinspektorenstreit in Danzig war kurz davor, zum Krieg umzuschlagen. Die Verfolgung der Deutschen in Polen und die Fluchtwelle von Volksdeutschen aus Polen in das Reichsgebiet erreichten ihren Gipfel. So konnte es kaum wundern, daß viele Regierungen die Katastrophe eines neuen Krieges kommen sahen und parteiergreifend oder auch neutral versuchten, in den polnisch-deutschen Streit einzugreifen.
Der Heilige Vater, der belgische König, der US-Präsident und der italienische Staatschef versuchten vergeblich zu vermitteln. Bemerkenswert ist die Initiative eines schwedischen Vermittlers, des Industriellen Birger Dahlerus. Er schlug ein geheimes deutsch-britisch-französisch-italienisches Gespräch über eine friedliche Beilegung der Streitigkeiten vor.
Die deutsche Seite sagte sofort zu. England ließ wissen, daß mit einer englischen Antwort erst nach Ablauf einiger Zeit zu rechnen wäre. Die Engländer und Franzosen verhandelten nämlich zu der Zeit mit den Sowjets in Moskau, um ein Kriegsbündnis gegen Deutschland abzuschließen. So waren sie zu diesem Zeitpunkt nicht an einer Verhandlungslösung interessiert. So war auch Dahlerus’ erster Ansatz gescheitert, doch er sollte in der letzten Woche vor dem Kriegsausbruch noch einmal als Vermittler eine Rolle spielen.
Stalin stellte 102 Divisionen für den Angriff auf Deutschland bereit
Nach dem deutschen Einmarsch in der Tschechei hatte Frankreich Verbindung zur Sowjetunion aufgenommen, um mit ihrer Hilfe weitere Staaten in Osteuropa vor einem deutschen Zugriff zu beschützen. England klinkte sich ein und schlug einen französisch-englisch-polnisch-sowjetischen Viererbund gegen Deutschland vor. Was man in Paris und London dabei unterschätzte, war die große offene Rechnung der Sowjets mit Polen. Moskau hatte 1921 nach einem von Polen begonnenen Krieg weite Teile Weißrußlands und der Ukraine an Polen abtreten müssen, Gebiete, in denen bis auf eine kleine polnische Minderheit Russen und Ukrainer lebten.
Moskau wollte unbedingt diese an Polen verlorenen Gebiete zurückbekommen, bestenfalls mit Hilfe Englands und Frankreichs. Am 17. April 1939 schlug die sowjetische Regierung den Briten und Franzosen deshalb einen Dreibund gegen Deutschland vor. Und am gleichen Tage ließ sie ihren Botschafter in Berlin vorstellig werden und versichern: „Die Sowjetunion hat die jetzigen Reibereien zwischen Deutschland und den westlichen Demokratien nicht gegen Deutschland ausgenutzt und wünscht auch nicht, das zu tun.“
Die Verhandlungen der Sowjets mit England und Frankreich in Moskau führten bis zum August 1939 nicht zum von Stalin gewünschten Ergebnis. Die Sowjets hatten 102 Heeresdivisionen und 5.500 Bomber und Jagdflugzeuge für einen Angriff gegen Deutschland angeboten, aber die Franzosen wollten im Kriege gegen Deutschland nur ihre eigenen Grenzen schützen, und die Engländer legten sich nicht auf die Menge ihrer Truppen fest, die sie gegen Deutschland zur Verfügung stellen wollten. Obendrein verweigerte die polnische Regierung den Russen die Berechtigung, auf dem Weg nach Deutschland durch Polen zu marschieren; aus gutem Grund.
Deutsch-russische Verständigung
So wechselte Moskau blitzschnell die Seite und schloß den sogenannten Hitler-Stalin-Pakt mit Deutschland. Etwas Besonderes an diesem Seitenwechsel ist, daß er schon eingeleitet wurde, als Briten, Sowjets und Franzosen noch in Moskau über ihren Angriff gegen Deutschland in Verhandlung standen. Die englisch-französisch-sowjetischen Gespräche zogen sich erfolglos bis zum 21. August hin. Am 3. August schon war der deutsche Botschafter in Moskau Friedrich-Werner Graf von der Schulenburg beim sowjetischen Außenminister Molotow vorstellig geworden und hatte um ein Stillhalteabkommen gebeten. Deutschland hatte damit den ersten Schritt getan und der Sowjetunion die Tür für eine deutsch-russische Verständigung geöffnet.
Am 12. August, dem Tage als die französisch-britische Verhandlungsdelegation in Moskau eintraf, nahm die sowjetische Botschaft in Berlin Kontakt zum Auswärtigen Amt auf und zeigte das Interesse ihrer Regierung, über Wirtschaftsfragen und „das polnische Problem“ zu verhandeln. Die deutsche Reichsregierung wurde dann für ein paar Tage mit den Vorbereitungen eines Wirtschaftsabkommens beschäftigt und hingehalten.
Am 15. August, während Briten, Franzosen und Sowjets noch über den Durchmarsch der russischen Armee durch Polen sprachen, fragte der sowjetische Außenminister den deutschen Botschafter, ob das Gerücht stimme, daß Deutschland an einem Nichtangriffspakt mit der Sowjetunion und an einer deutsch-russischen Garantie für die drei baltischen Staaten interessiert sei. Am 16. August antwortete Außenminister Joachim von Ribbentrop seinem sowjetischen Kollegen Wjatscheslaw Molotow offiziell, daß Deutschland einen Nichtangriffspakt für 25 Jahre Dauer anbiete und auch bereit wäre, die Baltenstaaten gemeinsam mit der Sowjetunion zu garantieren.
„Geheimes Zusatzabkommen“ blieb Deutschen bis zuletzt verborgen
Am 17. August, während Engländer, Franzosen und Russen noch immer in Moskau beieinandersaßen, teilte Molotow der deutschen Seite mit, daß die Sowjetunion an einer Verbesserung des deutsch-sowjetischen Verhältnisses interessiert wäre. Er schlug als ersten Schritt den Abschluß eines Handels- und Kreditabkommens vor und als zweiten einen Nichtangriffspakt, „bei gleichzeitiger Vereinbarung eines speziellen Protokolls“. Von der Schulenburg fragte nach den Wünschen der Sowjets für das Protokoll, doch erhielt keine Antwort. Die deutsche Seite blieb nun in dem Glauben, es handelte sich bei dem speziellen Protokoll um die gemeinsame Garantie für die baltischen Staaten.
Inzwischen setzten die Sowjets ihre Gespräche mit den Franzosen und den Engländern für vier Tage aus. Die Franzosen versuchten währenddessen weiterhin, den Polen ein Durchmarschrecht für die Russen abzuringen. Als das endgültig gescheitert war, am 20. August, überreichte Molotow von der Schulenburg den sowjetischen Textentwurf für den Nichtangriffspakt. Der Text für das spezielle Protokoll, das spätere „Geheime Zusatzabkommen“ jedoch fehlte. Am 21. August unterbrachen die Sowjets die Verhandlungen mit der englisch-französischen Delegation „auf unbestimmte Zeit“ und luden von Ribbentrop zur Unterzeichnung des Nichtangriffspakts und des Protokolls nach Moskau ein.
Am 22. August, neun Tage vor dem Kriegsausbruch, flog von Ribbentrop zur Unterzeichnung des Nichtangriffspakts und des „speziellen Protokolls“ nach Moskau. Er glaubte noch immer, daß es sich beim Protokoll um die gemeinsame deutsch-sowjetische Garantie für die drei Baltenländer handeln würde. Doch Molotow eröffnete ihm vor der Unterzeichnung den wahren Inhalt des Protokolls, das dann als das „Geheime Zusatzabkommen“ in die Geschichte eingehen sollte, die Aufteilung Osteuropas in zwei Interessensphären. Dabei kamen Finnland, zwei Baltenrepubliken und das ehemals russische Ostpolen zur sowjetischen Interessensphäre.
Von Ribbentrop hatte zwar mit einer Aufteilung des Ostseeraums in eine sowjetische und eine deutsche Sphäre gerechnet, nicht aber damit, daß zwei der drei baltischen Staaten allein der sowjetischen Sphäre zugeschlagen würden. Von einer gemeinsamen Garantie für Estland, Lettland und Litauen war nun keine Rede mehr. Von Ribbentrop bat Stalin um eine Konferenzunterbrechung, telefonierte mit Hitler und ließ sich erst dessen Zustimmung geben, bevor er unterschrieb. So ist das geheime Zusatzabkommen vom 23. August 1939 ein Coup der Sowjetunion gewesen.
Quellennachweis:
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