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	<title>Der BRD Schwindel &#187; internetsperren</title>
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	<description>Wie das &#34;Personal&#34; in der BRD &#34;verschaukelt&#34; wird</description>
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		<title>Zensur ohne Zahlen</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 11:59:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p class="syndicated-attribution"><em>RSS via <a href="http://www.readers-edition.de/2010/07/15/zensur-ohne-zahlen/">Readers Edition</a></em></p>
<p>Lesezeit: 4 &#8211; 6 Minuten</p>
<p style="text-align: justify;">Wer in Deutschland bei Polizei oder Staatsanwaltschaft Anzeige  erstattet, kennt das: Nach zwei Wochen keine Nachricht, nach vier Wochen  immer noch nicht, nach acht Wochen schlie&#223;lich die Mitteilung, dass die  Ermittlungen ein Aktenzeichen bekommen haben. Und nach einem halben  Jahr dann die Offenbarung: Es konnte kein T&#228;ter gefunden werden, die  Ermittlungen wurden eingestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dem Bundeskriminalamt geht es  nicht ganz so schlimm, aber dennoch sieht die deutsche Zentralbeh&#246;rde  f&#252;r den Kampf gegen Kinderpornografie gro&#223;en Grund zur Klage. Obwohl man  sich nach Kr&#228;ften bem&#252;he, gelinge es nicht “einschl&#228;gige Seiten”  schnell zu l&#246;schen, gibt die <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article8465932/BKA-kann-Kinderpornografie-nicht-zuegig-loeschen.html">“Welt”</a> unter Berufung auf eine interne Studie der Wiesbadener Polizeibeh&#246;rde  wieder, wie schlecht es steht in Sachen sauberes Netz.  Nur 60 Prozent  der Webangebote, die Bilder sexuellen Kindesmissbrauchs zeigen, seien im  ersten Halbjahr auf Aufforderung des BKA innerhalb einer Woche gel&#246;scht  worden. 40 Prozent hingegen verzeichneten bis zur Abschaltung weiter  “immense Zugriffszahlen”, was zu “einer St&#246;rung der &#246;ffentlichen  Sicherheit und Ordnung” f&#252;hre.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Strategie ist klar. Das BKA  nimmt einen neuen Anlauf zu Internetsperren von Angeboten, bis diese  gel&#246;scht sind.<br />
</strong><br />
Das macht ein Entwurf f&#252;r einen “Aktionsplan gegen  Kinderpornographie” deutlich, der die Ideen aufgreift, die Zensursula  van der Leyen in ihrer Zeit als Bundeszensurministerin favorisiert  hatte. Damals war die Rede von zehntausenden Kinderpornoseiten im Netz,  die von Millionen und Abermillionen treusorgenden Familienv&#228;tern beinahe  t&#228;glich besucht wurden.  <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2009/04/jeder-mann-ein-kinderpornograf.html">“Bis  zu 450.000 Zugriffe” am Tag allein von deutschen Nutzern auf Seiten mit  kinderpornografischem Inhalt</a> hatte Ursula von der Leyen z&#228;hlen  lassen  &#8211; angesichts dessen sind die vom BKA jetzt vorgelegten Zahlen   absolut entt&#228;uschend.</p>
<p><span id="more-16279"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Doch was hei&#223;t Zahlen? Auch wenn es dem <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,706622,00.html">Spiegel  nicht aufgefallen ist:</a> Es werden keine genannt. Nicht, f&#252;r wie viele  Seiten &#252;berhaupt eine L&#246;schung beantragt wurde. Nicht, was “immense  Zugriffszahlen” bedeutet. Nicht, ob und wann die nach der  Einwochen-Frist verbliebenen Seiten am Ende doch noch abgeschaltet  wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Einziger Fakt: Zwischen Januar und Juni seien  “lediglich 20 direkte L&#246;schungsbest&#228;tigungen” von ausl&#228;ndischen  Providern eingegangen. Ob auf sechs Millionen, 600000 oder 60  L&#246;schantr&#228;ge wird nicht verraten. Ebensowenig, ob alle anderen 12, 1200  oder zw&#246;lf Millionen zur L&#246;schung aufgeforderten Provider ohne “direkte  L&#246;schungsbest&#228;tigung” handelten.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundeskriminalamt-fordert-erneut-Sperren-von-Kinderpornographie-1038425.html">Heise</a> zitiert hilfsweise Statistiken von Internet-Beschwerdestellen, die  ebenfalls keine absoluten Zahlen nennen, aber klarstellen, dass  inkriminierte Seiten zu 93 Prozent innerhalb von zwei Wochen  abgeschaltet werden und die &#252;briggebliebenen sp&#228;ter auch verschwinden.  Mittelfristig bleibe so “keine einzige gemeldete Domain online”.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dennoch  malt CDU-Internetexperte Wolfgang Bosbach schwarz.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">“Es gibt keinen  Grund zu der Annahme, dass die Zahlen im zweiten Halbjahr besser sein  werden”, unkt Bosbach, der k&#252;rzlich <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2798119_Bosbach-haelt-nichts-von-Intelligenztests.html">noch  nichts von Intelligenztests hielt.</a> Jetzt sind ihm 100 Prozent sind  zuwenig. Das BKA habe durch seine Studie ohne nachpr&#252;fbare Zahlen  nachgewiesen, dass “das Entfernen der inkriminierten Angebote in einem  viel zu geringem Umfang m&#246;glich” sei. Weshalb die Union “energisch”  daf&#252;r pl&#228;diere, “den Zugang durch Internetsperren zu erschweren”.</p>
<p style="text-align: justify;">Der  Nachwuchs der Union geht noch einen Schritt weiter: Sex soll ganz raus  aus dem Netz. „YouPorn, Porn Tube, New Porn und noch tausende andere  Seiten sind f&#252;r minderj&#228;hrige Jugendliche nur einen Klick entfernt”,  klagt Conrad Clemens, der JU-Vorsitzende von Berlin. Die Politik schaue  zu, wie die Jugendlichen zuschauen, wenn Filme mit fast unvorstellbarem  Inhalt liefen. Pornografie aber sei “immer frauenfeindlich, sie erh&#246;ht  die Gewaltbereitschaft von Jugendlichen gegen&#252;ber anderen Menschen  und sie verdirbt die sexuelle Entfaltung”, wei&#223; der CDU-Experte.  Mittlerweile laufe schon <a href="http://www.washingtontimes.com/news/2010/jul/11/more-women-lured-to-pornography-addiction/?page=1">jede  sechste Frau Gefahr, s&#252;chtig nach Internet-Pornos zu werden. </a> Die  Junge Union pl&#228;diere f&#252;r einen sauberen “Schengen-Raum” im Internet, der jede Art von <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2009/07/gefahrder-tarzan.html">Schund,  Schmutz und Schmuddel</a> kategorisch ausschlie&#223;e. “<a href="http://www.netzpolitik.org/2010/junge-union-berlin-fordert-pornographieverbot/">Ziel muss ein  effektives Pornografieverbot f&#252;r Jugendliche im Internet sein</a>“, steckt  der JU-F&#252;hrer ab, “hierbei von Zensur zu sprechen ist v&#246;lliger Irrsinn”.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/07/zensur-ohne-zahlen.html">politplatschquatsch.com</a></p>
<p class="syndicated-attribution">
<hr />
<h5>Quelle und Copyright: <a href="http://www.readers-edition.de/2010/07/15/zensur-ohne-zahlen/">Readers Edition</a> &#8211; Verteiler: <a href="http://www.rss-server.net/feed/">RSS-Server Netzwerk</a></h5>
</p>
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		<title>Schleswig-Holstein will Internetsperren einführen</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 09:03:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Um sich vor der unliebsamen Konkurrenz zu sch&#252;tzen, will das Land Schleswig-Holstein nach d&#228;nischem Vorbild erste Sperren gegen ausl&#228;ndische Gl&#252;cksspielanbieter einf&#252;hren. Der Gesetzesentwurf soll in Berlin am 9. Juni vorgestellt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>RSS via <a href="http://www.gulli.com/news/schleswig-holstein-will-internetsperren-einf-hren-2010-05-28">gulli:News</a></em></p>
<p style="text-align: justify;"><em></em><strong>Um sich vor der unliebsamen Konkurrenz zu sch&#252;tzen, will das Land Schleswig-Holstein nach d&#228;nischem Vorbild erste Sperren gegen ausl&#228;ndische Gl&#252;cksspielanbieter einf&#252;hren. Der Gesetzesentwurf soll in Berlin am 9. Juni vorgestellt werden.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Um die Kassen des Landes aufzuf&#252;llen, plant Schleswig-Holstein einen  Ausbruch aus dem staatlichen Gl&#252;cksspielmonopol. Um sich gegen die  Mitbewerber aus dem Ausland zu sch&#252;tzen, will die schwarz-gelbe  Koalition mit Internetsperren reagieren. Der Vorsitzende der  FDP-Fraktion im Landtag von Schleswig-Holstein r&#228;umte am Mittwoch ein,  dass eine entsprechende Regelung vorgesehen sei. Die Landtagskoalition  h&#228;tte sich auf einen gemeinsamen Gesetzentwurf geeinigt, der n&#228;chsten  Monat vorgestellt werden soll. Sperranordnungen gegen&#252;ber  Internetanbietern sollen die Konkurrenz der illegalen Anbieter unm&#246;glich  machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Schon n&#228;chstes Jahr will man den  Gl&#252;cksspielstaatsvertrag auslaufen lassen, was mit einer Aufl&#246;sung des  Staatsmonopols f&#252;r Internet-Sportwetten u. v. a. m. einhergeht. Wolfgang  Kubicki bezeichnet die alte Regelung als antiquiert und technisch  &#252;berholt. Der jetzige Staatsvertrag w&#252;rde einen „rechtsgrauen Raum“ und  einen „nicht kontrollierbaren Schwarzmarkt f&#252;r Gl&#252;cksspiele“ f&#246;rdern.  Letztes Jahr haben die Deutschen laut einer Studie 7,8 Milliarden Euro  in Wetten eingesetzt, nur l&#228;cherliche 6 Prozent davon sind in die  staatlichen Kassen geflossen. Herr Kubicki spricht sich f&#252;r eine  „Liberalisierung“ des Modells aus. Offener und liberaler d&#252;rfte sich die  Situation f&#252;r ausl&#228;ndische Mitbewerber kaum gestalten. Um den  Schuldenberg des Landes von 25 Milliarden Euro in den Griff zu bekommen,  schielt man auf das Nachbarland D&#228;nemark. Dort sollen Internet-Provider  mit Sperrverf&#252;gungen dazu gezwungen werden, den Zugang zu illegalen  Anbietern zu unterbinden. Gesperrt wird in D&#228;nemark bislang nur der  Zugang zu Anbietern von Kinderpornografie, das Verfahren gilt aber als  rechtlich wie technisch stark umstritten. Der Vorsitzende der  FPD-Fraktion in Schleswig-Holstein sieht dies als eine „Kr&#252;cke“ an.  Langfristiges Ziel sei laut Herrn Kubicki eine EU-weite Regelung der  Sperren. Derartige Sperranordnungen wurden bereits in anderen  Bundesl&#228;ndern besprochen, ein konkretes Gesetzesvorhaben ist laut <a href="http://exit.gulli.com/url/http://www.telemedicus.info/article/1767-Online-Gluecksspiel-Schleswig-Holstein-will-Sperrverfuegungen.html" >Telemedicus</a> noch nicht in Sicht.</p>
<p><span id="more-12068"></span></p>
<p>Auch kann der Autor des juristischen  Webblogs <a href="http://exit.gulli.com/url/http://www.telemedicus.info/article/1767-Online-Gluecksspiel-Schleswig-Holstein-will-Sperrverfuegungen.html" >Telemedicus</a> keinen Handlungsbedarf f&#252;r den Gesetzgeber erkennen. Der derzeit  g&#252;ltige Gl&#252;cksspielstaatsvertrag beinhaltet bereits einen Passus, der  ISPs zur Mitwirkung verpflichten kann. Laut § 9 Abs. I Nr. 5 sind  Internet-Anbieter daf&#252;r verantwortlich, den Zugang zu unerlaubten  Gl&#252;cksspielangeboten zu untersagen. Es d&#252;rfte zudem interessant werden,  ob die Liste der zu sperrenden Websites &#246;ffentlich gemacht wird. In den  meisten F&#228;llen sind derartige Listen bis zu deren Leak geheim. Kritiker  erkennen zudem m&#246;gliche Begehrlichkeiten anderer  Interessengemeinschaften, die zu gerne anders geartete Angebote wie  BitTorrent-Indexer, Usenet-Anbieter, Filehoster oder illegale  Video-on-Demand-Portale wie kino.to &amp; Co. gesperrt sehen w&#252;rden.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie dem auch sei: Von einer von Herrn Kubicki angesprochenen  „Liberalisierung“ des Marktes kann freilich keine Rede sein.</p>
<hr />
<h5>Quelle und Copyright: <a href="http://www.gulli.com/news/schleswig-holstein-will-internetsperren-einf-hren-2010-05-28">gulli:News</a> &#8211; Verteiler: <a href="http://www.rss-server.net/feed/">RSS-Server  Netzwerk</a></h5>
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