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Na, das ich ja mal eine gute Nachricht. Endlich zeigt ein Politiker Verstand und Weitblick:
Als ich vor gut 25 Jahren Wolf Schneiders Buch über „unsere tägliche Desinformation“ las, wollte ich glauben, es handele sich um die Kritik an einem Randphänomen in Presse und Rundfunk. Fehlinformationen, Falschmeldungen und Unrichtigkeiten, so war ich überzeugt, schlichen sich eben unvermeidlich immer wieder ein und würden dann, sobald entdeckt, gleich sorgfältig berichtigt. Dass ein haltloses Gerücht, eine von Beginn an unzutreffende Darstellung und die Behauptung unrichtiger Zusammenhänge in meiner bundesrepublikanischen Presse auch nur eine Woche würden überleben können, schien mir schlicht unvorstellbar. Qualitätsjournalismus in Leitmedien und aus öffentlich-rechtlichen Anstalten, so meinte ich, garantierten getreue Abbildungen der tatsächlichen Vorgänge, insbesondere im Unterschied zur Presse der DDR, die Wolf Scheider damals, 1984, kontrastierend thematisierte.
von hma tornow
Die heutige Fragestunde des deutschen Bundestages hat den Wähler einmal mehr von der Abgehobenheit der Parlamentarier überzeugen können.
von petrapez
Berliner Verfassungsschutz stellt aber klar: Stelle war ordnungsgemäss ausgeschrieben und der Mann kam freiwillig.