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Der ARD-Filmbeitrag zeigt, wie deutsche Sparer und Mittelständler um ihre Lebensleistung betrogen werden, wie ihnen als Kreditnehmer von Banken Haus und Hof abgetrickst werden, wie die deutschen Gerichte das noch unterstützen und wie die Politiker dabei tatenlos zusehen. Die Betroffenen verlieren dabei oft all ihr Habe, und etliche haben sich deswegen bereits das Leben genommen:
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Wenn man sich die aktuelle politische Lage ansieht, gibt es eigentlich nur diese zwei Möglichkeiten. Da trifft eine konzeptions- und organisationslose Bundesregierung auf eine nicht minder unglaubwürdige Oppositiontruppe. Alle gemeinsam scheinen sich zum Ziel gemacht zu haben, was schert uns Griechenland, da fahren wir doch gleich das eigene Land vor die Wand.
Reuters – Hauptsächlich soll die Pleitewelle 2010 offenbar den Mittelstand treffen. Es wird vermutet das die Zahl der Insolvenzen auf mehr als 38.000 steigt. Dieses Szenario sei “unausweichlich”, aber werde nicht so schlimm kommen wie 2003, als es 39.470 Konkurse gab. Die Kreditklemme sorge dafür, dass die Kapitalpuffer der Unternehmen schmelzen “wie Schnee in der Sonne.” Helmut Rödl – Chef der Kreditauskunftei Creditreform – behauptet, dass jedes dritte Unternehmen mit weniger als 10% Eigenkapitalquote arbeitet und appelliert daher an die Banken, mit allen Maßnahmen zu versuchen, die Schritte in die richtige Richtung einzuschlagen und die Zukunftsperspektiven der Kreditnehmer stärker als biher zu bewerten. Er rät zur Risikominimierung sogar zum “Ausplatzieren von Krediten am Kapitalmarkt”.Mit Arcandor – der schlimmsten Pleite in der Nachkriegsgeschichte – Escada, Qimonda, Woolworth und diversen Autozulieferern war 2009 “das Jahr der Großinsolvenzen”, so Rödl. Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung hätten wichtige Firmen mit getroffen, so müsse der Staat mit Abschreibungen von 11,5 Milliarden Euro rechnen und 521.000 Menschen stünden der Arbeitslosigkeit gegenüber. Die Zahl der Privatinsolvenzen hingegen bleibt nahezu gleich (von 98.450 auf 98.800).