Mrz 082010

von Georg Erber

Schaut man unter Wikipedia diesen Begriff nach, dann findet sich im Folgenden: “Der Begriff Souveränität (v. frz. souveraineté, aus lat. superanus, ‘darüber befindlich’, ‘überlegen’) bezeichnet in der Rechtswissenschaft die Fähigkeit einer natürlichen oder juristischen Person zu ausschließlicher rechtlicher Selbstbestimmung. Diese Selbstbestimmungsfähigkeit wird durch Eigenständigkeit und Unabhängigkeit des Rechtssubjektes gekennzeichnet und grenzt sich so vom Zustand der Fremdbestimmung ab. In der Politikwissenschaft versteht man darunter die Eigenschaft einer Institution, innerhalb eines politischen Ordnungsrahmens einziger Ausgangspunkt der gesamten Staatsgewalt zu sein. Geprägt wurde der Begriff im 16. Jahrhundert durch die Absolutismuslehre des französischen Staatsphilosophen Jean Bodin.” In einer Krise der Staatsfinanzen wie derzeit schon in Island oder Griechenland verliert der jeweilige Staat de facto seine Souveränität, da er gegenüber den Gläubigern aus anderen Staaten seine rechtliche Selbstbestimmung nicht mehr ausüben kann. Er ist durch nach internationalem Recht bindende Verträge gebunden.

Ein zahlungsunfähiger Staat verliert seine wirtschaftliche Souveränität

Es kommt – man schaue nur nach Island und Griechenland  - zu einer Krise der Souveränität des Staates, wenn er gegenüber dem eigenen Volk (Souverän in letzter Instanz) und anderen ausländischen Staaten nicht mehr handlungsfähig ist. Ein Staat verliert in einer fundamentalen Krise der Staatsfinanzen seine Souveränität gegenüber den Gläubigern. Da Kredite – egal, ob an private oder öffentliche Institutionen vergeben – auf der Grundannahme basieren, dass entsprechend römischer Rechtsauffassung pacta sunt servada, d.h. erfüllt werden müssen, bedeutet eine offene Vertragsverletzung eine grundlegende Vertrauenskrise.

Island und Griechenland erleben derzeit eine doppelte Vertrauenskrise. Einerseits verweigert das Volk der eigenen Regierung die Gefolgschaft, andererseits ziehen die ausländischen Gläubiger – repräsentiert durch ihre jeweiligen Regierungen – die Souveränität des Staates nach außen. Wer internationale Verträge bricht, d.h. zum Beispiel durch Zahlungseinstellung, wird grundsätzlich mindestens durch die Staatengemeinschaft geächtet. Im Prinzip geht Supranationalität vor nationaler Souveränität im Völkerrecht. Ländern, die das internationale Völkerrecht brechen, droht zumindest eine ähnliche Lage wie Argentinien zu Beginn dieses Millenniums.

Kann ein EWF dies verhindern?

Der jetzt vorgeschlagene Europäische Währungsfond (EWF) täuscht die breite Öffentlichkeit über die Probleme eines solchen Souveränitätsverlusts hinweg. Er setzt auf die Durchsetzungsfähigkeit der jeweiligen Regierung drastische Sparmaßnahmen gegenüber der eigenen Bevölkerung durchsetzen zu können. Da diese jedoch sich als unschuldig am wirtschaftlichen Desaster ansieht, verweigert sie ihren Regierungen die Gefolgschaft. Wie der IWF wird auch der geplante EWF dieses Problem des Verlusts der inneren Souveränität nicht lösen können. Nur wenn es der nationalen Regierung gelänge eine ausreichende Unterstützung einer Austerity-Politik zur Erfüllung der ausländischen Forderungen sicherzustellen, hätte ein solcher Versuch eine Chance. Derzeit sieht die Lage für ein solches Einvernehmen von Regierung und Regierten in diesen Ländern äußerst schlecht aus.

Ansteckungsgefahr einer Souveränitätskrise

Um die eigene Finanzwirtschaft zu retten, versuchen jetzt die europäischen Regierungen die drohenden Zahlungsausfälle der Gläubiger der Auslandsschulden zu nationalisieren. Dies ist ein gefährlicher Schritt insoweit als der Schutz der heimischen Gläubiger vor den Verlusten ihrer Auslandsgeschäfte zu Lasten der eigenen Bevölkerung keineswegs auf breite Zustimmung stoßen wird. Wenn man anderen Völkern eine Zahlungsverweigerung zubilligt, dann liegt der Schluss nahe, dass die eigene Bevölkerung ebenfalls eine solche Politik zu ihren Lasten die Legitimation entzieht.

Mithin spielen die europäischen Regierungen in Europa mit dem EWF mit dem Feuer. Sie könnten in den Strudel einer Volksbewegung geraten, wo die eigene Bevölkerung sich weigert einen Bailout eines anderen Landes zu ihren Lasten hinzunehmen. Dies ist umso wahrscheinlicher je prekärer die eigene wirtschaftliche Lage ist. Derzeit versuchen ja die Lahmen die Bewegungsunfähigen zu retten. Wer selbst in der Krise steckt, der wird kaum großzügig anderen Hilfe leisten. Es braucht nur politische Kräfte im eigenen Land, die diese Haltung auch politisch gegen die eigene Regierung artikulieren. Soziale Unruhen sind dann hier wie dort vorprogrammiert. Im Zweifel wendet sich dann der Leviathan gegen das eigene Volk, um die staatliche Ordnung gegen den Widerstand großer Teil der Bevölkerung wieder herzustellen. Das nennt man dann schlicht Staatsraison.


Quelle: Readers Edition
Mrz 022010

von Spiegelfechter

Jeder zehnte Hartz-IV-Aufstocker arbeitet im öffentlichen Dienst. Nicht Lidl und Co., sondern der Staat ist der größte Lohndrücker im Lande

Die Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst sind am Wochenende ohne ein wirklich befriedigendes Ergebnis für die Beschäftigten beendet worden. 1,15% Lohnsteigerung pro Jahr entsprechen noch nicht einmal dem Inflationsausgleich und sind de facto eine Reallohnkürzung. Doch viele Beschäftigte im öffentlichen Sektor wären bereits zufrieden, wenn sie überhaupt im Rahmen eines der Tarifverträge beschäftigt werden, die sich an den Löhnen im Öffentlichen Dienst orientieren.

Der Staat ist Arbeitgeber mit einem Dreiklassen-System: An erster Stelle stehen die Beamten, geschützt vor Kündigung, ordentlich entlohnt und mit allen Rechten, die ein Mitarbeiter haben kann. An zweiter Stelle kommen die regulären Beschäftigten im öffentlichen Dienst, die häufig auch bei Trägern mit privatrechtlicher Struktur eingestellt sind. Besitzen sie noch einen “Altvertrag”, genießen sie meist auch noch einen guten Kündigungsschutz, der Verdienst ist jedoch vergleichsweise bescheiden und stets steht der Absturz in die unterste Gruppe in der Hackordnung des Öffentlichen Dienstes bevor – das sind die prekären Beschäftigungsverhältnisse, meist nur mit Zeitvertrag, oft bei einer Leiharbeitsfirma, die im Auftrag des Staates das Lohnniveau nach unten drückt, ohne nennenswerte Arbeitnehmerrechte. Hire and Fire und Minilöhne im Namen des Staates.

Weiter auf Telepolis


Quelle: Der Spiegelfechter

 

100 schlechte Verkäufer gesucht!

 

Feb 142010

von Politprofiler

Die Schweiz muss in Deutschland für RECHT und ORDNUNG sorgen. Die deutsche, selbstgefällige Politik vergißt in ihrer machteuphorie jede Moral und jeden Anstand. Mit Steuer-CDs gaukeln sie uns Gerechtigkeit gegenüber den Reichen vor. Jetzt schlägt die Schweiz zurück. Sie will eine Gesetzesänderung anstrengen und sämtliche Konten von Deutschen, die öffentliche Ämter bekleiden offenlegen.

Liebe Schweiz – Machen Sie das bitte! Lassen Sie nicht sich von dieser ach so gerechten Elite kaufen – die nur den kleinen Mann jagt und selber die größten Moralverachter sind. Wollen wir mal sehen, wer sich so alles nach dieser Ankündigung der Schweiz wie ein Wendehals verhält und moralische Bedenken wegen Diebesgut nach oben hält.

Das Bankgeheimnis wurde ja auch nur für den kleinen Mann erdacht – große Fische sollten damit nicht gefangen werden und Politiker schon gar nicht – ich erinnere immer wieder gerne an die Schwarzgeldkonten von CDU und FDP. Der gläserne Bürger ist schon lange für diese Eliten erreicht – doch selber verweigern sie sich dieser Transparenz – von Gleichberechtigung ist hier keine Spur, nur von Arroganz.

Die politischen Heuchler ziehen vor Gericht, weil der Pöbel nicht erfahren soll, was sie so neben ihrem aufopfernden 24h-Stunden-Job im Parlament noch so alles erledigen können und dafür hoch dotierte Honorare abkassieren – vielleicht überwiesen auf Schweizer Konten? Wieder andere unserer Entscheidungselite über 82 Millionen Menschen behaupten, dass hohe Spenden keinen Einfluss auf politische Entscheidungen haben, denn Politiker entscheiden nach bestem Wissen und Gewissen nie nach Geldbeutel, denn sie sind die gerechtesten und moralistischten unter uns.

Schwarzgeldkonten von Parteien gelten als Kavaliersdelikt und Einzelverfehlungen, doch wir sehen nur die Spitze des Eisberges, was aus Unachtsamkeit und Übermut an die Öffentlichkeit drang.

Die Moral ist im Volk vorhanden und höher denn je. Es sind die Führungsschichten, die die Moral verloren und verraten haben. Sie stellen sich über die Moral, wie selbstgefällige Gottheiten, die sich für unfehlbar halten und sich eine Immunität erdachten.

Untersuchungsausschüsse sind der größte Betrug am Volk – aber keine Gerichte. Mittlerweile sitzen ganze Organisationen als Parteien in der Regierung, die nachweislich Millionen von Schwarzgeldern verschoben haben, aber wissen wir alles?

Diese Menschen sind keine höheren Menschen, sondern der wahre Mob, der selbstgefällig und dümmlich regiert. Es sind Pharisäer, die in ihrer Naivität die Aufgaben des Staates zum Wohlfahrtsunternehmen der Wirtschaft und der Banken haben verkommen lassen.

Luxus und Wohlstand misst sich immer an denen die nichts haben. Also geht die FDP und die CDU kurzer Hand her und macht die Armen noch ärmer, damit der ein gefühlter Wohlstand bei den Unterdrückten einsetzt.

Noch nie war Arbeit und Leistung so wertlos wie heute. Die Regierung strengt sich an einen Pool von billigen Arbeitern für die Wirtschaft über den Wohlfahrtsstaat zu organisieren, damit dieser jämmerlich zu Grund geht. Im Namen der Demokratie hat eine riesige Misswirtschaft begonnen und der Staat ist wie ein Mühlrad, das das Wasser den Berg hinauf schaufelt.

Die Aufgaben des demokratischen und sozialen Staates lagen einmal darin, zu verhindern, dass die Wirtschaft den Staat übernimmt; – Monopole bildet und die Bevölkerung damit unterdrückt und ausbeutet. Der Staat stand als Bollwerk gegen den Kapitalismus – als ausgleichendes Moment. Die Demokratie darf auch in einer Staatspleite nicht aufgelöst werden, doch ich habe den Eindruck, dass genau das angestrebt wird.

Irgend wie haben unsere Politiker da etwas falsch verstanden oder ihnen werden die Aufgaben des Staates schlicht weg von den vielen hoch bezahlten Spezialisten aus der Wirtschaft falsch erklärt.

Alle Preise passen sich zumindest der Inflationsrate an – der Arbeitslohn nicht. Die moralische Umkehr hat in diesem Land mit der FDP und CDU neue Dimensionen erreicht. Moralisch ist nur noch was Arbeit schafft, dabei ist es irrelevant, ob diese Arbeit auch angemessen entlohnt wird.

Sie zeigen mit dem Finger auf die Armen und sagt: “Sieh wie gut es Dir geht.” Die Armen sind das Mahnmal des Luxus und die Hölle der Unangepassten, die jedem droht, der nicht dem Elitenpöbel huldigt.

Die Reichen bestimmen wer bedürftig ist und wer nicht. Wir schaffen uns mit der FDP und CDU ein Bevölkerungsschicht, die als Schmutzabstreifer des Elitenmobs dient. Ihnen wir die Gleichberechtigung verweigert, denn unser Wohlstand beruht auf der Armut anderer. Die Armut der Welt reicht uns nicht mehr aus, wir müssen die Armut auch bei uns im Land züchten, sonst geht unserer Luxus verloren.

Mit Gesetzen schafft dieser politische Pöbel Menschen der Unterklassen, die der Willkür der Besitzenden, dem Mob, ausliefert sind. Hartz4 ist das Züchtungsprogramm des unentgeltlichen Arbeitervolkes, das für Kost & Logis in Zukunft als Arbeiterheer in den Fabriken Frondienst leisten muss.

Unsere Moral wird vom Geld bestimmt. Wir halten uns für moralisch, weil wir Geld besitzen und schwingen das Geld wie eine Geißel über den Armen, die gehorchen müssen oder verhungern, weil sie kein Geld mehr bekommen. Die neue moderne Art der Todesstrafe in einer Geldwirtschaft.

Bedingungsloser Gehorsam

Wohin der bedingungslose Gehorsam und die uneingeschränkte Macht führt, sehen wir in den Misshandlungen und menschenunwürdigen Aufnahmeritualen der Bundeswehr. So bald ein Mensch glaubt Macht ohne moralische Kontrolle ausüben zu können, wir er zum Menschenverächter. Wenn in der untersten Hierarchie unserer Bundeswehr schon solche Ausschreitungen möglich sind, wie ist es dann erst in den oberen Führungsschichten unserer Republik?

Welche Repressalien müssen sich Menschen gefallen lassen, damit sie Führungspositionen in der Politik oder in der Wirtschaft erhalten? Glauben Sie wirklich, dass Ausbildung die einzigen Merkmale für Führungsqualitäten sind?

Unrecht wird zur Tugend durch falsches Mitleid

Führungsqualitäten in einer Geldwert-Hierarchie kennzeichnen sich durch Inhumanität. Es wird nur Mitleid als Almosenvergabe geübt, damit die Unterschicht still hält und ihr Leid erträgt. Führungsqualitäten zeichnen sich dadurch aus, dass Ungerechtigkeiten nicht ausgemerzt werden, sondern mit falschem Mitleid ertragbar gemacht werden – so wird Unrecht gesellschaftsfähig – ja es wird zu einer Tugend und falschen Gerechtigkeit. Wer dagegen spricht wird zum Verräter des Kapitalismus, den wir mit Demokratie verwechseln.

Mitleid war einmal das Mitfühlen und das Bestreben Unrecht zu beseitigen. Heute ist Mitleid ein heuchlerisches Ritual, Unrecht auch noch zu pflegen – auf eine humane Art – solange das Geld reicht.

Nicht mehr lange und die wahre Fratze dieses politischen Mobs wird sich in seiner puren Inhumanität offenbaren.

Die menschliche Zivilisation – ja so nennt sie sich – entwickelt sich nicht weiter – sie entwickelt sich zurück und bezeichnet jeden Rückschritt als neue Errungenschaft der Zivilisation des 21. Jh. Der Hochadel empfand sich damals auch gerecht, als der den Besitzlosen den Frondienst erlaubt. Der “kleine Lord” war gerecht, weil er seinen Leibeigenen die Häuser anstreichen lies, damit er das Elend nicht schon von weitem sah. Ach, wer hat bei diesem herzzerreißenden Film keine Träne geweint und den Großmut in sich selber gespürt.

Als was fühlen Sie sich als “kleiner Lord” oder als “Fronarbeiter”? Natürlich als “kleiner Lord” – was sonst. Die Welt ist aber erst gerecht, wenn es beides nicht mehr gibt. Hab ich Sie jetzt verletzt?

Das Gute braucht das Böse – beides kann ohne einander nicht existieren. Erst das Gute bieten den Nährboden für das Böse. Können Sie diesen TABU-Bruch – dieses Gedankenverbrechen an sich selber begehen und sich dabei überwinden?


Quelle: Politprofiler


Feb 122010

von Hartmut Bachmann

Deutschland muss sich in die Liste der Schurkenstaaten einreihen. Die Folgen der Hehlerei mittels des Kaufs von geklauten Daten durch den Staat werden dramatisch sein.

Über den direkten oder indirekten Ankauf von gestohlenen Datensätzen ist kürzlich viel geschrieben worden. Genug? Ich meine NEIN. Diebstahl und damit verbundener Kauf einer „Sache“ ist Hehlerei.

§ 259 StGB Hehlerei:

„Wer eine Sache, die ein anderer gestohlen oder sonst durch eine gegen fremdes Vermögen gerichtete rechtswidrige Tat erlangt hat, ankauft oder sonst sich oder einem Dritten verschafft, sie absetzt oder absetzen hilft, um sich oder einen Dritten zu bereichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

Wenn der Staat, wie in diesem Fall, Käufer wird oder ist, so wird er durch den Akt Hehler. Ich meine, das Gesetz ist klar. Nun kann der Staat ja, wegen seiner Macht, die er hat, Gesetze machen, Gesetze verdrehen, auslegen so viel und wofür er will. Wir erleben das ja seit Jahrzehnten.

Ob seine Fähigkeit, uns in einen Abgaben- und Gesetzeskokon einzuspinnen, uns stört, oder nicht, das stört ihn, Vater Staat, wiederum nicht im Entferntesten. Er weiß: Die können mir gar nichts. Und da wir nichts machen können, macht er eben, was er will. Was er denn nun schon wieder angestellt hat? Na, er behauptet, das wäre keine Hehlerei, das Kaufen von CDs mit Datensätzen. Wenn er es macht. Übrigens käme das „den ehrlichen“ Steuerzahlern zugute. Wie das?

Na. Schön. Die angeblich in der Schweiz schlummernden und „steuerhinterzogenen“ Millionen, sind ja nicht „steuerhinterzogen“ dorthin gelangt. Bevor sie in die Schweiz kamen, wurden sie ja hier in Deutschland versteuert. Wenn Sie Ihr Versteuertes auf die Bank bringen und es anlegen, müssen Sie Ihren Gewinn, die Zinsen, wieder versteuern. Und, wenn Sie die Zinsen benutzen, um Brot und Butter einzukaufen, müssen Sie wieder Steuern zahlen.

Wo immer sich ein Euro in Deutschland bewegt, um etwas zu bezahlen, wird sein Wert vom Staat zum Nachteil des Eigentümers „verkürzt“. Das passt vielen nicht. Einige tun was dagegen. Und wollen gerne, das dies niemand sieht und weiß. Das war bis vor kurzem z. B. in der Schweiz möglich. Mit entsprechendem Getöse der Medien wurde dies nun unterbunden. Die Neidhammel wurden zum Blöken geweckt. Derjenige, der weiß, wie sich Geld bewegt, der hat von irgendwann und irgendwo in Erinnerung, dass

„das kluge Geld dorthin geht, wo es sicher ist. Von den entsprechenden Gegenden und Orten sucht es sich denjenigen zum Niederlassen und zur Erholung aus, wo es sich am besten verzinst.“

Ja, ja das Geld ist schlau. Aber der Staat mit seinen Tentakeln ist schlauer. Nein, das war falsch ausgedrückt. Nicht nur das, sondern es stimmt auch nicht. Der Staat ist nicht schlauer, sondern mächtiger. Deswegen kann er auch zur Verkürzung seiner täglichen Neuschulden beitragen, indem er z. B. im Jahre 2010 dafür sorgt, dass in diesem Jahr an jedem Tag die Neuverschuldung um ein Milliönchen weniger wird.

Von 385 Millionen Neuschulden auf 384 Millionen. Wenn er die maximale Summe erntet, die er durch den Fischfang in der Schweiz für uns alle sichergestellt hat. Denn geschätzt wird die Einnahme für den Staat durch seine Hehlerei zwischen 100 und 400 Millionen. Zurück zu unserem Geld. Am unsichersten ist es beim Finanzamt – beim Staat. Wieso das denn?

Wir bringen doch alle bedeutenden Teile unseres Geldes zum Finanzamt und Opfern es dem Staat, der mit Vornamen Moloch heißt. Ein Sozialstaat kann und braucht nicht mit Geld umgehen zu können. Niemand kann dem Staat auf die Finger klopfen und ihn haftbar machen, für angestellten Schaden. Zum Beispiel gegen ihn klagen, weil er jeden Tag 385 Millionen neue Schulden macht. Zum Wohle des Volkes. Obwohl niemand dieses Wohl bestellt hat.

Sicherlich, auch der Bund wird mit, um oder wegen seiner Finanzen geprüft. Vom Bundesrechnungshof. Da sitzen Beamte, die Beamte kontrollieren. Und was kommt dabei raus? Jedes Jahr ein für den Bürger ärgerliches Ergebnis, mit jährlichem Nachweis über Steuerverschwendung in Höhe von Milliarden; nicht Millionen, nein: MILLIARDEN! Und was ändert sich? Gar nichts.

Denn der Bundesrechnungshof ist ein zahnloser Tiger. Oder? Glauben Sie, dass Beamte Beamte zur Rechenschaft ziehen? Wo kämen wir da hin? Dann müssten wir ja das Sprichwort ändern:

„Keine Krähe hackt einer anderen ein Auge aus.“

Freund Axel Schrinner meint dazu im Handelsblatt v. 04.02.2010:

„Trat bei der ersten vom Staat gekauften Daten-CD noch der BND als Käufer auf, scheinen nun die Finanzbehörden auf Makler zu verzichten und agieren selbst am Markt. Schließlich ist das Geschäft mit geklauten Bankdaten für beide Seiten zu lohnend. Doch mit einer europaweiten Ausschreibung ließe sich das System noch perfektionieren. Computerhacker-Clubs, verärgerte Bankmitarbeiter, Geheimdienst und Terrornetzwerke können sich bewerben – und wer die besten Daten zum günstigsten Preis beschafft, erhält den Zuschlag. Skrupel, mit Kriminellen Geschäfte zu machen, scheint es ja in der Politik nicht mehr zu geben.“

Das kommt davon, wenn man sein Unternehmen (den Staat) in eine gigantische Verschuldung getrieben hat, die dem Staat – da er die Macht hat, alles und jedes einzuordnen unter das Prädikat „Zum Wohle des Volkes“ – nunmehr besondere Möglichkeiten öffnet, für seine Beamten „zu sorgen“, indem er besondere Möglichkeiten zur Geldbeschaffung kreiert. Sie wissen: Der Staat kann nur dann für andere sorgen, wenn es ihm selbst gut geht. Wenn er krank ist, muss er zu Bett gehen und kann höchstens noch für sein eigenes Überleben sorgen.

Nach Handelsblatt v. 05.02.2010 (Quelle: Steuerfahnder) :

„…könnten 200 Mio. Euro an Steuern in Deutschland durch die erworbenen Schweizer Kontendaten nachgezahlt werden.“

200 Mio. entsprechen der täglichen Neuverschuldung Deutschlands in Höhe von ca. 13 Stunden.
Lohnt dies, die Bundesrepublik in ein wahrscheinliches Abenteuer zu stürzen, bei dem schlussendlich – wie gehabt – die Nachbarn sich gegenseitig verpfeifen, und die Unterhaltung innerhalb der Familien nur noch „kontrolliert“ stattfinden kann?

Dann haben wir wieder die erstrebenswerten Zeiten – die offensichtlich diejenigen wieder haben möchten, die ewig nach noch mehr Staat schreien – dass nämlich Hänschen in der Schule äußert: „Papi hat aber gesagt…“, woraufhin der Lehrer zu seinem Direktor geht, um sich ein Plus einzufangen, und dieser dann dafür sorgt, dass Papi abholt wird.

Diejenigen, die meinen, dies sei übertrieben, wissen entweder nicht, wie so was funktioniert und wo das hinführt, oder sie sind zu faul zum Lesen, oder sie gehören zu den Experten, die nicht lernfähig sind.

Lassen Sie uns die moralische Seite beiseiteschieben. Moral? Wozu denn, warum? Die Zeiten sind über die Moral längst hinweg gestiegen, so wie einst der Längst-Bundeskanzler Kohl sich über die Gesetze (z.B. Art. 21 GG – Angabe von Parteispenden) hinwegsetzte und damit dokumentierte, dass Gesetze nur für den „gefesselten“ Souverän gelten. Nicht für die Hierarchie. Diese hat längst ihre eigenen Gesetze.

Also, voran Leute. Lasst uns die Zahlen untersuchen, um die es sich beim Einkauf in Liechtenstein oder in der Schweiz handelt. Der Einkaufspreis betrug oder beträgt 2,5 Mio. Euro. Der Ertrag von „Steuerflüchtlingen“ beim derzeitigen Akt wird zwischen 100 und 400 Mio. Euro geschätzt. Die tägliche Neuverschuldung des Bundes liegt bei € 385 Mio. Lassen Sie uns mit dem niedrigsten Einkommen für den Staat rechnen.

Er selbst, der Staat, macht dies bei uns nicht so, sondern er geht immer vom höchsten Einkommen aus. Aber wir wollen nicht Gleiches mit Gleichem vergelten, obwohl es einen schon manchmal juckt, unserem nächsten Verwandten mal so richtig in den Arsch zu treten. Aber, lassen Sie die Finger von dem Arsch. Es könnte sein, dass Ihr Fuß mit Schuh stecken bleibt. Im Fettgewebe.

Wenn ich hier vom Staat rede, so meine ich selbstverständlich nur die Kommandobrücke. Wir selber zählen ja auch zum Staat. Aber wir sind die Guten. Die Anpassungsfähigen; die sich ankuscheln. Wir brauchen eben Geborgenheit. Solange die noch bezahlbar ist und alles gut geht, das mit dem Wohle des Volkes durch immer neues Schuldenmachen.

Also der Staat macht den Schnitt mit 100 Millionen. Das ist ein Äquivalent von ca. 6 Stunden. Was 6 Stunden? Na, 6 Stunden Neuverschuldung. ¼ Tag = ca. 100 Mio. Euro. Können Sie mir folgen? Für ¼ Tag einer Legislaturperiode von 365 mal 4 Jahren = 1.460 Tagen verkauft der Staat unsere Möglichkeit, hehlerfrei zu leben und unsere Kinder mit entsprechenden moralischen Selbstverständlichkeiten zu erziehen.

Ich gehe auch davon aus, dass es bei diesem einen Fall der Staatshehlerei bleibt. Obwohl dieses unwahrscheinlich ist. Denn das, was hier von ganz oben nicht nur geduldet – das wäre noch wert, ein Auge zuzukneifen – sondern vorgemacht wird, ist im höchsten Maße virulent. So eine Art Schweinepestpandemie, wie die, die uns kürzlich vom WHO als höchst ansteckend zum Impfen empfohlen wurde.

Nun höre ich gleich auf mit dem Labern, verabschiede mich mit schönen Grüßen aus Hamburg, wo man sich per Auto innerhalb der Nebenstraßen wegen Klimakatastrophe kaum noch bewegen kann. Nur noch in den ein- und ausgefahrenen Spuren; in der Mitte, zwischen den Beinen, das Eis-aufgetürmte Mittelteil der Straße, welches dafür sorgt, dass sich jede Menge Fahrzeuge Auspuff- und Spurstangenschäden einfangen.

Das Gesetz sagt, wer für den Zustand der Straßen verantwortlich ist. Die Verantwortlichkeit allein bewegt aber niemanden, die Straßen in fahrtüchtigen Zustand zu versetzen. Wenn Ihr Fahrzeug hingegen nicht im fahrtüchtigen Zustand ist, wird es sistiert. Spätestens beim TÜV. Ist der TÜV in der Lage, Arbeitslose zum Straßendienst für das „Allgemeinwohl“ von der Arbeitslosigkeit aus Kneipen und von zuhause zu requirieren?

Na ja, das endet wohl wie beim Spargelstechen im Sommer. Nach 2 Stunden Straßenarbeit sind morgen alle krank. Und die Solidaritäts-Gemeinschaft zahlt dann nicht nur für Hartz 1-4, sondern dann auch noch für die Besuche beim Arzt. Also am billigsten wird es, die Arbeitslosen zuhause zu lassen.

Ich weiß und höre in Gedanken: „Tun Sie den Arbeitslosen kein Unrecht.“ Es gibt eben viele, sehr viele Arbeiten, die sind „sozial nicht mehr zumutbar“.

Also bis demnächst
Ihr Hartmut Bachmann

Dieser Beitrag ist der Website Reformverhinderer von Hartmut Bachmann entnommen.


Quelle: Wahrheiten.org


von Holger Roehlig

Ein älterer Artikel von The Brussels Jourmal informiert darüber, dass schon Sommer 2008 clevere Deutsche, die sich Geld auszahlen ließen, es ablehnten Scheine zu akzeptieren die in einem der PIGS fabriziert wurden. Sie sagten zur Bank sie wollten Euros made in Germany. Woran erkennt man die Dinger? Am “X”.

Das “X” ist vor der Seriennummer, Link unten enthält Bild, da sieht man es.

Merke:

  • X = Deutschland
  • S = Italien
  • V = Spanien
  • Y = Griechenland

Die cleveren Deutschen bestehen darauf Geldscheine mit der X zu erhalten. Warum? Weil sie befürchten mit anderen Scheinen dasselbe zu erleben wie Weiland nach der Währungsreform vom 20. 6. 1948 Deutsche erlebten, die mit Geldscheinen, auf denen “Reichsmark” gedruckt war, zahlen wollten…

Weitere Herkunftscodes sind hier zu finden.

The Brussels Journal:

Euro: Look for the X

Notes printed in Berlin have more currency for bank customers who fear a ‘value crisis.’ Ordinary Germans have begun to reject euro bank notes with serial numbers from Italy, Spain, Greece and Portugal, raising concerns that public support for monetary union may be waning in the eurozone’s anchor country.

The German notes have an “X”‘ at the start of the serial numbers, showing that they come from the Bundesdruckerei in Berlin.

Artikel des Blick aus der Schweiz von 2006: (Hervorhebungen von mir. Ganzen Artikel lesen!)

Der Euro ist eine Mogelpackung

Um diese Befürchtung zu verstehen, muss man wissen, dass der Euro eine Mogelpackung ist. Normale Banknoten sind Schuldscheine einer Notenbank, die über genügend Gold- und Devisenreserven verfügt, um ihre Schulden zurückzahlen zu können. Nicht so die EZB [Europäische Zentralbank]. Sie hält keine Devisenreserven, weil sie auch keine eigenen Schuldscheine (Banknoten) herausgibt. Das dürfen nur die nationalen Notenbanken. Sie sind es auch, die über die Devisenreserven verfügen.

… Das sieht zwar gut aus, ist aber letztlich nur eine Durchlaufbuchung. Die ZKB ist nicht wirklich Eigentümerin dieser Devisenreserven. Unter dem Strich bleibt die Tatsache, dass eine Euro-Note keine Forderung an die EZB darstellt, sondern eine Forderung an eine der zwölf Mitgliederbanken. [Wollen Sie eine Forderung an die Zentralbank Griechenlands haben? Oder hätten Sie lieber eine Forderung an die Zentralbank Deutschlands? Sie haben die Wahl...]

Das geht gut, solange es gut geht. Wenn das nicht mehr der Fall ist, geraten ein paar weitere Schwächen des Euro-Systems ins grelle Scheinwerferlicht. Zum Beispiel die Tatsache, dass es keine einheitlichen und auch keine sehr strengen Richtlinien darüber gibt, welche Wertschriften die nationalen Notenbanken als Devisenreserven akzeptieren müssen. Auch Schuldscheine des eigenen Staats sind als «Sicherheiten» akzeptabel. [Das ist der Lacher zum ausklingenden Fasching 2010: Sicherheiten sind also Staatsanleihen, für die der Staat nicht mehr geradestehen kann, Hallelujah, Hosianna!]

Noch wichtiger ist der Umstand, dass die EZB anders als alle normalen Zentralbanken nicht verpflichtet ist, als so genannter «Lender of Last Resort» aufzutreten,…

Unter diesen Umständen wäre es eigentlich für die Besitzer von Euros nicht unwichtig zu wissen, wessen Schuldscheine sie in der Hand halten. Für die Stabilität des Euro-Systems hingegen ist es wichtig, dass sie es nicht wissen – obwohl sie es eigentlich könnten.


Quelle: Analyse + Aktion


Feb 082010

von Michael Grandt

Die einstige Super-Wirtschaftsmacht ist dem Untergang geweiht. Barack Obamas Schuldenstrategie wird mittel- bis langfristig das Ende des Dollars bedeuten.

Das Staatsdefizit der Vereinigten Staaten gerät außer Kontrolle. Dennoch lassen Obamas Haushaltspläne keine härtere Gangart erkennen. Nur entschlossenere Sparmaßnahmen und tief greifendere Reformen der Sozialsysteme könnten die immer weiter ausufernden Defizite noch verhindern. Doch der US-Präsident scheitert an sich selbst und an seinem politischen Gegner. Ein »Schuldenpräsident«, dem man in der Öffentlichkeit die volle Verantwortung für das Desaster geben und dadurch immer weiter demontieren kann, scheint für die Republikaner weitaus nützlicher, als eine konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle des Staates. Und so gerät ein Tabu ins Wanken: Analysten stellen erstmals die Spitzen-Bonität der USA infrage.

Verschiedene Analysten warnten davor, dass die Bestnote »AAA« für die Staatsanleihen mittel- bis langfristig verloren gehen könnte. Bereits im Dezember 2009 hatte die Rating-Agentur Moody’s die Gruppe der »AAA«-Staaten aufgeteilt und die USA sowie Großbritannien in eine Kategorie von Staaten gesteckt, bei denen die Bestnote nicht mehr ganz so sicher ist. Bis dahin ein Novum.

In einer Stellungnahme zu den mittelfristigen Haushaltsplänen warnte Moody’s die US-Regierung eindringlich: »Das Verhältnis von Staatsschulden zum BIP und zu den Staatseinnahmen verschlechtert sich deutlich und wird nach der Krise wahrscheinlich höher sein als in anderen AAA-Staaten. Wenn der gegenwärtige Aufwärtstrend der Verschuldung anhält und unumkehrbar wird, könnte das Rating unter Druck geraten.«

Anleihestrategen von Barclays Capital stellten schon ein Szenario zusammen, das zu einer Herabstufung der Bonität der USA führen könnte und aus vier Faktoren besteht:

1. Der Anteil des Dollars sinkt von derzeit 60 auf 55 Prozent.

2. Das Verhältnis von Staatsschulden zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) steigt von rund 70 auf 100 Prozent.

3. Die US-Wirtschaft stagniert.

4. Die Inflationsrate beträgt drei Prozent.

Dies hätte nicht nur die Herabstufung der Solidität der US-Staatsfinanzen zur Folge, sondern würde auch das Ende des US-Dollars als Reservewährung bedeuten.

Die Voraussagen der Analysten sind nicht weit hergeholt, denn wenn keine gründliche Reformen erfolgen, wird die demografische Entwicklung ab dem Jahr 2020 die Sozialausgaben explodieren und den Schuldenberg bis 2050 auf 220 Prozent des BIP steigen lassen.

Das Fazit der Spezialisten der Deutschen Bank ist daher ernüchternd:

»Die US-Schulden sind bereits in einem unhaltbaren Aufwärtstrend.«


Quelle: Kopp Verlag – News-Feed


von André F. Lichtschlag

Im Spätherbst der BRD

Michael Miersch hat es auf achgut.com zuerst entdeckt: Renate Künast macht den Honecker. Sie bezichtigt Steuersünder der „Republikflucht“.

Miersch weist auf die Chronik der Wende hin, die das Jüngeren bislang unbekannte Wort erklärt: „Republikflucht: Im offiziellen DDR-Sprachgebrauch Bezeichnung für das illegale Verlassen des Landes; nach Paragraph 213 StGB wurde der ungesetzliche Grenzübertritt mit Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren, in schweren Fällen mit bis zu acht Jahren geahndet; in den 80er Jahren wurden deswegen schätzungsweise jährlich 1500 bis 2000 Personen inhaftiert; zwischen August 1961 und Oktober 1989 flohen knapp 95.000 Menschen, über 800 von ihnen bezahlten ihren Fluchtversuch aufgrund des Schießbefehls an der innerdeutschen Grenze mit dem Leben.“

Im Editorial der aktuellen Ausgabe der Schweizer „Weltwoche“ erklärt Herausgeber Roger Köppel: „Wie verfährt Deutschland, wenn plötzlich die Aussicht auf eine Milliarde Schwarzgeld lockt? Werden dann Entführungen und Folterungen zur Beweisermittlung zugelassen?“ DDR light war gestern. DDR extra strong ist morgen? „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten“, wiegelte einst das SED-Politbüro ab. Merkel, Künast und Co. dementieren nicht einmal mehr.

Köppel fügt hinzu: „Kapitalflucht und Migration sind immer ein Misstrauensvotum gegen den Staat. Und ein Symptom der Unzufriedenheit. Mehr Zwang, mehr Kontrolle, mehr Bespitzelung, mehr Datenklau schaffen keine Steuergerechtigkeit. Steuergerechtigkeit lässt sich messen: Sie ist dort am größten, wo die Kapitalflucht am geringsten ist. Kapitalflucht ist dort am geringsten, wo die Leute nicht den Eindruck haben, vom Staat enteignet oder über den Tisch gezogen zu werden. Ein Ehemann, der von seiner Frau verlassen wird, kann die Frau verprügeln oder ihren neuen Liebhaber erschießen. Er kann sich aber auch die Frage stellen, was er anders und besser machen muss, damit die Frau freiwillig zurückkommt.“

Sollte ein heute Republikflüchtiger wirklich einen Gedanken daran verschwenden, in die Arme von Renate Künast oder Angela Merkel zurückzukehren?

Wir sind das Volk!

Internet

Notiz von Michael Miersch

Interview mit Renate Künast

Editorial „Weltwoche“

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Quelle: ef-magazin Feed

von Michael Köhne

Das Legitimationsdebakel der BRD

Wenn die oben nicht mehr können und die unten nicht mehr wollen, ist endgültig der Ofen aus.

(MK) Der Autor dieses Artikels kann sich noch sehr genau an den 11. September 1989 erinnern. Er war damals Reserveoffizier bei der Bundeswehr und übte gerade die Verteidi­gung seines Vaterlandes vor den Armeen des Warschauer Pakts. Überall in der Lünebur­ger Heide fuhren schon die Trabis herum. Jeder, der keine Bauklötze auf den Augen hatte, konnte sehen, dass es mit der sogenannten DDR schon in wenigen Monaten zu Ende sein wird. An die­sem Tag wurde auch schon zum ersten Mal seit 20 Jahren in den Tageszeitungen ernsthaft über die deutsche Wiedervereinigung spekuliert. Grund: Der ungarische Außen­minister Gyula Horn hatte am Tag zuvor unmissverständlich klar­gestellt, dass Ungarn keinen DDR-Bürger mehr an der Flucht in den Westen hindern würde.

Abends beim Dienstabschlussbier sagte MK zum G3-Stabsoffizier, dass der bishe­rige Auftrag der Bundeswehr sich schon sehr bald erledigt haben wird, weil es keinen Feind mehr gibt, vor dem man sich verteidigen müsste. Von einer baldigen Ab­schaffung der Bundeswehr und der NATO war damals noch nicht die Rede, dennoch hat damals der Oberstleutnant i.G. den Hauptmann d.R. vor ver­sammeltem Offizierskorps für verrückt erklärt.

Am 9. Oktober fand die größte Montagsdemo der Geschichte der DDR statt, und überall hielt sich die Volkspolizei diesmal vorsichtig zurück. Es war die erste friedliche Massen­demonst­ration, das Machtvakuum im Politbüro war jetzt offensichtlich. Zwei Tage zuvor hatte Michael Gorbatschow mit folgendem Leninzitat Honecker den Rest gegeben: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Auf einmal herrschte in den Redaktionen des Deutschen Fernsehfunks, den man übrigens auch im Westen empfan­gen konnte, ein ganz ande­rer Ton. Das Studio der Aktuellen Kamera wurde im westlichen Stil umgebaut und zum Programmschluss wurde die National­hymne mit Text gesendet, was vorher tabu war:

Auferstanden aus Ruinen,

und der Zukunft zugewandt,

lasst uns dir zum Guten dienen,

Deutschland einig Vaterland!

99 Prozent der Bevölkerung in Ost und West haben all diese Veränderungen bewusst mitbe­kommen, aber richtig begriffen haben das vor dem 9.11. nur die wenigsten. Michael Gorbatschow hatte sich zur deutschen Wiedervereinigung folgendermaßen geäußert:

“Wir hatten die Universität in Moskau beauftragt, Pläne für die Wiedervereinigung von Deutschland mit seinen polnisch besetzten Teilen auszuarbeiten. Aber bei den 4-plus-2-Verhandlungen mußte ich zu meinem Erstaunen feststellen, daß Bundeskanzler Kohl und sein Außenminister Genscher die deutschen Ostgebiete – Ostpreußen, Pommern und Schlesien – gar nicht wollten. Die Polen wären bereit gewesen, die deutschen Provinzen Deutschland zurückzugeben. Aber der deutsche Außenminister Genscher hat die polni­sche Regierung in Warschau bekniet, an der Oder-Neiße-Linie festzuhalten.” Quelle: http://globalfire.tv/nj/05de/briefe/nov05_01.htm

Weil wir für die Echtheit dieser Quelle nicht garantieren können, folgt hier noch ein Gedächt­niszitat von Hans Dietrich Genscher, der auf einer Wahlveranstaltung in Saarbrücken im Januar 1990 sinngemäß folgendes sagte, ohne dass ihn jemand danach gefragt hätte:

“Wir wollen die Wiedervereinigung der Bundesrepublik Deutschland mit der DDR und ganz Berlin, und kein bisschen mehr. Wenn jemand den Vorschlag machte, auch noch die ehemaligen Ostgebiete in die Wiedervereinigung mit einzubeziehen, müsste man diesen Vorschlag ablehnen.”

Im folgenden Kapitel wird dargestellt, wie die deutsche Wiedervereinigung von 1990 zum Legitimationsdebakel der Bundesrepublik Deutschland führte.

Wie aus 4+2 (still und heimlich) 2+4 wurden

(MK) Am 3. Oktober 1990 ist die ehemalige DDR nach Artikel 23 Grundgesetz offiziell zur BRD beigetreten. In diesem Artikel war der Geltungsbereich des GG festgelegt und befand sich die Beitrittsklausel für die übrigen deutschen Staatsgebiete. Allerdings gab es am Dritten Oktober überhaupt keinen Artikel 23 mehr, nach dem der Beitritt der fünf neuen Bundesländer hätte stattfinden können. Das ist in der Ausgabe des Grundgesetzes vom 30.09.1990 nachzulesen, dort heißt es unter Artikel 23: (aufgehoben)

Wie war das möglich? Fand der Beitritt der DDR etwa im juristischen Niemandsland statt? Ist die Wiedervereinigung von 1990 deshalb völkerrechtlich ungültig? Auf diese brisante Frage erhält man von offiziellen Stellen natürlich keine aussagekräftige Antwort. Ebenso dürfen die etablierten Medien zu diesem Thema keine Stellung beziehen. Allerdings haben halboffizielle Experten versucht, dieses Kuriosum aufzuklären und darzustellen, wie ein legaler Beitritt der DDR auch ohne den Artikel 23 zustande gekommen sein könnte. Die ausführliche Argumenta­tion mit Hinweisen auf das Bundesgesetzblatt und andere juristische Fachliteratur kann man auf der Internet­seite www.krr-faq.net recherchieren, für die weiterge­henden Schlussfolgerungen muss man allerdings seinen eigenen Menschen­verstand benutzen:

Der Deutsche Einigungsvertrag wurde bereits am 28. August 1990 unterzeichnet und die DDR ist bereits zu diesem Zeitpunkt mit Wirkung zum 3. Oktober gemäß Artikel 23 zur BRD beigetreten. Vorher wurde der Artikel 23 ersatzlos aus dem Grundgesetz gestrichen.

Artikel 23 (alt)
Geltungsbereich des Grundgesetzes
Dieses Grundgesetz gilt zunächst im Gebiet der Länder Baden, Bayern,
Bremen, Groß-Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen,
Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein,
Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern. In anderen Teilen
Deutschlands ist es nach deren Beitritt in Kraft zu setzen.”

In diesem Artikel ist das Saarland nicht erwähnt, er wurde also nicht laufend aktualisiert. Das hätte aber spätestens zum Beitrittstermin 3. Oktober geschehen müssen:

Artikel 23 (nie)
Geltungsbereich des Grundgesetzes

1. Dieses Grundgesetz gilt in den Ländern Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Thüringen, Sachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg, und Bayern.

2. Der Beitritt der früheren Ostgebiete Schlesien, Pommern, Ostpreußen und Ost-Brandenburg ist ausdrücklich ausgeschlossen.

3. Die Oder-Neiße-Linie wird als Westgrenze Polens für alle Ewigkeit anerkannt.

Einen solchen neuen Artikel 23 hat es, wie schon gesagt, niemals gegeben, denn die westdeutsche Bundesregierung hatte nicht die Befugnis von den Alliierten, eine solche Grundgesetzände­rung zu beschließen. Auch sonst gibt es keinen verbindlichen Gesetzes­text, in dem der zukünftige Geltungsbereich des Grundgesetzes verbindlich geregelt ist. (Es wurde zwar die Präambel des Grundgesetzes dementsprechend geändert, aber eine Präambel hat definitiv keine Gesetzeskraft, denn sonst hieße sie nicht Präambel sondern Artikel 1.)

Nicht gestrichen wurde hingegen der Artikel 146, in dem die deutsche Wiedervereinigung endgültig geregelt wird. Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland wurde definitiv nicht für die Ewigkeit konzipiert, sondern es war ausdrücklich als Besatzungs-Provisorium vorge­se­hen. Dieser Artikel 146 ist heute noch gültig und offenbart schwarz auf weiß das Legitimationsdebakel der BRD. In den Achtzigern hat das noch jedes Schulkind in Westdeutschland gelernt, und alle Westpolitiker haben das damals gewusst. Heute will das gesamtdeutsche Establishment davon anscheinend nichts mehr wissen.

Die Bundesrepublik Deutschland ist demzufolge kein selbständiger Staat im völkerrechtlichen Sinn, sondern immer noch eine Besatzungszone. Sie ist insbesondere nicht Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches von 1871.

Artikel 146
Geltungsdauer des Grundgesetzes
Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.

Irgendwas ist also oberfaul im Staate Deutschland. Wenn dem nicht so wäre, würde der BND sich nicht soviel Mühe machen, diese Tatsachen zu verschleiern.

Dazu beachte man die höchst professionell gestaltete Internetseite www.krr-faq.net. Natürlich legt der BND seine Identität nicht offen und tarnt diese Seiten als Projekt von sozial engagierten Privatpersonen, die sich gegen den Rechtsextremismus engagieren. In einem Brief­wechsel hat sich der Autor aber selbst als „Schlapphut“ geoutet, womit keine weiteren Fragen mehr bestehen. (Das war früher auf der Seite www.krr-faq.de nachzulesen, die inzwischen abgeschaltet ist. Unter www.archive.org erfährt man, dass diese Seiten sich nicht restaurieren lassen, weil der Domaininhaber das verboten hat.)

krr-faq bedeutet ausgeschrieben “Kommissarische Reichsre­gie­rung – frequently asked questions”. Diese “Kommissarischen Reichsregierungen” sind private Organisationen, die sich auf den Standpunkt stellen, die BRD sei aufgrund der hier dargestellten völkerrechtlichen Tatsachen als Staat untergegangen und deshalb seien sämtliche seit 1990 ver­abschiedeten Gesetze und Verwaltungsakte ungültig. Allerdings haben diese KRR keine eigene Polizei, keine Armee und vor allen Dingen kein Geld. Deshalb sind diese gut beraten, die Autorität der BRD wenigstens faktisch, nach dem Recht des Stärkeren, anzuerkennen.

Ansonsten hätte die neue gesamtdeutsche Regierung einfach beschließen können, dass die neu definierte Bundesrepublik Deutschland sich offiziell zum Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches erklärt und anschließend mit allen früheren Feinden einen endgültigen Friedensvertrag abschließt. Das ist aber nachweislich bis heute noch nicht geschehen. Die Amerikaner haben nämlich 1990 – aus gutem Grunde – ausdrücklich darauf bestanden, dass der provisorische Status des immer noch besetzten Deutschen Reiches bestehen bleibt. Das ist im Zusatzprotokoll zum Deut­schen Einigungs­ver­trag ausdrücklich so festgeschrieben, demzufolge sind die Sonder­rechte der Alliierten wäh­rend der Besatzungszeit nur suspendiert, aber niemals end­gültig aufgehoben worden. Die FAZ spricht hier in ihrer Ausgabe vom 10. Mai 2005 vom „Versteinerten Besatzungsrecht“. (Hier noch ein seriöser Literaturhinweis: Michael Rensmann, Besatzungsrecht im wiedervereinigten Deutschland, NOMOS-Verlagsgesellschaft, Baden Baden, 2002)

Was ist 1990 genau passiert? Ursprünglich wollten die USA und die Sowjetunion die Wiedervereinigung von ganz Deutschland in den Grenzen von 1937 in die Wege leiten. Ein ausführliches Angebot lag vor, und Polen wäre mit der Abtretung der besetzten deutschen Gebiete selbstverständlich ein­verstanden gewesen, das wäre nur eine Frage des Preises gewesen. Denn die Polen sind heute mit Begeisterung in der EU und in der NATO, noch viel lieber wären sie in Deutschland! Deutschland gehörte schon 1990 zusammen mit Kanada, Schweden und der Schweiz zu den mit Abstand beliebtesten Ländern der Welt. Kaum einer der 6 Milliarden Erdenbürger würde die Annahme der deutschen Staatsbürger­schaft jemals ablehnen. Deshalb waren die Parteivorsitzenden Helmut Kohl und Hans Dietrich Genscher vehement gegen die Wiedervereinigung von ganz Deutschland, weil die rheinisch-katholische CDU in den ehemaligen Ostgebieten bis auf weiteres keine Mehrheit mehr zustande gebracht hätte und die Partei der Leistungs­träger und Besserverdienenden deutschlandweit wahrscheinlich unter die 5 % Hürde gesackt wäre.

Helmut Kohl, der KANZLER DER DEUTSCHEN EINHEIT, hat die Wiedervereinigung von ganz Deutschland genau aus diesem Grunde absichtlich verhindert. Es muss ihm aber auch zugestanden werden, dass die endgültige Wieder­vereinigung von ganz Deutschland damals auch im Westen auf große Skepsis gestoßen wäre. Kohl und Gen­scher haben möglicherweise das einzig Richtige getan, weil sonst Oskar La­fon­taine mit seinen Sozialneidparolen wahrscheinlich an die Regierung gekommen wäre und die deutsche Einheit definitiv verhindert hätte. Die SPD war strikt gegen die deutsche Einheit, weil die Genossen bis dato mit ihren Genossen heimlich Champagner genossen hatten.

Im Mai 1990 begann in Paris die 4+2-Konferenz, bei der die Außenminister der vier Besatzungsmächte als Hauptdarsteller und die der beiden deutschen Staaten als Gäste am Katzentisch die internationalen Aspekte der deutschen Wiedervereinigung ausarbeiten sollten. Soweit kam es aber nicht, denn unabhängig davon haben Bundeskanzler Kohl und Präsident Gorbatschow ihr Ding im Alleingang durchgezogen:

Die meisten Erwachsenen über 35 können sich heute noch daran erinnern, wie Kohl sich am 15. und 16. Juli 1990 mit Gorbatschow in seinem Geburtsort im Kaukasus getroffen hat. Dort haben sie ganz privat, in Strick­jacke und Wollpullover, die außenpolitischen Aspekte der Deutschen Einheit prak­tisch im Alleingang festgelegt, ohne die Vier Mächte mit einzubeziehen. Es wurde beschlossen, dass ganz Deutschland in der NATO bleibt, die russischen Truppen innerhalb vier Jahren Deutschland verlassen und Deutschland im Gegenzug die Oder-Neiße Linie als Westgrenze Polens für immer anerkennt.

Kohl und Gorbatschow gingen damals selbstverständlich davon aus, dass der Regie­rungs­chef der drei westlichen Besatzungszonen die Vollmacht besitzt, stellvertretend für ganz Deutschland völkerrechtliche Verträge abzuschlie­ßen, ohne die vier Besat­zungsmächte zu konsultieren. Sie gingen weiterhin davon aus, dass sie die Zustim­mung aller vier Mächte sowie so nicht bekommen hätten, denn Frankreich und Großbritannien waren kate­gorisch gegen die Wiedervereinigung Deutschlands. Sie hatten nur gehofft, dass die USA dem Kuhhandel von Kohl und Gorbatschow zugestimmt hätten, wenn sichergestellt wäre, dass Deutschland in der NATO bleibt.

Die Amerikaner hatten aber gewusst, dass die BRD und die DDR nicht die einzigen deutschen Staaten auf der Erde sind, sondern dass das Deutsche Reich sowohl als juristische Person, als auch als handlungsfähige Militärmacht immer noch weiter existiert. Sie konnten deshalb 1990 nicht zulassen, dass Helmut Kohl sich hier als Rechtsnachfolger von Adolf Hitler aufführt und eigenmächtig ein Drittel „seines“ Staatsgebietes an Polen verschenkt.

Es sei noch mal daran erinnert, dass 1945 nur die Deutsche Wehrmacht kapituliert hat, nicht aber die Kriegsmarine und schon gar nicht das Deutsche Reich selbst. Der Zweite Weltkrieg war 1945 noch lange nicht zu Ende, sondern die USA haben bis 1947 auf der Antarktis gegen bislang unbekannte Truppen (möglicherweise deutschstämmige Herkunft) gekämpft und verloren. Sie hatten damals (fälschlicherweise) vermutet, dass es sich dabei um das „Letzte Bataillon Hitlers“ handeln müsse…

Hier noch eine Quizfrage: Warum wurde der Artikel 23 noch vor dem Beitritt der neuen Bundesländer gestrichen, und warum wurde der Artikel 146 ausdrücklich beibehalten?

  1. Weil der Bundesinnenminister und Einser-Jurist Wolfgang Schäuble hier etwas durcheinander geschmissen hat.
  1. Weil die Amerikaner gemäß der Brsezinsky-Doktrin von ihnen besetzte Staaten unter keinen Umständen wieder freigeben.
  1. Weil die Amerikaner 1947 einen Krieg gegen (vermeintlich) deutsche Truppen auf der Antarktis geführt und verloren haben?
  1. Keine Antwort ist richtig.

+Die richtige Antwort lautet 3.

Informieren Sie sich über den Pinguin-Krieg in der Antarktis, und warum anschließend der Staat Preußen verboten werden musste!

Dass das so ist, kann man auch anderswo nachlesen, aber warum und weshalb nur in der gedruckten Ausgabe des DurchBlick 2008!


Quelle: Kanzlerdämmerung


von Freeman

Die griechische Regierung hat ein Sparpaket verabschiedet, welches einschneidende Massnahmen und massive Einschränkungen für die Bevölkerung bedeutet. Deshalb haben die Gewerkschaften zu landesweiten Demonstrationen aufgerufen.

Um die galoppierende Staatsverschuldung aufzuhalten, sollen folgende Massnahmen eingeführt werden:

- 10% weniger Lohn für alle Beamten und öffentlichen Bediensteten
- Eine generelle Reduzierung aller Staatsausgaben um 10%
- Erhöhung der Benzinsteuer
- Allgemeine Steuererhöhungen
- Erhöhung des Rentenalters

Ein Einstellungsstopp und keine Verlängerung von befristeten Arbeitsverträgen im öffentlichen Dienst wurde bereits vorher entschieden, was ein Abbau der Arbeitsplätze bedeutet. Die griechische Regierung hofft dadurch mehr als eine Milliarde Euros einzusparen.

In einer Fernsehansprache am Dienstag forderte Premierminister George Papandreou die Öffentlichkeit und die Opposition auf, seine Sparmassnahmen zu unterstützen. Er sagte:

Das ist der Versuch das Land vor einem Sturz in den Abgrund zu bewahren!

Als Reaktion haben am vergangenen Donnerstag die Steuer- und Zollbeamten für zwei Tage gestreikt und weitere Arbeitskampfmassnahmen werden für den 10. Februar von Beamten, Ärzte, Spitalpersonal und Industriearbeiter erwartet.

Wir haben bereits Opfer gebracht und akzeptieren keine weiteren mehr,

sagte Argyris Sakellaropoulos, Chef der Gewerkschaft der Zollbeamten.

Der griechische Gewerkschaftsdachverband (GSEE) hat einen Streik für den 24. Februar ausgerufen.

Yiannis Panagopoulos, der Anführer der grössten griechischen Gewerkschaft sagte, die Regierung hat ihr Versprechen gebrochen, das Rentenalter nicht zu verändern, welches 65 für Männer und 60 für Frauen ist

Das Rentenalter zu erhöhen löst keine Probleme,

sagte Panagopoulos nach einem Gewerkschaftstreffen, wo der Streik beschlossen wurde. Wie die Erhöhung aussehen soll, hat die Regierung noch nicht verkündet.

Griechenland hat Schulden von 294 Milliarden Euro und ein Budgetdefizit von 12,7 Prozent, weit über die 3 Prozent welche von der EU als Maximum vorgeschrieben sind. Deshalb wurde die Kreditwürdigkeit des griechischen Staates auf „Schrott“ herabgestuft.

Insgesamt will Athen 10,3 Milliarden dieses Jahr durch besserer Steuereintreibung, Kostenreduzierung und geringeren Militärausgaben einsparen. Weitere Sparmassnahmen sind vorgesehen.

EZB-Chef Jean-Claude Trichet sagte, die griechischen Massnahmen wären „Schritte in die richtige Richtung.

Gewerkschaftsführer sagen, die Sparmassnahmen sind auf Druck der EU und internationalen Finanzkreisen schrittweise immer schärfer geworden.

Die Bauern sind auch aufgebracht und haben Autobahnen und Strassen um Saloniki blockiert und die Strassen nach Bulgarien und überhaupt im Norden des Landes gesperrt. Kilometerlange Lastwagenkolonnen stehen am Strassenrand und können wegen der Blockade und dem Zöllnerstreik nicht weiterfahren.

Einige Fabriken des Landes sind von Arbeitern besetzt, die ebenfalls gegen die Sparmassnahmen protestieren, wie die von Kanakis in Volos.

Das lustig ist, die Beamten des griechischen Wirtschaftsministeriums, welche die Einschränkungen durchsetzen sollen, haben ebenfalls am Donnerstag für 48 Stunden die Arbeit niedergelegt und den Eingang zum Ministerium in Athen blockiert.

Das ganze Land ist im Aufstand und drückt seinen Protest gegen die Politik der Regierung aus. Die Bevölkerung muss die Probleme ausbaden, die sie gar nicht verursacht hat.

Irgendwoher muss ja das Geld kommen, wenn der Staat völlig pleite ist und es kommt wie immer nur von den schwächsten. Nein, nicht von den Bankstern und Finanzoligarchen, nicht von den Spekulanten und Finanzverbrechern, welche vorher Billionen an Profite eingesackt haben und dann die Weltfinanzkrise verursachten, damit die Steuerzahler sie retten mussten. Jetzt heisst es nochmals zahlen, in dem die, die sowieso am wenigsten haben den Gürtel enger schnallen müssen.

Mich würde es nicht wundern, wenn der Staat die ganze private Altersvorsorge, wie Pensionskassengelder und Lebensversicherung enteignet, so wie es in Argentinien bereits passiert ist. Diese Guthaben sind viel zu verlockend, um nicht verstaatlicht zu werden. Was sich die Menschen mühsam fürs Alter erspart und eingezahlt haben, wird einfach gestohlen.

Wie ich schon oft geschrieben habe, die Finanzkrise ist bewusst gemacht worden, um einen Vermögenstransfer von unten nach oben durchzuführen. Es ist ein gigantischer Raubzug an der Bevölkerung. Ziel ist es die Mittelschicht zu zerstören und eine Masse an Armen zu produzieren die keinen Mucks mehr machen, weil sie ums Überleben kämpfen. Was in Griechenland passiert, werden wir früher oder später auch erleben.

Wie aufsässig und widerspruchsbreit die Griechen sind, sieht man an dem völligen Scheitern der Umsetzung von einem strikten Rauchverbot in Griechenland. Kein Schwanz kümmert sich darum, was die Regierung für Antirauchergesetze auf Befehl von Brüssel beschlossen hat. Die werden völlig ignoriert und der Staat konnte auch keine Strafen deswegen bisher aussprechen. Die haben halt noch Rückgrad und können den Mittelfinger zeigen.

Es sind ja nur die gehorsamen Untertanen der faschistischen EU-Diktatur in Mitteleuropa, die schön brav alles befolgen und sich im Lebensstil einschränken lassen, die Lüge akzeptieren, es gehe um die Volksgesundheit und Volksschädlinge sind auszumerzen. Aber das kennen wir ja alles von früher.

Ich schweife jetzt vom Thema ab, aber ich will mal deutlich sagen, es geht hier nicht um Rauchen oder nicht Rauchen, sondern ob der Staat jeden Aspekt unseres Lebens reglementieren darf und uns wie unmündige Kinder behandeln soll und uns dauernd sagt was gut für uns ist. Wer meint ja, der Staat muss den Leuten alles vorschreiben und von Geburt bis zum Tod mit allem versorgen, weil wir unfähig und zu blöd dazu sind, hat nichts vom Leben begriffen, ist hier nicht richtig, der soll in die Illusion der Matrix zurückgehen, sich am Versorgungsschlauch wieder anschliessen, in die Nährflüssigkeit des Brutkasten legen und weiter dahinvegetieren.

Ich meine nein, dem Staat geht es einen Scheissdreck an was ich mache, der hat mir gar nichts vorzuschreiben, weder was ich denken, noch wie ich leben oder mich verhalten soll. Er muss mich auch nicht durchfüttern, sondern soll mich als mündigen Erwachsenen und freien Menschen betrachten und sich aus meinem Leben komplett raushalten.

Die einzigen die mir was sagen und auch helfen dürfen, sind meine Familie und Freunde. Dafür ist auch diese seit Jahrtausende funktionierende Gemeinschaft da, um sich gegenseitig zu helfen, sich zu kümmern und Geborgenheit zu geben. Wie Crocodile Dundee sagte:

Für was brauchst du einen Psychiater? Hast du keine Freunde?

Aber die Familie will der Staat auch zerstören, nur noch eine Gesellschaft die aus Singles besteht schaffen, aus gehorsamen, uniformen Individuen die alleine sind, denn er will die totale Kontrolle, das alleinige Sagen und Sorgerecht haben. Das ist übrigens Faschismus.


Quelle: Alles Schall und Rauch

von Jakobus Dorloff

Unternehmerische Kräfte führten eine Putsch in Zeitlupe durch, noch lange vor der Entscheidung des obersten Gerichtshofs, im Fall Citizens United gegen die Federal Election Commission. Der Putsch ist vorbei. Die Herrschaft wurde einmal mehr gerichtlich durchgesetzt, um die Kontrolle durch die Unternehmen auf Linie zu bringen. Es enthüllt den Mythos der funktionierenden Demokratie und den Triumph der unternehmerischen Macht. Aber es ändert kaum etwas an der politischen Landkarte. Der Konzern-Staat wird gegenwärtig manifestiert.

Die Fiktion von Demokratie bleibt nützlich, nicht nur für Konzerne, nein, auch für unsere bankrotte liberale Klasse. Würde diese Fiktion wirklich hinterfragt werden, müssten die Liberalen gegenwärtig mit Widerstand rechnen, der sich weder freundlich noch genügsam äußern würde. So lange die demokratische Fassade existiert, können die Liberalen eine moralisch leere Stellung einnehmen, die nur wenig  Aufopferung und Verpflichtung abverlangt. Sie können die selbst ernannten Kritiker der Demokraten sein, handeln, als ob sie Teil der Debatte sind und sich durch deren Proteste bestätigt fühlen.

Ein großer Teil der Entrüstung über die Entscheidung des Gerichtshofs kommt von denjenigen, die dieses Scharade mitmachen. So lange dieses Spiel am laufen gehalten wird, müssen sie nicht darüber nachdenken, zu bekämpfen, was der politische Philosoph Sheldon Wolin unser System des “umgekehrten Totalitarismus” nannte.

Umgekehrter Totalitarismus bedeutet, “dass Eintreten eines politischen Zeitalters der Konzerne und die politische Demobilisierung der Bürgerschaft”, schrieb Wolin in “Democracy Incorporated”. Umgekehrter Totalitarismus unterscheidet sich von dem klassischen Totalitarismus, der sich um einen Demagogen oder einen charismatischen Führer dreht und drückt sich in der Anonymität des Unternehmens-Staates aus. Die unternehmerische Macht, hinter dem umgekehrten Totalitarismus, proklamiert nicht, wie es klassische totalitäre Bewegungen tun, das Ersetzen einer scheidenden Struktur, mit einer neuen revolutionären Struktur. Sie gibt vor, gewählte Politik, Freiheit und die Verfassung zu respektieren. Aber korrupt, wie sie sind, manipulieren sie an den Hebeln der Macht und machen so Demokratie unmöglich.

Umgekehrter Totalitarismus wurde nicht als Ideologie entworfen, oder in der öffentlichen Ordnung festgehalten. Er wird durch “Machthaber und Bürger, die oft selbst nicht im Bilde über die tieferen Konsequenzen ihres Handelns oder ihrer Untätigkeit sind” vorangetrieben, schreibt Wolin. Aber er ist genauso gefährlich, wie der klassische Totalitarismus. In einem System des umgekehrten Totalitarismus, wie dieser Gerichtsentscheid veranschaulicht, ist es nicht nötig, die Verfassung umzuschreiben, wie es faschistische und kommunistische Regime taten. Es genügt die Instrumentalisierung legitimer Macht durch gerichtliche und gesetzliche Auslegung. Diese Instrumentalisierung garantiert, dass die riesigen Wahlspenden der Konzerne den Schutz der freien Meinungsäußerung unter dem ersten Verfassungszusatz genießen. Sie versichert, dass dieser hochfinanzierte und durchorganisierte Lobbyismus großer Unternehmen als ein Instrument der Bürgerrechte wahrgenommen wird, das es ermöglicht, Ersuche an die Regierung zu stellen. Der Gerichtshof bestätigt erneut die Auffassung, dass Unternehmen Personen sind, außer in den Fällen, in denen die “Personen” einem “Vergleich” zustimmen. Diese Personen in den Konzernen, die Verbrechen begehen, können eine Gefängnisstrafe umgehen, indem sie große Summen an die Regierung zahlen, während sie, laut dieser verdrehten gerichtlichen Schlussfolgerung, keiner Rechtsverletzung schuldig sind.

Unternehmen haben 35.000 Lobbyisten in Washington und tausende mehr in den Hauptstädten, welche die Konzerngelder verteilen, um Gesetze zu entwerfen und zu schreiben. Sie nutzen ihre politischen Bürgerinitiativen, um Spenden von Angestellten und Anteilseignern zu erbitten, womit sie gefügige Kandidaten fördern. Die Finanzbranche beispielsweise spendete während der letzten Dekade über 5 Milliarden US Dollar, um  politische Kampagnen zu beeinflussen. Das Resultat waren weitreichende Deregulierungen, das Schröpfen der Konsumenten, unsere globale finanzielle Kernschmelze und die anschließende Plünderung der amerikanischen Staatskasse. Die Pharmaceutical Research and Manufacturers of America (PhRMA) spendete im letzten Jahr 26 Millionen US Dollar und Pharmaunternehmen wie Pfizer, Amgen und Eli Lilly legten noch weitere Millionen dazu, um beide Parteien zu kaufen. Diese Konzerne haben unsere sogenannte Gesundheitsreform durchgedrückt, die uns dazu zwingt, ihre überteuerten und schädlichen Produkte zu kaufen. Die Öl- und Gasindustrie, die Kohleindustrie, Rüstungsunternehmen und Telefonkonzerne haben den Ansatz einer zukunftsfähigen Gesellschaft vereitelt und instrumentalisieren den fortschreitenden Verfall der Bürgerfreiheit. Politiker folgen den unternehmerischen Geboten und führen leere Szenen im politischen Theater auf, um den Schein des demokratischen Staates am Leben zu erhalten.

Es ist keine nationale Institution übrig geblieben, die als wirklich demokratisch beschrieben werden könnte. Bürgern ist es gestattet, Scheinmeinungen zu ausgesuchten Fragen zu haben, anstatt an der Macht zu partizipieren. Eine Art Mitbestimmungsfaschismus bei dem das Wahlrecht so bedeutungslos ist wie die Abstimmung bei “Deutschland sucht den Superstar”. Die Massenemotionen werden durch den tobenden Kampf der Kulturen geleitet. Das gestattet uns emotionale Standpunkte zu Themen einzunehmen, die völlig unbedeutend für die Machtelite sind.

Unsere Verwandlung in ein Imperium hat, wie es auch im alten Griechenland und im Römischen Reich geschah, die Tyrannei, die wir in die Welt hinausgetragen haben, zur Tyrannei in unserem eigenen Land gemacht. Wir haben uns, wie alle großen Imperien, mit unserer Expansionspolitik selbst zu Grund gerichtet. Wir setzen Waffen mit fürchterlicher Zerstörungskraft ein, ermöglichen ihre Entwicklung mit Milliarden von Dollar aus Steuergeldern und sind der weltgrößte Waffenhändler. Die Verfassung, wie Wolin anmerkt, ist “gezwungen als Lehrling der Macht zu dienen, anstatt als ihr Gewissen”.

“Umgekehrter Totalitarismus dreht Dinge herum”, schreibt Wolin. “Es ist immer Politik, aber eine größtenteils gemäßigte Politik. Parteiliche Streitigkeiten werden mitunter öffentlich wahrgenommen und es gibt einen Rausch und stetige politische Auseinandersetzungen zwischen den Fraktionen der Parteien, zwischen Interessengruppen konkurrierender Unternehmensmächte und rivalisierender Medienkonzerne. Und dann gibt es natürlich den gipfelnden Moment der nationalen Wahlen, wenn die Aufmerksamkeit der Nation gefragt ist, um eine Entscheidung zwischen Persönlichkeiten zu treffen, anstatt sich zwischen Alternativen zu entscheiden. Was fehlt, ist das Politische, die Übereinkunft, des Wohl der Gesellschaft zu finden, inmitten der Flut von gut finanzierten, durchorganisierten, zielstrebigen Interessen, die fanatisch um Gefallen für die Regierung bemüht sind und Regierungsvertreter sowie die öffentliche Verwaltung mit einem Meer von Geld überschwemmen.”

Hollywood, die Nachrichtenindustrie und das Fernsehen, alle durch große Konzern kontrolliert, wurden zu Instrumenten des umgekehrten Totalitarismus. Sie zensieren und verspotten diejenigen, welche die Unternehmen kritisieren oder angreifen. Sie durchsetzen die Radiowellen mit fabrizierten Kontroversen, ob es nun Tiger Woods ist oder der Streit zwischen Jay Leno und Conan O’Brien. Sie manipulieren Bilder, um uns zu verwirren und Wissen zu verkaufen, das darin besteht, wie Barack Obama Präsident geworden ist. Die drakonische innere Kontrolle, eingesetzt durch die Heimatschutzbehörde, das Militär und die Polizei gegen jede Form von Widerspruch, verbunden mit der medialen Zensurindustrie, führt das für den umgekehrten Totalitarismus aus, was Schläger und Bücherverbrennungen in klassischen totalitären Regimen erledigten.

“Es scheint wie eine Wiederholung geschichtlicher Erfahrungen, dass die Befangenheit der heutigen Berichterstattung in den Medien nun durchweg auf die zerfetzten Reste des Liberalismus zielen soll”, schreibt Wolin. “Erinnert euch daran, dass ein Element, dass in den meisten totalitären Systemen des 20. Jahrhunderts präsent war – ganz gleich, ob im Faschismus oder im Stalinismus – die Feindseligkeiten gegen die Linke waren. In den Vereinigten Staaten wird die Linke als lediglich aus Liberalen bestehend angesehen, gelegentlich als ‘der linke Flügel der Demokraten’, nie als Teil der Demokraten.”

Liberale, Sozialisten, Gewerkschaftler, unabhängige Journalisten und Intellektuelle, viele von denen, die einmal wichtige Stimmen in unserer Gesellschaft waren, wurden zum Schweigen gebracht oder wurden gezielt aus der unternehmenskontrollierten akademischen Welt, den Medien und der Regierung ausgeschlossen. Wolin, der in Berkeley und später in Princeton unterrichtete, ist wohl der führende politische Philosoph des Landes und doch wird sein Buch scheinbar ignoriert. Das ist auch der Fall bei Ralph Nader, Dennis Kucinich und Cynthia McKinney, zusammen mit Intellektuellen wie Noam Chomsky, die keine Rolle in unserem nationalen Diskurs spielen.

Die Gleichförmigkeit von Meinungen, bestärkt von den geschickt instrumentalisierten Massenemotionen von Nationalismus und Patriotismus, bezeichnet alle Andersdenkenden als “weich” oder “unpatriotisch”. Der patriotische Bürger, geplagt von der Angst vor dem Abbau von Arbeitsplätzen und Terroranschlägen, unterstützt zuverlässig großflächige Überwachung und den Militärstaat. Das beinhaltet auch, keine Fragen über die 1 Billionen Dollar Ausgaben für den Verteidigungshaushalt zu stellen. Das bedeutet auch, dass die militärischen und die geheimdienstlichen Behörden über der Regierung stehen, so, als ob sie gar nicht Teil der Regierung wären. Die mächtigsten Instrumente der Staatsmacht und -kontrolle wurden erfolgreich aus der öffentlichen Diskussion entfernt. Uns, als imperialen Bürgern, wurde beigebracht staatliche Bürokratie zu verachten, dennoch stehen wir auf den Flughäfen wie Schafe vor den Beamten der Heimatschutzbehörde und sind still, wenn der Kongress beschließt, dass unsere privaten Schriftwechsel und Gespräche überwacht und archiviert werden sollen. Wir erdulden mehr staatliche Kontrolle, als zu irgendeiner Zeit in der amerikanischen Geschichte.

Die bürgerliche, patriotische und politische Sprache, die wir benutzen, um uns auszudrücken, ist unverändert. Wir sind den selben nationalen Symbolen treu. Wir finden unsere gemeinsame Identität in den selben nationalen Mythen. Wir vergöttern weiterhin die Gründungsväter. Aber das Amerika, welches wir feiern ist eine Illusion. Es existiert nicht. Unsere Regierung und unsere Gerichte haben keine wirkliche Souveränität. Unsere Presse liefert Ablenkung, keine Information. Unsere Sicherheits- und Machtorgane halten uns gezähmt und verängstigt, so wie es auch den meisten Irakern ergeht. Wenn der Kapitalismus die Regierung entmannt, entwickelt er, nach Auffassung von Karl Marx, revolutionäre Kräfte. Und dies sind revolutionäre Kräfte, die sich am besten als umgekehrter Totalitarismus beschreiben lassen. Sie tauchen uns in einen Staat des Neo-Feudalismus sowie in eine Zeit des immer währenden Krieges und massiver Unterdrückung. Die Entscheidung des obersten Gerichtshofs ist Teil unserer Verwandlung von Bürgern in Gefangene des Konzern-Staats.

Von Chris Hedges, freie Übersetzung: Jakjobus Dorloff


Chris Hedges, ein Gewinner des Pulitzerpreises, schreibt eine Kolumne, die jeden Montag auf Truthdig veröffentlicht wird. Sein letztes Buch: “Empire of Illusion: The End of Literacy and the Triumph of Spectacle.”


Quelle: Zeitkritiker – Befreiung der Wahrheit für Gerechtigkeit


von Zeitpunkt.ch

Der deutsche Staat hat offenbar keine Hemmungen, zur Durchsetzung seiner (legitimen) Steuerforderungen das Gesetz zur brechen und gestohlene Daten zu kaufen – Hehlerei. Leistet er mit diesem rechtsstaatlich zweifelhaften Geschäft gleichzeitig Beihilfe zu Steuerbetrug? Die Verdacht ist nicht aus der Luft gegriffen.

Bezahlt er den Datenlieferanten auf korrektem Weg, so müsste diese offenbar in der Schweiz domizilierte Person den Betrag deklarieren und sich damit einer Strafverfolgung aussetzen. Dieses Risiko wird der Datenlieferant ausschliessen wollen und auf einer Bezahlung bestehen, die eine Versteuerung ausschliesst. Geht die deutsche Bundesregierung darauf ein, wird sie genau das begehen, was sie mit dem Vorhaben verhindern möchte: Beihilfe zur Steuerhinterziehung.

Zu diesem Thema haben wir dem deutschen Finanzminister Dr. Wolfgang Schäuble zwei Fragen vorgelegt:

Wie den Medien zu entnehmen war, handelt es sich beim Datenlieferanten um eine in der Schweiz domizilierte Person. Es ist davon auszugehen, dass der Kaufpreis vom Empfänger nicht deklariert wird, da er sich damit der Strafverfolgung aussetzen würde. Wird der deutsche Staat den Schweizer Behörden Amtshilfe bei der Aufklärung dieses Steuerbetrugs leisten?

Werden Sie insbesondere verhindern, dass der Kaufpreis auf ein Konto in einer Steueroase oder auf ein Konto unter einem Namen überwiesen wird, der keinen Rückschluss auf den Begünstigten zulässt.

Wir werden die Antwort des Bundesfinanzministers an dieser Stelle veröffentlichen.

Der Vollständigkeit halber erwähnen wir an dieser Stelle, dass wir den Missbrauch des Schweizer Finanzplatzes zur Steuerhinterziehung missbilligen und den Umgang des Bundesrates und der massgeblichen politischen Kräfte mit diesem Thema bedauern. Gleichzeitig sind wir aber tief besorgt, dass im Kampf um die Durchsetzung an sich legitimer Anliegen die Rechtsstaatlichkeit ausgehöhlt wird. Steuergerechtigkeit und Rechtsgleichheit müssen mehr bedeuten als die Verfolgung einer Minderheit von Steuerhinterziehern mit ungesetzlichen Mitteln. Steuergerechtigkeit erfordert u.a. auch die Abschaffung von Steuerprivilegien von multinationalen Konzernen, die Werte fast beliebig unter den Konzerngesellschaften verschieben und dadurch erheblich mehr Steuern «sparen» können, als jetzt mit gestohlenen Daten vielleicht eingetrieben werden.

Brief an Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (pdf)


Quelle: Zeitpunkt.ch

von Gerhard Spannbauer

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Auf unsere Regierung können wir uns nicht verlassen

Die gescheiterten Rettungsmaßnahmen bei Quelle und Opel sowie die unglaubliche Neuverschuldung zeigen, dass unsere Regierung weder ein funktionierendes Konzept noch die entsprechende Kompetenzen hat. In den letzten Monaten schienen ihr die Schweinegrippe und unrealistische Steuersenkungen vorrangig zu sein.

Seit geraumer Zeit sind Nacktscanner und die hochgepuschte Flugsicherung wichtige Themen. Medialer Populismus dominiert leider. Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass wir nahezu führungslos mit völlig falschen Konzepten in schwersten Zeiten dahin treiben. Daher kann man jedem nur raten, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

Mittlerweile drohen sogar mehrere Staatsbankrotte …

Was vor einem Jahr noch unvorstellbar erschien, ist nun Tagesthema: Welche Staat wird als nächstes Pleite sein? Griechenland? Irland? Vielleicht sogar Österreich? Spanien? Italien? Portugal oder andere Ostländer? Welche Folgen würde dies für das schon sehr fragile Finanzsystem nach sich ziehen? Ist der Euro in Gefahr? Wenn ja, mit welchen Konsequenzen für unser Leben?

Die Staaten haben sich mit Rettungspaketen in Billionenhöhe finanziell verausgabt

Von den Regierungen darf man sich keine nennenswerte Unterstützung mehr erhoffen. Die Staaten haben schlicht und einfach kein Geld mehr, um künftige Einbrüche abzumildern. Im Gegenteil, sie stehen vor massiven Zusatzbelastungen durch die steigenden Sozialausgaben bei gleichzeitige einbrechenden Steuereinnahmen. Wenn es hart auf hart kommt, wird der Staat Ihnen und Ihren Mitbürgern in die Taschen greifen.

Langsam wird selbst Fachleuten klar, dass großes Ungemach droht

So sagte bspw. Hans-Werner Sinn: „Auch habe Amerika einen solch massiven Schlag erlitten, dass es noch lange am Boden liegen bleiben könnte. Damit gehen die Dimensionen der Finanzkrise weit über das hinaus, was man noch vor Monaten für möglich gehalten hätte.“ Zu einer ähnlichen Schlussfolgerung kommt auch der EU-Experte Münchau. Noch vor Kurzem, im Vor-Krisen-Zeitalter, hielt er Staatsbankrotte und die Möglichkeit eines Auseinanderbrechens der Euro-Zone für “Geschwätz von Spekulanten und Klatschliebhabern”. Heute ist dies denkbar geworden, sagt er im Nachhinein.

Es droht ein Systemcrash, auf den Sie sich wirkungsvoll vorbereiten müssen

Berechtigterweise fragen sich deshalb immer mehr Menschen, welche Gefahren die Krise für ihr Leben und ihren Wohlstand aufweist. Aufgrund meines jahrelangen Studiums der Krise sage ich Ihnen, dass unser Wirtschaftssystem auf einen unvermeidbaren Crash zusteuert. Darauf gilt es, sich in fünf wichtigen Bereichen sinnvoll vorzubereiten. Es geht hierbei weder um Schwarzmalerei noch um Panikmache, sondern um eine angemessene Vorsorge, so wie jeder bspw. mit verschiedenen Versicherungen Vorkehrungen für Unglücksfälle trifft.

Um die weitere Entwicklung und die gesamten Gefahren zu verstehen, müssen Sie zunächst die wirklichen Ursachen dieser weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise kennen und verstehen. Diese Krise wurde nicht von gierigen Managern oder leichtsinnigen Bankern ausgelöst. Sie wurde weder von den bonitätsschwachen Immobilienkäufern in Amerika, noch von den unzähligen Bla-bla-bla-Gründen, die Sie täglich in den Medien oder auch von Bekannten hören, verursacht. Die wirklichen Ursachen sind konkrete Systemfehler in unserem heutigen Geldwesen, die es direkt in den Abgrund führen und die die größte jemals gesehene Weltwirtschaftskrise auslösen. Diese habe ich hier beschrieben. Die meisten Medien und viele der jetzt erscheinenden Bücher zur Krise reden um den heißen Brei herum, erkennen die wirklichen Gründe nicht und geben keine umfassenden Ratschläge zur Krisenvorsorge. Eine Vorsorge mit Edelmetallen wird diesmal nicht reichen.

Wie und in welchem Zeitraum wird sich die Finanzkrise weiter entwickeln?

Das kann keiner seriös vorhersagen, ich auch nicht. Der hierzulande von den Medien eher totgeschwiegene amerikanische Trendforscher Gerald Celente sagt einen völligen Systemkollaps voraus. Leider liegt er mit seinen Prognosen zur Weltwirtschaft seit Jahrzehnten meist richtig. Nach Ansicht von Celente ist das Finanzsystem in einem Prozess des totalen Zusammenbruchs begriffen.

Er spricht von einem Kollaps, der systembedingt ist und der nicht mehr gestoppt werden kann. Der Versuch, zur Rettung des Finanzsystems die Gelddruckmaschine anzuwerfen und die Zinsen zu senken, werde scheitern. Man sollte seine Aussagen ernst nehmen, denn in den vergangenen 30 Jahren gab es nicht eine einzige bedeutende Entwicklung, die der Trendforscher nicht korrekt vorhergesagt hätte. Sicher ist, dass die Krise nicht einfach so “weggehen” wird. Zu umfangreich sind die Systemfehler und die Eingriffe in das Geldwesen. Die enormen weltweiten Schulden können auf normalem Wege nicht zurückgezahlt werden, daher sind ein Währungsschnitt oder ein Kollaps unausweichlich. Dies ist nur eine Frage der Zeit. Jedes derartige Papiergeldsystem in der Geschichte ist bisher gescheitert.

Was bedeutet dies für Sie und Ihre Zukunft?

Sie müssen in Ihrem ureigensten Interesse fünf Bereiche absichern, um das Schlimmste zu verhindern. Das sind:

  1. Sicherung des Einkommens
  2. Finanzielle Vorsorge
  3. persönliche Vorräte
  4. Maßnahmen für die eigene Sicherheit und
  5. die Verbesserung Ihrer persönlichen Fähigkeiten

Damit können Sie das größte Unglück mildern und abfedern. Machen Sie sich keine Illusionen: Wir haben bisher nur den Vorgeschmack der Krise erlebt und keiner wird ungeschoren davonkommen.


Quelle: Krisenvorsorge.com

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Denken Sie an Punkt 1! – Die Sicherung Ihrer Einkommenquelle!

Literatur zum Thema:

von Wahrheiten.org

Ein US-Gericht gewährte Ende Januar 2010 der deutschen Familie Romeike politisches Asyl, weil die Eltern ihre fünf Kinder nicht auf eine Schule in der BRD schicken wollten.

Damit gerieten sie in Kollision mit BRD-Recht und verließen nach jahrelangem Streit mit den BRD-Behörden Ende 2008 das Land in Richtung USA.

Ein Einzelfall? Warum dürfen wir in der BRD nicht selbst darüber entscheiden, wie unsere eigenen Kinder aufgezogen und ausgebildet werden sollen?

Der ZDF-Beitrag “37 Grad – Homeschooling – Unterricht am Küchentisch” vom 24.11.2009 berichtet über einen ähnlichen Fall. Es geht in dem Film um die Familie Dudek aus dem hessischen Archfeld-Herleshausen und um die Familie Neubronner aus Bremen. Beide Elternpaare “weigern” sich, ihre Kinder in öffentliche Schulen zu schicken.

Regisseur Gregor Bialas hat für das ZDF diesen 30 minütigen, ausgesprochen fairen und beeindruckenden Bericht zusammengestellt, er ist wirklich sehenswert. Der Beitrag zeigt, mit welchem Engagement und Zuneigung diese Eltern sich um ihre Kinder und deren schulischen Bildung kümmern. Dieses weit überdurchschnittliche Bemühen wird von den sogenannten “Gerichten” der BRD jedoch nicht annähernd anerkannt, sondern schlicht pauschal verurteilt, im wahrsten Sinne des Wortes. Dumme Eliten herrschen über uns und wollen das auch nicht ändern.

In Deutschland begeht eine Straftat, wer seine Kinder nicht zur Schule schickt, sondern sie selbst unterrichten möchte. Doch bereits in unserem Nachbarland Österreich sieht es anders aus. Dort besteht nur eine Unterrichtspflicht. Zwar müssen Kinder an einer Schule angemeldet sein, eine sofortige Entlassung in den häuslichen Unterricht wird jedoch so gut wie immer genehmigt. Durch regelmäßige, z.B. jährliche Prüfungen, wird dann der Heimunterricht indirekt kontrolliert.

Am 05.01.2009 titelte der Spiegel passend:

Schule oder Knast

Kaum ein Land verteidigt die Schulpflicht so verbissen wie Deutschland. In den USA wird der Hausunterricht gefördert, in Kanada vom Staat belohnt. In Hessen soll ein Ehepaar ins Gefängnis, weil es seine Kinder zu Hause unterrichtet.

Die allgemeine Schulpflicht in Frage zu stellen, ist insbesondere in der BRD verpöhnt. Zwar gibt es in Deutschland schon seit mehreren Jahrhunderten – damals war das hier noch ein echter Staat – eine Schulpflicht, welche aber bis Anfang des 20. Jahrhunderts mangels staatlicher Voraussetzungen weder umgesetzt noch überprüft werden konnte. Es war lediglich “gut gemeint”.

Auch in der Weimarer Verfassung von 1919 wurde die Schulpflicht verankert:

Artikel 145

(1) Es besteht allgemeine Schulpflicht. Ihrer Erfüllung dient grundsätzlich die Volksschule mit mindestens acht Schuljahren und die anschließende Fortbildungsschule bis zum vollendeten achtzehnten Lebensjahre. Der Unterricht und die Lernmittel in den Volksschulen und Fortbildungsschulen sind unentgeltlich.

Dieser Artikel im “Versailler Diktat” – was die Weimarer Verfassung in Wirklichkeit war – sollte wahrscheinlich die Grundlage dafür legen, damit die Bevölkerung langfristig durch gezielt selektive Wissensvermittlung – oder eben auch Wissensverweigerung bestimmter Inhalte – gesteuert werden konnte. In der Nazizeit wurde diese Absicht im Reichsschulpflichtgesetz vom 6. Juli 1938 dann ganz offen beim Namen genannt:

Abschnitt I.
Grundsätzliches

§ 1. Allgemeine Schulpflicht

(1) Im Deutschen Reich besteht allgemeine Schulpflicht. Sie sichert die Erziehung und Unterweisung der deutschen Jugend im Geiste des Nationalsozialismus. Ihr sind alle Kinder und Jugendlichen deutscher Staatsangehörigkeit unterworfen, die im Inlande ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt haben.

(2) Die Schulpflicht ist durch Besuch einer reichsdeutschen Schule zu erfüllen. Über Ausnahmen entscheidet die Schulaufsichtsbehörde.

“Im Geiste des Nationalsozialismus” spricht für sich. Heute wird eine derartige Indoktrinierungs-Absicht in den Schulpflichtgesetzen nicht mehr so konkret beim Namen genannt, sondern wie alles andere bei uns auch, völlig subtil betrieben und im Hintergrund gehalten und auf diese Weise für die gewünschten Zwecke missbraucht. Wer den Lehrplan erstellt, steuert ganze Generationen in der Zukunft, das müssen wir uns bewusst machen.

Auch die Art und Weise, wie gelehrt wird, hat maßgeblichen Einfluss auf das Verhalten der Kinder und späteren Erwachsenen. Sollen diese passiv sein und nichts hinterfragen, bringt man es ihnen einfach so bei.

In FR-Online.de vom 24.11.2009 beschrieb der 17-jährige Jonathan, der älteste Sohn der oben genannten Familie Dudek, das Verhalten seiner Mitschüler folgendermaßen:

Die Dudeks sind stolz auf das Abschneiden des Sohnes. Mit Notendurchschnitt 1,1 gehörte er zu den Besten des Jahrgangs. “Jonathan hat im Elternhaus das Lernen gelernt”, wurde die Schuldirektorin in der Lokalzeitung zitiert. Der Junge selbst fand die anderen Schüler passiv: “Meine Eltern haben immer sehr genau darauf geachtet, dass ich viel selbst untersuche und herausfinde”, erklärte er.

Was macht die Mitschüler denn passiv? Exzessiver TV-Konsum, was heute für Jugendliche der Normalfall ist und eine entsprechende Erziehung schon in der Schule. Die heutigen Lehrer sind inzwischen großteils selbst schon soweit “befangen”, dass sie ihre Schüler unmöglich zu Selbstdenkern machen können.

Jonathans Vater, Jürgen Dudek, sieht es wohl ähnlich, weiter in FR-Online:

Vater Jürgen argumentiert vor Gericht auch pädagogisch, beklagt Druck im staatlichen Schulsystem, mangelnde individuelle Förderung. “Wir sehen das ganze Kind – nicht das fächerbezogene Kind”, beteuert er und rührt so an Sorgen vieler Eltern. Auch noch größere Fässer werden geöffnet: “Diese Kinder sind nicht diejenigen, die später wegen Problemen aller Art das Gemeinwesen belasten.” Es wirkt, als sähen die Dudeks Schulen als Quell von Übel – nicht als Ort, an dem gesellschaftliches Miteinander geübt werden könnte.

Wie ist die Sichtweise der sogenannten “Richter” und “Staatsanwälte”? inFranken.de zitierte am 25.11.2009 den Mann in schwarzer Robe, welcher den Eltern der Familie Dudek eine Vorstrafe auferlegte:

„Sie leben in einer Gesellschaft und müssen sich nach deren Normen richten“, hielt der Richter dem Paar dennoch vor. „Sie können auch nicht das Rechtsfahrgebot auf der Straße missachten, nur weil Sie alle umkurven können. Dann wollen das andere auch und das Chaos wäre da.“ Außerdem würde den Kindern vorgelebt, dass Gesetze, die nicht passen, einfach ignoriert werden könnten. Die Strafe klingt dennoch mild: 60 Tagessätze zu gerade einem Euro muss jeder zahlen. „Aber mit 60 Tagessätzen sind Sie vorbestraft. Und wenn es eine neue Verurteilung gibt, heißt das Haft.“

Wo kämen wir denn da hin, wenn man Gesetze einfach ignorieren würde? Richtig, in die Justiz der BRD, dort wird nämlich auch alles an vorhandenen Gesetzen ignoriert und gebeugt, wovon viele gequälte Mitbürger ein Lied singen können. Und noch mehr von diesem Kasperleverein brauchen wir nun wirklich nicht.

Jürgen Dudek, der Familienvater von sieben Kindern, trug am 16.11.2009 vor dem “Landgericht Kassel” unter dem Titel “Warum unterrichten wir eigentlich unsere Kinder zuhause” vor, auf was es ihm und seiner Familie ankommt:

Kinder auf eine öffentliche Schule zu geben ist grundlegend ein Akt des Vertrauens: gegenüber Lehrern, der Schulleitung, aber auch den Schulbehörden, unbedingtes Vertrauen letztlich gegenüber Ministerialbürokratie und Schulpolitik. An einer Schule geht es ja nicht bloß um praktische Abläufe wie lesen, rechnen und schreiben lernen. Es geht um das Umfeld, in dem Lehren und Lernen stattfindet; es geht um Wertvorstellungen, Inhalte und Ansichten, die dort vermittelt und ausgetauscht, bevorzugt oder verworfen werden.

[...]

Schule ist so etwas wie eine „Black Box”, ein Apparat, dessen innerer Aufbau, dessen innere Funktionsweise verborgen ist. In dieser „Black Box” geschieht alles mögliche. Die inhaltlichen Vorgaben und Zufälligkeiten von Schule entziehen sich uns Eltern völlig. Auch wird keiner der Verantwortlichen jemals die Verantwortung übernehmen für das, was durch den Aufenthalt in jener „Black Box” aus unseren Kindern geworden ist – und wie sich das auf unsere Familie letztlich ausgewirkt hat.

Der gesamte Aufsatz von Herrn Dudek ist ein Beispiel für Geradlinigkeit, Verantwortungsbewusstsein und gesunden Menschenverstand. Hätten wir von dieser Art Mensch nur 600 Personen in der BRD und diese in Berlin sitzen, unsere Welt wäre eine völlig andere.


Quelle: Wahrheiten.org

von Daniel Neun

Das Geldmonopol der Zentralbanken und Banken, seit Jahrhunderten Dogma eines gescheiterten Finanz- und Wirtschaftssystems, wird in Deutschland durch die demokratische Eingabe eines Staatsbürgers in Frage gestellt – eine Sensation.

Im deutschen Parlament ist ein fundamentaler Erneuerungsvorschlag eingereicht und durch den ebenso mächtigen, wie unbekannten Ausschussdienst der institutionellen Bürokraten des Petitionsausschusses überraschend als “öffentliche Petition” genehmigt worden. Erst langsam spricht sich die am 16.Dezember 2009 eingereichten Petition herum. In den Konzernmedien, sowie der Staatspresse, ist nirgends etwas darüber zu lesen oder zu hören.

Kein Wunder: würde die Implementierung dieser Petition durch das Parlament doch die seit Jahrhunderten herrschenden Macht- und Besitzverhältnisse in Gesellschaft, Staat, Gemeinwesen und Kultur in Frage stellen – und nicht nur in Deutschland.

Radio Utopie dokumentiert die Petition des Staatsbürgers Marian Löhr im Wortlaut. (1)

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass das Finanzsystem so zu verändern ist, dass nicht mehr die Banken das Geld durch Kredite schöpfen, bei einer Kapitaldeckung von gerade einmal 8%, sondern der Staat das Geld selbst schöpft und in angemessenem Umfang im öffentlichen Interesse in Umlauf bringt, bzw. ausgibt.

Begründung

Die meisten Menschen wissen nicht wo Geld her kommt. In unserem Wirtschaftssystem schöpfen die Banken das Geld durch Kredite, die durch nichts gedeckt sind. Banken müssen lediglich 8% Kapitaldeckung vorweisen um 100% Kredite vergeben zu können, also Geld zu verleihen, welches sie nicht besitzen und Zinsen darauf zu verlangen. Der größte Kreditnehmer: Der Staat… WIR.

WIR haben die Banken in diese Position gebracht, WIR stehen durch das Vertrauen in unsere Wirtschaftsleistung als Garant hinter dem Kredit des Staatshaushalts und damit als Garant hinter unserer Währung, da die Zentralbank Bundesanleihen zur Verpfändung akzeptiert und Bargeld dafür ausgibt. WIR könnten dieses Geld also auch selbst schöpfen und müssten dann an niemanden Zinsen zahlen. Der Haushalt wäre ausgeglichen und die Staatsverschuldung wäre lediglich ein Protokoll über die Menge Geld, die in Umlauf gebracht wurde! Auch eine Finanzkrise wie die gerade laufende konnte sich in diesem Umfang nur ereignen, da das gesamte Wirtschaftssystem auf Krediten, auf Schulden aufgebaut ist.

Da Banken für vergebene Kredite Zinsen verlangen, also mehr Geld zurück fordern als sie ursprünglich ins System gegeben haben, wächst das gesamt Schuldenaufkommen stärker an, als das durch Kredite zur Verfügung stehende Geld. Es müssen also immer höhere Kredite vergeben werden, um immer höhere Kreditforderungen bedienen zu können. Die Schulden wachsen also exponentiell und werden uns immer wieder in noch schlimmere Finanzkrisen führen als der gerade laufenden. Der einzige Ausweg ist die Abkehr von unserem auf Kredit bzw. auf Schulden finanzierten Wirtschaftssystem, hin zu einem System in dem demokratisch geschaffenes Geld vom Staat – von UNS allen – zum Wohle aller eingesetzt wird, schuldenfrei ist und frei ist von Zinszahlungen.

Die Kapitaldeckung der Banken muss auf 100% hochgefahren werden, so dass die Banken nur noch Geld verleihen können, welches sie tatsächlich besitzen, so dass sie an der Geldschöpfung nicht mehr beteiligt sind.

(…)

Artikel zum Thema:
01.02.10 Der (fiktive) Währungswandel von Davos
IWF-Chef Strauss-Kahn will auf dem “Weltwirtschaftsforum” im schweizerischen Davos die angestrebte Weltwährung “Sonderziehungsrechte” in einem “Grünen Fond” im Werte von 100 Mrd Dollar an “Entwicklungsländer” ausgeben. Anlass: der “Klimawandel”. Offensichtlich ein Versuch, das ins Wanken geratene Geldsystem und seine weltweite Hierarchie der Wirtschaftszonen zu stabilisieren.

25.10.2009 Über Abschiebung im Amt, die Diktatur an sich und das fehlende staatliche Geldmonopol
Wolfgang Schäuble sitzt als Bundesfinanzminister auf dem Schleudersitz. Und niemand redet darüber. Derweil weiss jeder, was Günter Oettinger als EU-Kommissar in Brüssel bewirken wird, nämlich nichts. Weitere Zusammenhänge sind schwer unter ein Volk zu bringen, was leider nur im Denk-Streik ist.

Quellen:
(1) https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=8867


Quelle: Radio Utopie

eBook - Raus aus den Schulden


von lupo cattivo

SarajewoWie Sie im ersten Kapitel lesen können oder gelesen haben beginnt die entscheidende Phase des Rothschild-Plans eigentlich 1913 mit der Durchsetzung des FEDERAL RESERVE ACTS in den USA.

(Eine knappe Zusammenfassung “Geheimnisse der US-Notenbank gibt es hier)

Einer der kultiviertesten, zudem einflußreichsten US-Amerikanischen Diplomaten des 20. Jahrhunderts, George Kennan, hat den Ersten – nicht den Zweiten ! – Weltkrieg als die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts sowie als Ursache des Niedergangs der »westlichen Kultur« bezeichnet.

In den USA wird der 1910 auf Jekyll-Island erdachte Plan einiger Gross-Bankiers, die zu dieser Zeit geschätzt ein Viertel des Weltvermögens repräsentierten, “endlich” verwirklicht: Sie wollen durch Gründung einer US-Notenbank Einfluss auf Regierungshandeln zu gewinnen und dadurch mehr Geldflüsse in die eigenen Taschen umleiten.

Präsident William Taft hatte 1912 prophezeit:

“Die gesamte Hemisphäre wird uns gehören, da sie uns kraft der Überlegenheit unserer Rasse moralisch eigentlich schon jetzt gehört”.

In den nächsten 25 Jahren gibt 12 US-Interventionen und 8 US-Invasionen. 1915 wird die Sklaven-Republik Haiti erstickt: Unter William B. Caperton landet ein Korps in Port-au-Prince und zwingt das Land, wie schon im Falle der Dominikanischen Republik 1907, die Militär-, Zivil- und Finanzverwaltung sowie das Zoll- und Steuersystem in die Hände der Amerikaner zu übergeben.

Anthony Sutton zum Plan von Paul Warburg, einem engen Verbündeten Rothschilds:

“…sein revolutionärer Plan, die amerikanische Gesellschaft für die Wall-Street arbeiten zu lassen, war erstaunlich simpel . . . .Das „Federal Reserve System“ ist ein legales privates Monopoly, das Geld liefert, in der Hand und zugunsten weniger, unter dem Vorwand, das öffentliche Wohl zu fördern und zu schützen.”

Aber der FED-Plan -ausgearbeitet von Paul Warburg- ging weit darüber hinaus, nur die amerikanische Gesellschaft “arbeiten” und bluten zu lassen.

Schnell hätte sich der Widerstand gegen den FED-ACT in den USA ausgeweitet, wenn die US-Bürger nicht ganz überwiegend das Gefühl gehabt hätten, in einem guten und richtigen System zu leben, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, in dem ein Tellerwäscher zum Millionär werden konnte, und einer Insel des Wohlstands, während Europa “unterging”.

Der FED-Plan ist die Keimzelle eines Welt-Syndikats, das aus Industrie, Handel, Krieg, Erdöl, später auch Drogen und dem sich daraus ergebenden Geldfluss in den folgenden 95 Jahren unvorstellbare, nicht mehr bezifferbare Gewinne erzielen wird und das auf diesem Weg 2,5 Milliarden Morde in Kauf nehmen wird.

Wenn wir heute die Geschichte über die folgenden 95 Jahre weiter verfolgen, sehen wir, dass bis zum durch den 11.September 2001 ausgelösten Terror und der daraus folgende Entwicklung noch immer das gleiche Syndikat nach diesem Drehbuch von 1913 arbeitet.

Vorher lohnt es sich aber, einen Blick auf die Familie Warburg (in Wikipedia) zu richten, denn sie spielt hier eine entscheidende Rolle, manche findet man leichter als andere, manches ist „verwunderlich“, auch das Verschweigen einer Wahrheit ist eben eine Lüge.

Vorfahren der Warburgs kamen aus Italien, ihr ursprünglicher Name war DEL BANCO, was darauf hindeutet, dass auch diese mit Geld zu tun hatten.

Simon Elias Warburg gründete in Schweden im 19 Jhdt. die jüdische Gemeinschaft, sein Enkel Elias war Mitgründer der Central London Electric Railway, der dänische Zweig der Familie behielt den Namen bei und man findet auch eine Alma del Banco (* 24. Dezember 1862 in Hamburg; † 8. März 1943 ebenda) bei WIKIPEDIA als deutsche Malerin. ….

Aber zu den unmittelbar Beteiligten in Wikipedia

Otto Warburg (* 20. Juli 1859 in Hamburg; † 10. Januar 1938 in Berlin) war ein deutscher Agrarbotaniker und Zionist. Um 1900 folgte seine Hinwendung zum Zionismus. Gemeinsam mit Franz Oppenheimer und Selig Eugen Soskin war er Mitglied der vom Sechsten Zionistenkongress (Basel 1903) eingesetzten Commission zur Erforschung Palästinas und Herausgeber der Zeitschrift Altneuland. …Warburgs Engagement mündete 1911 in seine Wahl zum Präsidenten der Zionistischen Organisation.

Max Moritz Warburg (* 5. Juni 1867 in Hamburg; † 26. Dezember1946 in New York ) war einer der angesehensten Hamburger Bankiers seiner Zeit und Politiker. Er war Jude und deutscher Patriot…..Max Warburg war der zweitälteste Sohn von sieben Kindern des damaligen Leiters der Hamburger Bank, Moritz Warburg, und dessen Ehefrau Charlotte geb. Oppenheim.
Warburg machte eine Banklehre mit Stationen bei Privatbanken in Frankfurt am Main, Amsterdam bevor er in München seinen Wehrdienst ableistete. Es folgten weitere Stationen 1890 in Paris und 1891 in London beim Bankhaus N.M.Rothschild & Sons. 
Er wurde nach Hamburg zurückgerufen, um dort 1893 Teilhaber des noch heute existierenden Privatbankhauses M.M. Warburg & Co. zu werden. 1895 wurde auch sein jüngerer Bruder Paul Teilhaber, der nächst jüngere Bruder Felix wanderte in die USA aus und wurde dort Privatbankier. Um etwa 1900 schloss er mit dem älteren, erfolgreichen jüdischen Reeder Albert Ballin (1857–1918) eine beständige Freundschaft. Mit der Unterstützung der Warburg-Bank gelang es Ballin, das die Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft (HAPAG) zu einer der beiden größten Reedereien Deutschlands aufstieg….Er war Berater des deutschen Kaiser Wilhelm II. und nahm als Delegierter an den Verhandlungen zum Versailler Vertrag teil…so Wiki
 –

Was fehlt: Er war nicht nur “Berater”, sondern CHEF des kaiserlich deutschen GEHEIMDIENSTS ! und er war 1925 einer der “Gründer” von IG-Farben.
 (Vorgriff auf die Geschichte: IG-Farben war TEIL der Übernahme der wichtigsten Kernbereiche deutscher Industriefirmen im Zuge der – ebenfalls von Rothschild oganisierten- Weltwirtschaftskrise)
Max Warburg war einer der Privilegierten, die 1938 problemlos in die USA emigrieren konnten.

Paul Moritz Warburg (* 10. August 1868 in Hamburg; † 24. Januar 1932 in New York) war der Spross der Hamburger Bankiersfamilie Warburg, die bis heute mit dem Bankhaus M. M. Warburg&CO im Bankgeschäft aktiv ist. Nach einer Bankausbildung in Hamburg lernte Paul Moritz Warburg weitere Jahre in London und Paris. (=Rothschild ) 
1893, während eines Aufenthalts in den USA, heiratete er eine Tochter von Solomon Loeb, eines Mitbegründers des New Yorker Bankhauses Kuhn, Loeb &Co..Nach seiner Rückkehr nach Hamburg wird er Teilhaber der familieneigenen Bank…. 
Während sein Bruder Max die Bank in HH weiterführt, gehen er und sein Bruder Felix Warburg nach New York, wo sie 1902 Teilhaber von Kuhn, Loeb & Co. werden.

1910 nimmt Warburg die amerikanische Staatsbürgerschaft an. 
Paul Warburg schlägt die Etablierung einer privaten amerikanischen Zentralbank (Federal Reserve Bank) nach deutschem Muster vor, um die Geldhoheit vom Staat zu übernehmen.

1903 veröffentlichte er eine Schrift mit dem Titel Plan für eine Zentralbank. Die durch die vorübergehende Zahlungsunfähigkeit der Knickerbocker Trust Company und die bedrohliche Lage der Trust Company of America im Herbst 1907 ausgelöste schwere Finanzkrise verleiht seinem Vorschlag neue Aktualität. Das Resultat seiner Bemühungen ist schließlich direkt nach der Wahl von Woodrow Wilson der Owen-Glass Act von 1913 und damit die Gründung der Fed. Den ihm angebotenen Vorsitz der Federal Reserve Bank lehnt Paul Warburg als eben erst eingebürgerter deutscher Jude ab. Er wurde jedoch Mitglied ihres Aufsichtsrates wie auch des einflussreichen Council on Foreign Relations.

Dem Hinweis “nach deutschem Muster” kann man entnehmen, dass -oh Überraschung- bereits die Deutsche Reichsbank -1871 gegründet- keine staatliche Bank war, sondern eine Bank im Besitz von privaten Anteilseignern. Allerdings- dies ist der entscheidende Unterschied zwischen Reichsbank und FED-Plan, das Geld der Reichsbank war bis dahin durch GOLD gedeckt, die sog. GOLDMARK, während der Plan der FED darin bestand, diese Golddeckung loszuwerden um dadurch über unbegrenzte Geldschöpfung zu verfügen.

Felix Moritz Warburg (* 14. Januar 1871 in Hamburg; † 20. September 1937 in New York) war ein deutsch-amerikanischer Bankier und Mäzen….1894 wanderte Felix in die Vereinigten Staaten aus und wurde Partner im Bankhaus Kuhn, Loeb & Co. in New York. Er heiratete Frieda Schiff, die Tochter des Seniorpartners Jacob Schiff….Das Paar, …, hatte eine Tochter Carola, die Walter N. Rothschild heiratete KUHN,LOEB&CO, SCHIFF = ROTHSCHILD

Fritz Moritz Warburg (1879-1964), ein weiterer Warburg,der nach einer Quelle zusammen mit seinen Brüdern Paul und Felix nach USA auswanderte und “aktiv an der Erwachsenenerziehung arbeitete” – was immer dies bedeuten mag….wird gar nicht erwähnt ….  ???

Eric Moritz Warburg (* 15. April 1900 in Hamburg; † 9. Juli 1990 HH) war ein deutsch-US-amerikanischer Bankier jüdischer Herkunft.Sein Vater ist Max Warburg (1867-1946), Teilhaber der 1798 gegründeten Hamburger Privatbank M. M. Warburg & Co, sein Onkel der renommierte Kunsthistoriker und Bibliotheksgründer Aby Warburg.

Aby (Abraham) Warburg ist der älteste Bruder von Max, Fritz, Felix und Paul
. Aufgrund der nationalsozialistischen Rassenideologie war ihm ein sicheres Leben in seiner Heimatstadt nicht mehr möglich. Deshalb entschloss er sich im Jahre 1938 zur Flucht in die USA. In New York City gründete er 1938 eine Firma, die später in dem Konzern Warburg Pincus aufging. Nach Deutschland kehrte er erstmals als amerikanischer Armeeoffizier am Ende des Zweiten Weltkrieges zurück und arbeitete als Dolmetscher in Kriegsverbrecherprozessen. Land und Vermögen wurden der Familie Warburg zurückgegeben. 1956 trat Eric M. Warburg (fünfte Generation), der Vater des heute in der Bank tätigen persönlich haftenden Gesellschafters Max Warburg, wieder als Mitinhaber ein. 1982 übernahm sein Sohn Max die Geschäfte der Familie Warburg. Seine Tochter Marie ist mit dem Verleger, „Zeit“-Herausgeber und ehemaligen Hamburger SPD-Bürgermeisterkandidaten Michael Naumann verheiratet…..

1952 gründete Warburg zusammen mit der „Zeit“-Herausgeberin Gräfin Dönhoff den Verein Atlantik-Brücke.

Er ist nicht in die USA geflohen, sondern er konnte wie sein Onkel Max ganz legal 
und ohne Hast mit einem Dampfer in die USA ausreisen, ein Privileg, das den meisten Juden seitens der USA verweigert wurde. Er sorgte bei den Nürnberger Prozessen als CIA-Offizier dafür, dass über die finanziellen Verflechtungen zwischen Rothschild-Banken, -Konzernen und Nationalsozialismus nicht auf die Tagesordnung kamen.
Weiterhin interessant, die Verflechtung von DIE ZEIT, die – das habe ich als Kommentator mehrmals erlebt- zu Rothschilds medialer Schutzstaffel gehört.
Beachtenswert für alle, die immer noch an Demokratie und Politiker glauben.
 SELBSTVERSTÄNDLICH haben diese Kreise auch alle Parteien (incl. SPD,Grüne, NPD und Piraten) unterwandert und sie sind in diesen Parteien keine Hinterbänkler, sondern Anführer !

Sir Siegmund George Warburg (* 30. September 1902 in Tübingen; † 1982 in London) war ein Spross der Hamburger Bankiersfamilie Warburg, die noch heute mit der 1798 gegründeten Privatbank M. M. Warburg& CO aktiv ist. 1934 floh Siegmund G. Warburg … nach London und gründete dort die New Trading Company, Vorläuferin der 1946 umbenannten S.G. Warburg & Co. Während des Krieges war er für den britischen Geheimdienst tätig.

Er machte im Geschäftsleben mit unkonventionellen Ideen von sich reden. So emittierte er 1963 die ersten Eurobonds oder sorgte für die feindliche Übernahme der British Aluminium durch den US-Konzern Reynolds in den 50er Jahren. 1995 wurde die S.G. Warburg Plc. vom damaligen Schweizerischen Bankverein (SBV) übernommen. Dieser änderte deren Namen in „SBC Warburg“ und integrierte sie als Unternehmensbereich Investment Banking in das eigene Unternehmen.  Im Juni 2003 ging der Name zu Gunsten eines einheitlichen Markenauftritts von UBS definitiv unter.

Es ist immer einem Rothschild überlassen, neue “unkonventionelle Ideen” zu kreieren, mit denen das Geld der anderen verschwindet. So Eurobonds, so feindliche Übernahmen und wir erfahren ganz nebenbei, dass auch British Aluminium und Reynolds zum Rothschild-Imperium gehören.
Definitiv kann man auch davon ausgehen, dass das aktuelle UBS-Desaster, das die gesamte Schweiz “toten” kann, -dezent ausgedrückt- ein von Rothschild inszeniertes Desaster ist, mit dem die Schweiz als letztes resistentes basisdemokratisches Widerstandsnest notfalls übernommen werden kann.

Das Ziel des Warburg-Plans der nunmehr FED-geleiteten USA war es vor allem, Europa, mit der Zentralmacht Deutschland zu vernichten, indem man es finanziell vollständig ausplünderte … und man muss die Möglichkeiten dieser Ausplünderung unter dem Aspekt von Profiteuren betrachten:

  • Frühere Kriege waren zwar auch kostenintensiv, denn die Soldaten und Munition  mussten von den Staatsführungen bezahlt werden, das waren aber meist kleinere Positionen, die teilweise auch schon im Etat eingerechnet waren; insofern konnten die Reiche meist die entstandene Kriegverschuldung im Lauf der Nachkriegsjahre wieder abzahlen bei den Bankiers.
  • Durch die Entwicklung neuer Technik angefangen vom Stahlhelm über das Maschinengewehr, Panzer, U-Boote, grosse Kriegsschiffe und beginnend Flugzeuge würde ein zukünftiger Krieg eine Staats-Verschuldung bei den Bankiers in viel größerem Mass auslösen, gleichzeitig mussten zwangsläufig die Verluste an Menschen steigen- auch bedingt durch die Entwicklung von Giftgas.

Da die USA letztlich Europa besiegen wollten, mußten sie Europas größte Macht, nämlich das aufstrebende Deutschland besiegen.

Die wachsende Erkenntnis der Nationen der alten Welt, dass eine friedliche Beilegung von Konflikten möglich ist, musste zerschlagen werden.

Es ist wichtig, an dieser Stelle festzuhalten, dass es gerade die europäischen (nicht-zionistischen) Juden waren, die im europäischen Verständigungsprozess vor und auch nach dem 1.Weltkrieg eine führende Rolle spielten.

„Nur Deutschland hätte die Kraft und die Fähigkeit gehabt, die sich in den letzten beiden Vorkriegsjahrzehnten anbahnende, über die Grenzen der Nationalstaaten hinausreichende europäische Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Technik auszubauen und voranzutreiben, womit der alte Kontinent sich unter Bewahrung seiner dominierenden Stellung gegenüber den neu entstehenden Zentren in Amerika und Asien hätte erfolgreich behaupten können.“

Und wenn man den tatsächlichen Ablauf und die Interessenlagen berücksichtigt, dann ist es vollständig absurd, dass am Ende dem deutschen Reich die alleinige Kriegsschuld auferlegt wurde. Das ist nur dann verständlich, wenn man begreift, dass dieser “Grosse Krieg” von Anfang an so zu enden hatte.

Zu jener Zeit ist:

  • Europa mit Deutschland als zentralem Brückenland zwischen West und Ost,Nord und Süd der „Nabel der Welt“, aber die meisten Staaten – mit Ausnahme des deutschen Kaiserreichs- waren nach 1910 dem Bankrott nahe durch Verschuldung bei diesen Banken -

Andererseits: Dies war noch die Zeit als nationale Währungen ob Mark, Franc oder Sterling durch GOLD gedeckt  waren, das in den Nationalbanken lagerte. Dadurch waren die Möglichkeiten der Bankiers stark eingeschränkt, Nationen zu verschulden, andererseits waren Kriege immer dazu da, dass Nationen von den Bankiers zusätzliches Geld benötigten.

Frankreich befand sich bereits unter Rothschilds Herrschaft, lag wirtschaftlich “am Boden” und hatte im Krieg 1870-71 eine “schmerzliche” Niederlage gegen Deutschland erlitten, für die es in Politikerkreisen sicher Revanchegelüste gab, die man auch versuchte in der Bevölkerung aufrecht zuerhalten.

Grossbritannien das schon vorher über die BoE unter Rothschilds Kontrolle geraten war, das sich auch zu lange auf den Einkünften aus den Überseeprovinzen des Commonwealth “ausgeruht” hatte, spürte die schwindende Macht und die Konkurrenz des aufstrebenden deutschen Kaiserreichs sowohl in der Kolonialfrage wie auch durch die wachsende deutsche Flotte, die den Briten die Herrschaft über die Weltmeere streitig machen konnte. Der englische Premier Roseberry hatte schon 1895 verkündet:

“Die Störung des Verhältnisses zwischen Deutschland und England ist darauf zurückzuführen, dass Deutschland England auf wirtschaftlichem Gebiet überflügelt.”

Roseberry hatte in die Familie Rothschild eingeheiratet. Diese Bankdynastie fungierte als heimlicher Führer der jüdischen Nationalbewegung. 
Es ist also “reiner Zufall”, dass sich die weltweiten Geschäfts-Operationen des Hauses Rothschild und der von ihr beeinflussten Londoner “City” seit 1895 direkt gegen Deutschland richteten.

Aus einem Saturday Review Artikel von 1895, der die Stimmung beschreibt:

“Wir Engländer haben bisher immer gegen unsere Rivalen im Handel und Verkehr Krieg geführt, und unser Hauptrivale ist heute nicht Frankreich, sondern Deutschland. Im Falle eines Krieges mit Deutschland wären wir in der Lage viel zu gewinnen und nichts zu verlieren.”

Ein Jahr später begann das Blatt eine Serie, die stets mit dem gleichen Satz beendet wurde:

“Germaniam esse delendam (Deutschland muss vernichtet werden). ”

Das Ziel der Kampagne brachte das Blatt am 1. September 1896 zum Ausdruck:

“Schwache Rassen werden eine nach der anderen vertilgt und die wenigen großen beginnenden Arten waffnen sich gegeneinander. England ist der größte unter ihnen, was geographische Verteilung angeht, die größte an Ausdehnungskraft, die größte an Rassenstolz. England hat Jahrhunderte hindurch den letzten, den einen wirklich gefährlichen Krieg vermieden…Die Deutschen sind ein wachsendes Volk, ihre Wohnsitze liegen über ihre Reichsgrenzen hinaus. Deutschland muss neuen Raum gewinnen, oder bei dem Versuch untergehen…Wäre morgen jeder Deutsche beseitigt, es gäbe kein englisches Unternehmen, das nicht wüchse…Amerika wäre vor Deutschland unser Feind, wenn nicht die Amerikaner als Nation zufällig noch Platz fänden innerhalb ihrer Grenzen. Einer von beiden muss das Feld räumen, einer von beiden wird das Feld räumen. Macht euch fertig zum Kampf gegen Deutschland, denn Deutschland muss zerstört werden.”

Auch der russische Zar war mit dem deutschen Kaiser verwandt, so war auch ein Krieg zwischen Russland und Deutschland unwahrscheinlich, zumal der Zar mit seinem Riesenreich auch ohne externe Kriege genügend und nicht nur finanzielle Sorgen hatte. Aus der ersten Folge sollte man aber noch in Erinnerung behalten, dass Rothschild dem Zarenhaus geschworen hatte, er werde für seine Parteinahme zugunsten Lincolns (und gegen Rothschilds Interessen) büßen.

Österreich-Ungarn, der “Vielvölkerstaat” war bedingt durch immer wieder aufkommende Unabhängigkeitsbestrebungen einzelner Völker der Monarchie auch ohne Weltkrieg ausreichend militärisch beschäftigt, insofern war es leichtsinnig von Seiten des deutschen Kaisers, Beistand ohne Vorbehalt zuzusichern.


Deutschland
hatte den Krieg gegen Frankreich 1870-71 gewonnen und profitierte als Zentrum Europas zwangsläufig durch bessere Verkehrwege zunehmend von dieser Lage – insbesondere im Vergeich zum englischen Insel-Königreich.

Übrigens: Als in Frankfurt am Main 1901 die Stammfirma der Rothschilds mit dem Tode Carl Wilhelm Rotschilds erlosch, dass die Rothschilds trotz Befürwortung durch Kaiser Wilhelm den II. nicht bereit waren, ein neues Geschäftshaus in Deutschland zu eröffnen. 
Dies war umso unerklärlicher, als Deutschland zu der Zeit zu den drei prosperiendsten Länder der Welt zählte, und es war noch nie vorgekommen, dass sich die Rothschilds ein gutes Geschäft hatten entgehen lassen. 
Dem Kaiser war demnach offenbar nicht klar, dass die Warburg-Bank die Geschäfte Rothschilds in seinem Sinne weiterführte und dass somit sein Finanzier und Geheimdienstchef ein Rothschild-Mann war. Andererseits schien es dem deutschen Kaiser zu unwahrscheinlich, dass beide miteinander verwandte Königshäuser gegeneinander Krieg führen würden, zumal Kaiser Wilhelm II anglophil war.

Nord-Amerika, das Land der Einwanderer und „der unbegrenzten Möglichkeiten“ mit einer alleine dadurch rasanten wirtschaftlichen Aufwärtsentwicklung, bot ein offenes Feld für Investitionen europäischer Bankiers wie Rothschild, insbesondere auch wegen eines Subkontinents Südamerika, den die USA traditionell als ihr Rohstoffreservoir betrachteten.

Das Geld für die Investitionen, die in der Neuen Welt vorgenommen wurden, “fehlte” natürlich in Europa. Trotzdem steckten die USA zwischen 1913 und 1914 in einer Rezession. 
Hohe Arbeitslosigkeit mit vielen Fabriken, die nur zu 60% ausgelastet waren.

Aber auch dafür gibt es eine plausible Erklärung: Wenn man seitens der FED-Bankiers unter Rothschild für 1914 einen Krieg geplant hatte, konnte man nicht die Fabriken voll auslasten. In diesem Fall wäre die durch den Krieg erforderliche Rüstungsproduktion nicht durchführbar gewesen. Psychologisch konnten so die Amerikaner durchaus die Erfahrung machen, dass Kriege für sie positive Auswirkungen haben, weil diese fernab in der übrigen Welt stattfinden.
Die Morgan-Gesellschaft im besonderen hatte Verluste bei den Eisenbahnen gemacht und hatte den Markt für Industriefinanzierung an Kuhn-Loeb (i.e. Schiff/Rothschild) “verloren”.

BTW: Die Morgans waren schon immer sehr eng mit dem Rothschild Finanzimperium in Europa verbunden. Als J.P. Morgan offiziell der “mächtigste Wallstreet Banker” 1913 stirbt, stellt sich heraus, dass er nur Anteile von ca. 15% an “seinem” Bankhaus besitzt, der Löwenanteil von ca. 85% dürfte niemand anderem als den Rothschilds gehört haben. 
So ist auch der “Verlust” bei Morgan hin zu Kuhn-Loeb (ebenfalls Rothschild) in Wahrheit nur eine Interessen-Verschiebung.

Der farblose und willensschwache Woodrow Wilson wurde Präsident -wie mit den unterstützenden Bankiers vereinbart - und setzte – wie vereinbart- das FED-Gesetz gegen alle Widerstände und mit einigen “Tricks” durch und dies obwohl er sich noch im Wahlkampf als Gegner des Wall-Street-Money-Trusts gab und ein “bankfreies” Geldsystem versprochen hatte.

  • Mancher mag es für Zufall halten, dass der 1.Weltkrieg nur wenige Tage nachdem die FED im August 1914 ihren Betrieb endgültig aufgenommen hatte - durch das Attentat von Sarajewo- ausgelöst wird.  
Wenn man die frühere und spätere Geschichte der Rothschildschen Strategie betrachtet, stellt man eine unheimliche Häufung von “geistesgestörten” oder sonstwie abartigen sog. Attentätern fest, die immer gerade zur rechten Zeit genau das tun, was für die Weiterführung des Plans unabdingbar ist.

Für die meisten Menschen brach so der 1.Weltkrieg recht überraschend aus und alle glaubten an einen kurzen Krieg- wie bereits 1870-71. “Weihnachten sind wir wieder zuhause” war einer der Abschiedssprüche der Soldaten……

Man kann diesen “grossen Krieg” nur verstehen, wenn man berücksichtigt, dass Rothschilds Agenten vorher geschickt einige “Beistandspakte” initiiert hatten.

Durch diese wurde der 1.Weltkrieg wie der Fall von Dominosteinen ausgelöst, denn:

  • Deutschland hatte einen solchen Pakt mit Österreich-Ungarn abgeschlossen – nicht mit Angriffsabsichten gegen Frankreich, Russland oder Grossbritannien, sondern eher als Rückendeckung der Habsburger in Richtung Balkan.Die deutsche Reichsregierung sicherte Österreich ihre unbedingte Unterstützung in einer Art Blanko Scheck für ihr Vorgehen gegen Serbien zu, sodass Österreich-Ungarn sich alles von seinem Deutschen Bündnispartner wünschen konnte.
  • Das noch junge Italien, die dritte Nation in diesem Bündnis hatte 1902 bereits eine Erklärung gegenüber Frankreich abgegeben, dass es in einem Kriegsfall gegen Frankreich strikte Neutralität einhalten würde.
  • Frankreich hatte einen solchen Pakt mit Russland seit 1893, um sich für einen weiteren Kriegsfall mit dem deutschen Reich abzusichern und nach einigen Verhandlungen einen solchen auch mit dem anderen “Rothschild”staat Grossbritannien vereinbart.
  • Das Land Grossbritannien wollte möglichst nicht an Kriegen auf dem Festland teilnehmen, durch Rothschilds “Diplomatie” sicherte jedoch England sowohl Frankreich Beistand zu, wodurch es gleichfalls mit Russland verbündet war, zudem hatte Grossbritannien gegenüber Belgien eine Garantieerklärung abgegeben, deren Neutralität zu schützen.

Auch das kann man nur vor dem Hintergrund verstehen, dass eben der Rothschild-Mann Max Warburg Chef des deutschen Geheimdienstes war:
 In Deutschland gab es für einen evtl. Krieg mit Frankreich den “Schlieffen-Plan”, mit dem man die stark befestigte französische Wetsgrenze umgehen wollte und durch das neutrale Belgien gegen Frankreich marschieren konnte.
Rothschild hatte durch die britische Garantieerklärung dafür gesorgt, dass dieser Plan zwangsläufig zur englischen Kriegserklärung führen musste.

Die Entwicklung dieser “Entente cordiale” von 1904 ist bemerkenswert:
Ende des 19. Jahrhunderts wäre es zwischen Großbritannien und Frankreich beinah zum Krieg gekommen. In Faschoda, einem Ort im Sudan, trafen 1898 die kolonialen Truppen beider imperialistischen Mächte aufeinander. Dass sich daraus kein größer Konflikt entwickelt hat, lag an Frankreich: Paris gab nach. Mit diesem Vertrag beglichen beide Staaten ihre kolonialen Differenzen in Nordafrika und verbesserte gleichzeitig ihre außenpolitischen Beziehungen.

Auch mit Russland hatte Großbritannien keinen leichten Stand: Am Ende des 19. Jahrhunderts stieß Russland nach Tibet, Afghanistan und Persien vor – zum Verdruss der Briten, die hier ihr eigenen Interessen verfolgten. Frankreich, seit 1894 mit Russland verbündet, gelang es, beide Mächte zu versöhnen: 1907 beglichen London und St. Petersburg ihre kolonialen Differenzen in Asien.

Als dann am 28. Juni 1914 der österreichische Kronprinz Franz Ferdinand und seine Gattin durch serbische Nationalisten ermordet wurden, betrachteten die meisten diesen Anschlag lediglich als weiteres tragisches Ereignis in einem bereits seit langem schwelenden Konflikt. Immer mal wieder hatte es in den Jahren zuvor “kleine Balkankriege” gegeben und schnell gewannen andere Themen die Schlagzeilen der Presse zurück.

Österreich verlangte von Serbien, das zwar prinzipiell von Russland als slawischer Grossmacht unterstützt wurde, einige “Unterwerfungshandlungen” mit einem Ultimatum vom 23.Juli. Bestrafung der Schuldigen und Bekämpfung der gegen Österreich gerichteten Umtriebe – unter Beteiligung österreichischer Beamter.

Ungeklärt ist, aufgrund welcher diplomatischer Umtriebe diese Forderung in das Ultimatum eingeschmuggelt wurde; Serbien als souveräner Staat musste sich durch eine solch “imperialistische Forderung” provoziert fühlen und konnte diese Bedingung natürlich nicht hinnehmen.

Das Ultimatum wurde so auch von Serbien termingerecht am 25.Juli erfüllt:
Serbien lenkt in allen wichtigen Punkten ein, lehnt aber eine Teilnahme österreichischer Beamter ab;  daraufhin bricht Österreich -erstaunlich abrupt- seine diplomatischen Beziehungen zu Serbien ab;
es erfolgt die Teilmobilmachung in Österreich und Serbien;
es gibt russische Hilfsversprechen an Serbien- doch auch der Zar dachte gar nicht daran, wegen dieses “Unfalls” in einen grossen Krieg verwickelt zu werden und so konnte man davon ausgehen, dass auch diese kleine Balkankrise bald vergessen sein würde…

Am 28. Juli 1914 erklärt schließlich Österreich-Ungarn mit dem Blankoscheck Deutschlands im Rücken, Serbien den Krieg.

Und das Domino begann zu “purzeln:

Am 30. Juli beschliesst Russland die Generalmobilmachung und auch hier gibt es eine Merkwürdigkeit:

Russland war auf einen Krieg in keinster Weise vorbereitet. Als Kaiser Wilhelm II von der russichen Absicht zur Mobilmachung erfährt, “bestürmt” er geradezu seinen russischen Vetter, “die Kirche im Dorf zu lassen” und es nicht zu einer Ausweitung des Krieges kommen zu lassen. Der Zar war ganz offenkundig bereit, auf diesen Rat seines Vetters einzugehen und er ordnete die Aufhebung der Generalmobilmachung an. Aus unerklärlichen Gründen wurde diese Anordnung jedoch vom Generalstab abgelehnt mit der Begründung, diese sei nicht mehr zu stoppen. Weiter ungeklärt ist, dass der deutsche Kaiser eine russische Antwort nicht erhielt (bitte denken Sie daran, dass Max Warburg Geheimdienstchef war !)

So erklärt das deutsche Reich am 1.8.1914 Russland den Krieg, es erfolgt die Generalmobilmachung.

Am 1. August 1914 schrieb die englische Zeitung »Daily News«, die nicht zum deutschfeindlichen Harmsworth-Konzern gehörte, daß es in Englands Hand läge, ob Europa von Blut überfließen solle.

»Wir können den Frieden erhalten, wenn wir den Zaren wissen lassen, daß er seine Schlachten allein schlagen und die Folgen selber tragen muß. Wenn die englische Regierung das nicht tut, wird sie den schwersten Fluch der Menschheit auf sich laden.«

Doch Englands Aussenminister Grey wollte es anders. Die »Intimität« seiner Beziehungen zu Frankreich führte dazu, daß Poincaré mit dem englischen Bündnisversprechen im Gepäck den Russen bei seinem Besuch in St. Petersburg vom 20. bis 23. Juli 1914, also knapp vier Wochen nach dem Attentat von Sarajewo, die Zusicherung der englisch-französischen Bündnistreue im Konfliktfalle geben konnte.

Erst 7 Jahre nach Kriegsende hat Grey 1925 seine Dopelzüngigkeit gegenüber Deutschland bezüglich einer angeblich möglichen britischen Neutralität angesichts der Dokumente, die von der englischen Regierung unter James Ramsay MacDonald in den 1920er Jahren veröffentlicht wurden, nicht mehr länger abstreiten können:

„Serbischer Terrorismus und die Kriegseröffnung: … Die Verschwörer der »Schwarzen Hand« beschlossen im Sommer die Beseitigung des Erzherzogs. das Attentat sollte scharfe österreichische Maßnahmen veranlassen, diese die russische Mobilmachung hervorrufen und diese dann wiederum die deutsche Mobilmachung provozieren. Frankreich müßte hierauf reagieren (und England und dann die USA). Der erhoffte große Konflikt wäre da. Es ist gespenstisch, alles verlief nach diesem Plan … “

  • Frankreich macht (aufgrund des Bündnisses mit Russland) am gleichen Tag mobil, trotz einer Bitte Deutschlands neutral zu bleiben, daraufhin erklärt sich Italien als NEUTRAL. Poincaré erklärte als Kriegsziele die Rückgabe des im Französisch-Preußischen Krieg 1870 verlorenen Elsass-Lothringens sowie die Annexion des Rheinlands und der Saar, was auf allgemeine Zustimmung der Bevölkerung stieß.
  • Deutschland marschiert am 2.August in Luxemburg ein und fordert das neutrale Belgien auf, Durchmarschrechte zu gewähren (was nicht so unüblich ist, wie es scheint). Mit der Türkei wird ein Bündnisvertrag geschlossen, was dazu führt, dass die Türkei am 29.Oktober den Krieg gegen Frankreich und Russland erklärt, nachdem zuvor Serbien diese Erklärung gegenüber der Türkei abgegeben hatt.

  • Am 3.August erklärt Deutschland Frankreich den Krieg, daraufhin ordnet Grossbritannien die Mobilmachung an und richtet zum Schein eine Forderung an Deutschland in Form eines Ultimatums, alle Kriegshandlungen zu beenden, was aus den bündnistechnischen Gründen gar nicht möglich ist, was auch den Engländern im Voraus klar war.
  • Großbritannien bricht so am 4.August seine Beziehungen zu Deutschland ab und ruft den Kriegszustand aus. Der deutsche Reichstag bewilligt die ersten “KRIEGSKREDITE” (=1.Profit für Warburg&Co) , deutsche Truppen marschieren im neutralen Belgien ein gemäss “Schlieffen-Plan”. Vom 9.-16.August treffen die ersten englischen Truppen in Frankreich ein
Die Kriegserklärung Englands, mit der die Mittelmächte nicht gerechnet hatten, machte den erst wenige Tage alten Krieg zum ersten Weltkrieg der Geschichte, da nun auch Indien, Kanada, Australien und andere Staaten des britischen Reiches zu Kriegsgegnern werden.

Man kann es nur verstehen, wenn man verstanden hat, dass Rothschild Grossbritannien zu diesem Zeitpunkt bereits seit 100 Jahren regiert!!

  • Am 6.8.1914 erklärt auch Österreich-Ungarn Russland den Krieg, ebenso erklärt Serbien den Krieg gegen Deutschland
  • am 7.August tritt auch Montenegro in den Krieg ein
  • Frankreich erklärt am 11. August den Krieg gegen Österreich-Ungarn
  • Grossbritannien folgt am 12. August dieser Erklärung
  • am 23.August folgt die Kriegserklärung Japans an Deutschland, das sich erhoffte, den deutschen Einfluss in China zurück zu drängen; daraufhin erfolgt die Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Japan. Am 7.November kapituliert der deutsche Marinestützpunkt im chinesischen Tsingtau vor den Japanern.
  • am 28.August vereinnahmt Grossbritannien die deutsche Afrika-Kolonie Togo.

Insgesamt waren bereits bis Mitte August 1914 10 Länder in den Krieg verwickelt. Bis zum Ende des ersten Weltkrieges sollten 38 Staaten aktiv in die kriegerischen Auseinandersetzungen verwickelt werden, mit den Kolonien waren sogar zwei Drittel der Weltbevölkerung vom Krieg betroffen.

So konnten Frankreich und Grossbritannien in grösserem Umfang als Deutschland auf Soldaten der Kolonialvölker zurückgreifen – in beiden grossen Kriegen wurden ca. 40% aller Soldaten von diesen gestellt.
Dasselbe gilt übrigens für die USA, in denen Schwarze keinerlei Rechte besassen – ausser dem im Krieg für’s Vaterland in vorderster Front zu verrecken -pardon- zu “fallen”…

Von Serbien redet nun niemand mehr…. alles nur, weil österreichische Beamte nicht an einer Untersuchung in Serbien beteilgt werden sollten ?????

Man muss sich vergegenwärtigen, dass zu diesem Zeitpunkt noch 50% der Weltbevölkerung in Kolonien der entwickelten Länder leben. Erst um 1880 hatte in Afrika, das bis dahin ein Erdteil fernab der Weltgeschichte weitgehend unerforscht war, ein Wettlauf um Kolonialgebiete der Großmächte begonnen.

Dass also letztendlich auch England, Frankreich, Rußland und alle anderen mit den USA “Verbündeten” in Europa nicht kriegspolitisch, aber doch wirtschaftlich ebenfalls vernichtet werden sollten, haben die Engländer, Franzosen, Russen und alle anderen mit den USA verbündeten Europäer nicht begriffen. Sie kannten (und viele kennen – das zeigt auch die heutige EU-Politik deutlich) den US-FED-Plan nicht oder sie sind gezwungen, ihn zu ignorieren !

Neutrale Historiker und Völkerrechtler stellten 1927 fest:

Was für Gründe und Anlässe es auch waren, es bleibt die Tatsache, daß die alliierten Mächte sich um den Staat geschart haben, der Ausgangspunkt eines internationalen Verbrechens geworden ist, und dass sie das Verbrechen gegen Aufklärung und Strafe deckten, und dass sie Front gegen den Staat (Österreich) gemacht haben, der Opfer dieses Verbrechens geworden war.

Insgesamt war keiner der Blöcke auf einen langen Krieg eingestellt, beispielsweise war Winterbekleidung für die Soldaten nicht vorgesehen. Die Führungen gingen von einem kurzen Krieg aus, der noch 1914 erfolgreich beendet werden könne.

Im Gegensatz zu den Heeren in Frankreich und Deutschland war die britische Armee bis dahin keine Massenarmee und es existierte auch keine Wehrpflicht.

Es gab lediglich neun reguläre Divisionen. Die britischen Regimenter wurden in einem Rotationssystem in der Heimat oder in den Kolonien eingesetzt. Die Hauptteilstreitkraft war bis dahin die Royal Navy.

Zu Beginn gab es in den Köpfen der Menschen klare Vorstellungen wie dieser Krieg ablaufen würde, nämlich so wie die Auseinandersetzung zwischen Frankreich und Deutschland 1870/71.

Man würde sich sammeln, ein paar Wochen Krieg führen und glücklich wieder heimfahren. Ein paar Soldaten würden ihr Leben fürs Vaterland geben und alle Übrigen wären Helden der Nation.

“Weihnachten sind wir wieder zu Hause!” behauptete eine Pariser Zeitung.

“Zwei Monate höchstens … Kein Industriestaat kann es sich erlauben, seine Wirtschaft durch einen langen Krieg ruinieren zu lassen!” tönten deutsche Stimmen. Tatsächlich schienen die ersten Wochen des Kriegs dies zu bestätigen

Der Kriegsbeginn verlief ungünstig für Frankreich, da das  weit entfernte Russland viel Zeit für die Mobilisierung benötigte und Deutschland sich dazu entschloss, mit aller Kraft zunächst gegen den westlichen Nachbarn Frankreich vorzugehen.

Nach den ersten Niederlagen in den Ardennen gelang es den französischen Truppen letztlich an der Marne, den Vormarsch der deutschen Truppen auf Paris zu stoppen.

Inzwischen war die russische Armee, die in der Schlacht bei Tannenberg bereits geschlagen worden war, in die aktive Phase des Krieges eingetreten und Deutschland zog einen Teil der Truppen nach Osten ab und Weihnachten 1914 war vorbei.

Die Lage war trotz einiger verheerender Niederlagen Österreich-Ungarns für die “Mittelmächte” eher positiv, der Krieg spielte sich ausserhalb ihrer Grenzen in den Ländern Ihrer Feinde ab.

Die einsetzende britische Seeblockade machte in der Heimat die Importabhängigkeit der deutschen Wirtschaft deutlich.

Zudem hatte Grossbritannien gleich zu Kriegbeginn sämtliche deutschen Überseekabel durchtrennt. Dies hatte zur Folge, dass nunmehr deutsche Nachrichten nur noch über die neu entwicklete DRAHTLOSE TELEGRAFIE übermittelt werden konnten, was die Abhörmöglichkeiten der USA und ihrer Alliierten verbesserte.

Dazu muss folgendes -spekulativ- ergänzt werden. Es findet sich die Meldung, dass die geheimen Empfangsgeräte der Wall-Street-Banker für diese Technik ausgerechnet in New York auf einem Gebäude der Zeugen Jehovas installiert waren. 
Das führt zu einer -von mir völlig ungeklärten- möglichen Verbindung des Rothschild-Syndikats zu diesen “Zeugen”.  Dass hier etwas “im Argen” liegt, von dem auch niemand weiss: Aufgefallen war mir dies erstmals im Zusammenhang mit dem durch Medien seltsam “hochgepuschten” Xavier Naidoo, von dem es manchmal heisst, er sei Zeuge Jehovas, der sich selbst aber als Sohn Zions bezeichnet und der für mich merkwürdigen Tatsache, dass selbst in Wikipedia verheimlicht wird, dass dessen Bruder Weltchef von Greenpeace ist. (erstaunlich – ein so erfolgreiches Brüderpaar, das sich gegenseitig ignoriert und auch von Wikipedia negiert wird ?)

Angesichts der nicht mehr absehbaren Dauer des Krieges wuchs die Gefahr, den Alliierten mangels ausreichenden Nachschubs an Munition und Waffen zu unterliegen. Schon ab August 1914 gab es daher Bemühungen, wichtige Produkte und deren Rohstoffe zentral zu bewirtschaften. Die Wirtschaftssteuerung wurde in den folgenden Monaten kontinuierlich ausgeweitet, unter anderem auch auf die Nahrungsmittelversorgung. So gab es ab Januar 1915 die erste Brotrationierung in Berlin, im Juni dann im ganzen Reich.

  • Anfang 1915 begann Deutschland gegen die englische Seeblockade mit einem “uneingeschränkten U-Boot-Krieg” zu antworten.

Die USA waren zu Kriegsbeginn in einer unklaren Position.
Einerseits lebten unter den 92 Millionen Bürgern in Amerika unzählige Emigranten aus den verschiedenen europäischen Staaten (darunter immerhin 8 Millionen deutscher Herkunft und bei einer Abstimmung über die Landessprache der USA wurde die englische nur mit knapper Mehrheit vor der deutschen “auserwählt”), andererseits sprach die kulturelle Nähe zu Großbritannien für einen Kriegseintritt gegen Deutschland.

Um die Situation nicht zu verschärfen, rief der amerikanische Präsident Woodrow Wilson seine Landsleute, die keinerlei Interesse hatten, sich an diesen “Umtrieben” in der Alten Welt zu beteiligen, auch offiziell zu strikter Neutralität auf. Seine Handlungen verrieten jedoch die tatsächliche Planung:

US-Außenminister William Bryan forderte am 22. Februar 1915 einerseits die Engländer auf, die Hungerblockade gegen Deutschland aufzuheben und andererseits Deutschland, den U-Boot-Krieg einzustellen. Deutschland nahm den Vorschlag an, England lehnte ab. Als Bryan dem Präsidenten gegnüber Einspruch gegen die Einseitigkeit seiner Politik erhob und ihm vorhielt, seine Politik sei ein Bruch der von den USA allen kriegfühenden Staaten zugesagten Friedens- und Neutralitätspolitik, veranlaßte Wilson ihn zum Rücktritt, der am 9. Juni 1915 erfolgte. .…

Der deutschen U-Boot-Flotte gelingt es, den Nachschub der Engländer, vor allem auch die Waffenlieferungen aus den USA stark einzuschränken, was zudem zu erheblichen Versorgungsproblemen auf der Insel führt.

  • Am 7.Mai versenkt ein deutsches U-Boot die als US-Passagierdampfer getarnte LUSITANIA, die tatsächlich AUCH mit Waffen und Munition für die Alliierten vollgepackt war. Danach beginnt die Rothschild-gesteuerte US-Presse nach und nach die Stimmung gegen Deutschland anzuheizen.
Daraufhin schränkte das deutsche Reich den U-Boot-Krieg im Herbst 1915 stark ein, um nicht einen Kriegeintritt der USA zu provozieren.

Vom ersten Tag der Kriegshandlungen an hatten die »neutralen« nun FED-regierten USA jedoch massiv die “Ententemächte” mit Waffenlieferungen unterstützt. 
Die “Kredite” hierfür wurden -natürlich- von Rothschild London und Rothschild Paris via FED organisiert, denn die FED verfügte nun über uneingeschränkte Geldmittel.

In den ersten eineinhalb Jahren hatten die Lieferungen an Kriegsgütern der USA allein an England einen Wert von 2,3 Milliarden Dollar. Um welche Größenordnung es sich hierbei handelt, ergibt der Vergleich mit den jährlichen Rüstungsausgaben Englands vor dem  Krieg: es waren im Durchschnitt der Jahre 1907 bis 1914 jährlich 340 Millionen Dollar. Die amerikanische Kriegshilfe betrug also am Anfang jährlich das Fünffache des englischen Rüstungsetats und steigerte sich auf das Zehnfache in den letzten Kriegsjahren.

„Die USA wurden in den ersten 32 Monaten amerikanischer Neutralität eine Zweigniederlassung der englischen Rüstungsindustrie.”

Update: Für viele amerikanische Investoren brachte der Krieg einen wahren Geldsegen auf Grund der massiven Einkäufe der Alliierten in Amerika. Zwar sanken durch den Krieg die Außenhandelseinkünfte, gleichzeitig sorgte aber die Kapitalnachfrage der Kriegsstaaten und deren Bedarf an amerikanischen Waffen für ein neuen Boom in der US-Wirtschaft. Nach Aussagen der Wallstreet-Legende Jesse Livermoore handelte es sich dabei “um die sich am deutlichsten abzeichnende Hausse aller Zeiten … Es konnte kein Zweifel daran bestehen, dass Amerika aufgrund der massiven Einkäufe der Alliierten das wohlhabendste Land der Erde werden würde. Bei uns gab es all die Dinge zu kaufen, die niemand anderer sonst im Angebot hatte. Das Geld der ganzen Welt floss in Strömen in dieses Land. 
Eine Inflation war unvermeidlich – und das bedeutete natürlich einen allgemeinen Preis- und Kursanstieg”

Im Herbst 1914 hatten amerikanische Bürger den Präsidenten Wilson aufgefordert, ein Waffenembargo zu verhängen und den Export von Kriegsartikeln nach Europa zu verbieten. 
Wilson lehnte am 14. Oktober 1914 ein solches Verbot ab, denn

»Privatleute müßten ungehindert Sprengstoffe und Waffengerät versenden können, soviel und wohin sie wollen«. ….

Im 26.April 1915 schliessen die Allierten in London ein Geheimabkommen mit dem bis dahin neutralen Italien, das dann am 23.Mai Österreich-Ungarn den Krieg erklärt.

Da es weder die Waffentechnik, noch die taktischen und strategischen Voraussetzungen für einen Bewegungskrieg gab, entwickelte sich bald an fast allen Fronten ein zermürbender Stellungskrieg. Auf den Schlachtfeldern vor Verdun, an der Somme, in Flandern, den Karpaten und am Isonzo fielen auf beiden Seiten Millionen Soldaten, ohne dass sich die militärischen Lage kriegsentscheidend änderte.

Allein die beiden Schlachten von Verdun und an der Somme kosteten 
1 695 000 Soldaten das Leben, eine schreckliche Bilanz des Todes:

  • Verdun : 360.000 Franzosen und 335.000 Deutsche
  • Somme: 200.000 Franzosen , 400.000 Briten und 400.000 Deutsche

1916 wagten die Deutschen eine Offensive. Sie wählten das Gebiet um Verdun für einen gezielten Angriff, den Frankreich mit sehr hohen Verlusten abwehren konnte.Im Mai 1916 wurde das Kriegsernährungsamt gegründet, doch auch dieses konnte der vor allem durch den “Kohlrübenwinter 1916/17” symbolisierten tiefgreifenden Versorgungskrise wenig entgegensetzen.

Der Mangel an landwirtschaftlichen Arbeitskräften, Kunstdünger, Transportkapazitäten und Zugtieren drückte die Ernteerträge. In der Folge sank beispielsweise die Kartoffelproduktion von 52 Millionen Tonnen (1913) auf 29 Millionen Tonnen (1918), die Getreideernte verringerte sich von 27,1 Millionen Tonnen (1914) auf 17,3 Millionen Tonnen (1918). Vor allem in den Städten waren die Menschen vom Hunger betroffen – allein in Deutschland starben zwischen 1914 und 1918 über 750.000 Menschen an den Folgen von Hunger und Unterernährung.

Ende 1915 hat sich das Blatt eher weiter zugunsten der Mittelmächte verschoben:

  • Deutsche U-Boote schwächen den Nachschub der Alliierten, alle Fronten liegen ausserhalb der Grenzen von Deutschland bzw. Österreich-Ungarn. An der Ostfront agiert Russland eher “lustlos”, Serbien ist miliärisch nicht mehr existent. Allerdings hat Deutschland bereits nahezu alle seine Kolonien und Auslandsbesitzungen verloren.
  • Der seit Monaten anhaltende Stellungskrieg in Frankreich und Italien veranlasst mehr und mehr Politiker – wie auch die Bevölkerung- über ein Ende dieses von Anfang an sinnlosen Krieges (aber welcher Krieg ist schon sinnvoll, wenn man nicht auf der Seite der Profiteure an der Seitenlinie steht ?) nachzudenken….

Doch die Bankiers um Rothschild konnten zufrieden sein:

Nach einer kurzen Baisse an den Börsen in New York zu Beginn des Krieges ging es unaufhörlich aufwärts und die vorher unter Überkapazität leidende (Kriegs-)”Wirtschaft” produzierte auf Hochtouren.

Kurz nachdem der erste Schock über den Kriegsausbruch in Europa und die Schließung der NYSE überwunden worden war, fanden sich vor der NYSE regelmäßig einige Händler und Spekulanten zusammen, die ihre Wertpapiere auf dem Schwarzmarkt handelten. Dennoch dauerte es noch bis zum Jahresende, ehe die amerikanische Börse offiziell zur Normalität zurückkehrte. Erst nach viereinhalb Monaten, am 15. Dezember 1914, konnten wieder Aktien -zunächst noch unter Beachtung vorgesetzter Minimum-Preise – am “Big Board” in New York gehandelt werden.

Die europäischen Börsen blieben dagegen weiter geschlossen.

Das Goldene Zeitalter des Rothschild-Kapitalismus, das Goldene Zeitalter der USA hatte begonnen.

  • Max Warburg hatte die deutschen Kriegskredite “besorgt”,
  • ebenso waren das vorher schon leidende Frankreich und das “untergehende” Empire durch gigantische Kriegskredite verschuldet worden.
  • Sicherheiten hatten diese Nationen genügend: Das GOLD ihrer Nationalbanken…..

Aber all das war nur ein armseliges Festmahl. Hätten die Alliierten verloren, dann wären den amerikanischen Investoren Riesenverluste entstanden und Morgan wäre abgestürzt.  Wenn man die USA in den Krieg hineinbringen könnte, das würde den finanziellen „Windfall“ erheblich ausweiten, nur war die amerikanische Öffentlichkeit mit 10:1 gegen eine Kriegsbeteiligung.

  • Und auch die Börsen-Hausse musste irgendwann ein Ende haben.
  • Gerüchte über ein Botschaft des US-Präsidenten Wilson, die Europa den Frieden bringen sollte, sorgten für einen kräftigen Kursrutsch an der Börse.
  • Die Anleger befürchteten, die Kriegshausse würde durch diesen Vorschlag ihre Grundlage verlieren – 
Frieden ist -natürlich- ein Baisse-Grund!

Im Herbst 1916 hatte Woodrow Wilson seinen Wahlkampf mit dem Versprechen gewonnen, die USA aus dem Krieg herauszuhalten. 
Gegenüber Grossbritannien hatte er jedoch seine schon seit 1915 bestehende Bereitschaft erneuert, von der indirekten zu einer direkten Kriegsbeteiligung der USA überzugehen. Die Engländer rechneten daher seit Dezember 1916 fest mit dem Kriegseintritt der USA. 

Darüber mehr in: Der Schlüssel: Die verborgene Weltdiktatur des Rothschild-Imperiums -3-


Quelle: lupo cattivo

Literatur zum Thema:







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