Überraschung auf dem Arbeitsmarkt: Forscher finden Vollbeschäftigung

27. August 2010 von Holger Finn - in Kategorie: Artikel & News

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Lesezeit: 2 – 4 Minuten

So gut wie Deutschland kommt niemand aus der Krise, das hat eine neue Umfrage des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) unter mehr als 10 000 Hartz-IV-Empfängern ergeben. Danach ist knapp 24 Monate nach dem Ausbruch der Finanzkrise inzwischen überraschend beinahe deutschlandweit schon Vollbeschäftigung erreicht. Man habe keinerlei Spuren von spätrömischer Dekadenz finden können, heißt es, denn die meisten Hartz-4-Empfänger könnten aus unterschiedlichsten Gründen nicht arbeiten und müssten es oft auch nicht.

So seien nach der repräsentativen Befragung, schreibt die staatliche Agentur dpa, überhaupt nur etwa 60 Prozent der Arbeitslosengeld-II-Empfänger verpflichtet, sich eine Arbeitsstelle zu suchen. Alle übrigen erziehen Kinder, pflegen Angehörige, bilden sich weiter, nehmen an einer Fördermaßnahme teil oder arbeiten sogar und brauchen trotzdem Arbeitslosengeld II für den Lebensunterhalt.

Insgesamt mehr als die Hälfte der Hartz-IV-Empfänger zwischen 15 und 64 Jahren geht einer sogenannten nützlichen Tätigkeit nach und ist deshalb für den Arbeitsmarkt verloren. Und auch die große Mehrheit des verbliebenen Rests bemühe sich, wenn auch mit geringen Erfolgsaussichten – nur etwas mehr als ein Viertel der Jobsuchenden sei in dem Befragungszeitraum von vier Wochen zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen worden. Nach Ansicht der Experten ist das ein Indiz, dass es nicht an mangelnder Motivation liege, wenn Langzeitarbeitslose ohne Job blieben und auf staatliche Hilfe angewiesen seien, sondern daran, dass mehr als 80 Prozent der Bezieher von Arbeitslosengeld II keinen Job haben, weil sie keinen ausüben können. Sie verfügten oft nur über geringe Qualifikationen, sind gesundheitlich angeschlagen, müssen regelmäßig ihre Kornnattern kraulen, hätten einen Migrationshintergrund oder seien alleinerziehend.

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Import- und Exportpreise steigen so stark wie seit Jahren nicht mehr

27. August 2010 von admin - in Kategorie: Artikel & News

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Lesezeit: 2 – 2 Minuten

Wiesbaden (ddp.djn). Die Import- und Exportpreise in Deutschland haben im Juli auf Jahressicht so hohe Teuerungsraten verzeichnet wie seit Jahren nicht mehr. Der Index der Einfuhrpreise lag um 9,9 Prozent über dem Vorjahresniveau, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Im Juni hatte die Jahresteuerung bei 9,1 Prozent gelegen. Bereits damals war das Wachstum nach Angaben der Statistiker so hoch wie seit November 2000 nicht mehr, dies bestätigte sich erneut im Juli.

Im Vergleich zum Vormonat sanken die Importpreise im Juli um 0,2 Prozent. Im Juni waren die Importpreise im Vergleich zum Mai noch um 0,9 Prozent gestiegen.

Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag den Angaben zufolge im Juli um 7,5 Prozent höher als im Vorjahr, während er im Vergleich mit Juni unverändert blieb. Der Preisanstieg im Juli ist nach Angaben der Statistikbehörde vor allem auf die höheren Energiepreise zurückzuführen. Diese lagen auf Jahressicht um 30,4 Prozent höher und waren im Monatsvergleich 0,1 Prozent gestiegen. Rohöl verteuerte sich binnen Jahresfrist um 35,4 Prozent und Mineralölerzeugnisse um 27,5 Prozent.

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Panik auf dem Narrenschiff: Angst vor Ausbruch der Weltwirtschaftsdepression nimmt zu

27. August 2010 von admin - in Kategorie: Artikel & News

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Lesezeit: 9 – 14 Minuten

Webster G. Tarpley, Tarpley.net, 25.08.2010

Das US-Finanzministerium teilte vor Kurzem mit, dass Chinas offizieller Bestand an US-Staatsanleihen zwischen April und Mai dieses Jahres um rund USD 30 Milliarden von USD 900 Milliarden auf USD 868 Milliarden zurückging. Laut den US-Behörden bedeutet dies, dass sich der chinesische Bestand von US-Regierungspapieren jetzt auf dem niedrigsten Niveau der letzten 12 Monate befindet. Nun stellt ein Rückgang zwischen 2% und 3% keinen gigantischen Abverkauf dar, sondern bedeutet ganz einfach, dass sich China gerade im Prozess der Diversifikation befindet. Es ist auch sehr wahrscheinlich, dass China mehr US-Staatsanleihen hält, als aus den offiziellen Angaben hervorgeht, höchstwahrscheinlich über Stellvertreterkäufe über Hong Kong und andere Orte.

Mit den Bestandsverkäufen von Eigenheimen in den Vereinigten Staaten, die, wie heute Morgen bekannt wurde, um 27% einbrachen, sowie den verheerenden Statistiken zur Arbeitslosigkeit und zu den Zwangsvollstreckungen, sollte es offenkundig sein, dass sich die US-Wirtschaft in einer Depression befindet. Selbst auf dem Sender CNBC befragte Experten fangen damit an, sich dieser offenkundigen Tatsache bewusst zu werden.

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Bezahlte Lügen: das soll als Journalismus in den größten Massenmedien gelten

27. August 2010 von admin - in Kategorie: Artikel & News

Lesezeit: 31 – 52 Minuten

RSS via Gegenmeinung

Stephen Lendman

Übersetzt von Einar Schlereth

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Die Flucht in den Schweizer Franken

25. August 2010 von admin - in Kategorie: Artikel & News

Lesezeit: 4 – 6 Minuten

RSS via Alles Schall und Rauch

Der Franken hat heute einen historischen Höchststand erreicht, denn die Angst treibt die Märkte in eine wertbeständige Währung. Vergesst die Meldungen der deutschen Medien, „die Wirtschaft brummt“. Das ist nur Schöngerede und spiegelt höchstens ein vorübergehendes kleines Hoch. Tatsächlich sehen die Kapitalmärkte einen Sturm aufziehen und gehen in den sicheren Hafen.

Heute fiel der Euro gegenüber dem Franken auf unter 1,29, ein Wertverlust von über 3 Prozent in nur einer Woche. In den vergangenen 12 Monaten hat der Euro 14 Prozent verloren und in den letzten drei Jahren sogar über 20 Prozent. Die Talfahrt geht weiter, trotz angeblicher Erholung, die nur ein Strohfeuer ist und sowieso nur die Exportwirtschaft betrifft.

Die Märkte flüchten deshalb in den Franken, weil alle Wirtschaftsindikatoren der USA ein extremes Minus zeigen. Die Menschen dort konsumieren nicht, weil sie Angst um ihren Job haben, über 20 Prozent arbeitslos sind und die, die Arbeit haben, sowieso schon länger weniger verdienen. Ausserdem ist die astronomische Schuldenwirtschaft nicht mehr aufrechtzuerhalten.

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Der Soziallastenbetrug oder: der Kesseldruck steht kurz vor der Explosion

25. August 2010 von admin - in Kategorie: Artikel & News

RSS via terra-germania

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www.internet-magazin-les-art.eu Rubrik: Innensichten

Redaktionsbericht “les Art”: Wer die Sendung „Menschen bei Maischberger“ gestern gesehen hat wurde Zeuge eines seltsamen Zeugnisses. Es kam nun endlich heraus, die BRD hält den Soziallastenbetrug, koste es was es wolle, aufrecht.

Und Herr Rudolf Dreßler als ehemaliger Mittäter dieser Situation bekannte belegt ganz offen diesen Betrug durch Faktenbenennung. Der Fehler, so Herr Dreßler, wurde einst schon durch falsche Weichenstellung von Konrad Adenauer aus Gründen von Wahlinteresse gelegt. Übrigens gegen den Widerstand vom berühmten Wirtschaftsminister Ehrhard. So wurde dem Beitragszahler zum Beispiel im Zuge der Wiedervereinigung aus den Sozialkassen 650 Milliarden, man höre und staune, spitze die Ohren und öffne die Augen damit man es ja glauben mag, 650 Milliarden DM gestohlen. 650 Milliarden DM, die heute durch Kürzungen von Sozialleistungen und Renteneinfrierungen wie Zusatzbeiträge für Rentner, egal in welcher Höhe die Rente ausfällt, ja sogar ohne Berücksichtigung von Pfändungsfreigrenzen, den Rentnern abgegriffen werden.

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Der Hartz-IV-Supermarkt

25. August 2010 von admin - in Kategorie: Artikel & News

RSS via Readers Edition

Lesezeit: 2 – 4 Minuten

Wenn sich der Steuerzahler fragt, wohin sein Geld unter anderem fließt und sich wieder einmal, aufgehetzt von Mainstream-Medien, über Hartz-IV-Betroffene aufregt, sollte sich dieses hier einmal zu Gemüte führen.

Im Hamburger Stadtteil Steilshoop steht eine Lagerhalle und in dieser hat man einen “Hartz-IV-Supermarkt” eingerichtet. Nicht etwa, damit sich dort Hartz-IV-Betroffene günstig mit Lebensmitteln versorgen können. Mitnichten. Der Käse ist aus Plastik, in den Zigarettenpackungen steckt Papier und auch die Eier sind Attrappen.

Dieser Supermarkt nennt sich zudem noch “Real-Life-Markt”. Man beachte auch die Schreibweise. Richtig müßte es heißen “Real-Life-Market”, aber “Denglisch” sind wir ja schon mittlerweile gewöhnt und das soll hier auch nicht der Schwerpunkt sein.

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Staat im Staat – Finanzämter außer Kontrolle

25. August 2010 von admin - in Kategorie: Artikel & News

RSS via Readers Edition

Lesezeit: 7 – 11 Minuten

Knapp 130 Milliarden für Griechenland, 1,5 Milliarden Hermesbürgschaft für ein marodes Kernkraftwerk in Brasilien, 30 Milliarden für die HSH Nordbank – Deutschland braucht Geld. Und holt es sich beim Mittelstand. Gnadenlos werden Kleinunternehmer in den Schraubstock gespannt und mit abenteuerlichen Konstruktionen zu Nachzahlungen erpresst. Da sollen Gastronomen ihren Kaffee selbst verzehrt, Tanzlehrerinnen ihren 700 Euro teuren Fiat nicht dienstlich genug genutzt haben und renommierte Filmemacher ihren Schnittplatz zu Hobbyzwecken gekauft haben. Und um den dubiosen Forderungen Nachdruck verleihen, sperrten die Finanzämter die Konten der Betroffenen. Kosten je Fall: ca. 400 Euro, Dauer der Freischaltung elf Tage, ein Schaden, auf dem der Steuerzahler sitzen bleibt, von der Peinlichkeit seines Bankberaters gegenüber ganz zu schweigen.

Ein interner Leistungsvergleich unter den Finanzämtern schätzt, dass auf diese Weise, jeder Unternehmer noch einmal 23 Prozent Steuern nachzahlt und zusammen mit Nebenabgaben und Sozialleistungen auf Belastungen von über 100 Prozent kommt. Eine unglaubliche, systematische Existenzvernichtung von Kleinbetrieben.

Viel schlimmer: Exklusiv liegt der Autorin ein Vorschlag des Landesrechnungshofes in Hannover vor, dass Betriebsprüfer, die zu wenig Nachzahlungen erpressen, wahlweise im Ranking steigen, wenn sie Strafverfahren gegen Steuerzahler einleiten. Einfach so. Wer nicht spurt, wird weggesperrt. Dreist treibt es das Finanzamt Holzminden: Aus Rachsucht zerrte es einen Augenmediziner wegen angeblicher Steuerhinterziehung vor das Verwaltungsgericht Lüneburg, das ihm prompt die Arzt-Approbation entzog. Begründung: „Ein Arzt, der Steuern hinterzieht, behandelt auch seine Patienten mies.“ Übrigens: Die staatlichen KFW-Banker, die aus Versehen 300 Millionen Euro an die insolvente Lehman Bank überwiesen haben, bekommen dafür Belohnungs-Pensionen in Millionen-Höhe. Ein unglaublicher Skandal.

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Nun sollen die Deutschen auf Urlaub verzichten

24. August 2010 von admin - in Kategorie: Artikel & News

RSS von Duckhome

Lesezeit: 4 – 6 Minuten

Mario Ohoven bezeichnet sich selbst auf seiner Website als “…streitbar, ehrlich, unermüdlich!“. Vergessen hat er dabei, wohl die Worte verantwortungslos, gierig, unersättlich und unanständig. Aber vermutlich sieht er sich ja selbst als “deutsche Leitungselite” und da sind solche Eigenschaften ja die Vorbedingung für die Aufnahme. Auf seiner Website erfährt man auch, das Ohoven nicht schuld an den Prospekten ist, mit denen er und sein Vertrieb, seine Anleger übertölpelte. Er hat gar keine Verantwortung, dass hat ihm sogar der Bundesgerichtshof bestätigt. Und das ist auch gut so. Ansonsten würden die Finanzhaie in Deutschland ja aussterben. Wenn der Lebensmittelladen an der Ecke verdorbenes Fleisch verkauft, ist der im Handumdrehen zu, aber in der Finanzbranche ist niemand verantwortlich.

Mario Ohoven ist übrigens Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) und nach eigener Angabe Spezialist für die Entwicklung steueroptimierter Investitionen. Mit anderen Worten sorgt er dafür, dass die Reichen über miese Tricks weniger Steuern bezahlen müssen, was gleichzeitig bedeutet, dass die Armen noch mehr Lasten aufgeschultert bekommen. Das ist natürlich kein Steuerbetrug.

Politisch taucht er immer mal wieder mit blöden Forderungen gegen die Arbeitnehmer auf, deren Begründungen er aber schneller wechselt als andere Leute ihre Unterwäsche:

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Kanzlerin ohne Kurz-Botschaft

21. August 2010 von admin - in Kategorie: Artikel & News

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von Wulf Schmiese

Angela Merkel hat das Land bisher per SMS regiert, doch jetzt fällt dieser Kommunikationsstil auf sie zurück. Die Regierungschefin hat verstanden, dass sie die eigenen Reihen anders einbinden muss, um ihre Macht zu verteidigen.

Wenn Angela Merkel per SMS regiert, tippt sie ihre Nachrichten mit beiden Daumen – fast ohne hinzusehen, als würde ein Rosenkranz durch ihre Finger gleiten. Und die Kanzlerin simst ständig, sogar unter dem CDU-Präsidiumstisch und hinter der Regierungsbank. Die Botschaften sind kurz, manchmal nur ein Smiley, und am Ende steht stets ihre Signatur: „am“. Die Empfänger fühlten sich bisher dennoch geehrt und wähnten sich „nah dran“. Einen persönlichen Anruf erwartete nach fünf Regierungsjahren kaum einer mehr.

Als es nach Horst Köhlers Rücktritt um das höchste Staatsamt geht, tippt die Handykanzlerin gerade mal sieben Wörter: „Danke für die Info und herzliche Grüße“, liest der Oppositionsführer Sigmar Gabriel, nachdem er ihr – hochoffiziell im Ton, doch per SMS – Joachim Gauck als gemeinsamen Kandidaten zur Bundespräsidentschaftswahl vorgeschlagen hat. Eine Finte wohl, das versteht Angela Merkel sofort. Ihre dürre Antwort sollte Gabriel weder Inhalt noch Munition liefern. Dass es dringend nötig wäre, direkt mit ihm zu sprechen, wird sie erst später merken.

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